|
Anzeige
|
||||||||
|
Urlaub in Ostbayern Hier beginnt Ihr Urlaub!
|
|
||||||||
|
Politik
Sonntag, 22. November 2009 05:40
Erzbischof Marx kritisiert Wirtschaft
München (ddp). Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, zeigt sich besorgt über die jüngsten Entwicklungen in der Wirtschaft. Zwar habe er die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Verantwortlichen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise «etwas lernen», sagte Marx der Nachrichtenagentur ddp in München und betonte: «Wenn ich aber sehe, dass an den Finanzmärkten schon wieder Rekordgewinne erzielt werden, während Hunderttausende von Arbeitsplätzen verloren gehen, dann habe ich immer öfter ernsthafte Zweifel daran.» Da müsse die Kirche «dranbleiben». Aus der katholischen Soziallehre könne und sollte die Politik dem Erzbischof zufolge lernen, «dass der Mensch im Mittelpunkt stehen» müsse. «Jeder ist Gottes Geschöpf und Ebenbild», sagte Marx. Der Mensch dürfe nicht auf einen «Homo oeconomicus», einen Wirtschaftsmenschen reduziert werden. «Der christliche Glaube geht von einem positiven Menschenbild aus.» Marx erhält am Dienstag für seine Streitschrift «Das Kapital» den Wirtschaftsbuchpreis des internationalen Buchpreises Corine. «Mich freut, dass die Inhalte meines Buches offenbar sehr viele Menschen angesprochen haben. Das ist ein schöner Erfolg für die Sache der Katholischen Soziallehre - die eine große Tradition hat, aber in den vergangenen Jahrzehnten gerne als überholt abgetan wurde», sagte der Münchner Erzbischof. (ddp)
Bisherige Kommentare
Startseite
| Impressum |
Druckansicht |
Seite empfehlen | RSS-Feed | otv.de als Startseite
© 2010 Oberpfalz TV |
|
||||||||