40 Millionen Euro für Kliniken in der Oberpfalz

Das bayerische Kabinett beschließt neue Projekte für die Krankenhausbauprogramme 2022-2025. Damit fließen rund 40 Millionen Euro in die Oberpfälzer Kliniken.

Trotz der derzeit hohen Belastungen für den Staatshaushalt habe das Bayerische Kabinett heute 14 zusätzliche Krankenhausbauprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 346 Millionen Euro auf den Weg gebracht – davon fließen rund 40 Millionen in die Oberpfalz, betonte Finanzminister Albert Füracker heute. Bayern beweise damit erneut, dass die medizinische Versorgung der Menschen in ganz Bayern höchste Priorität hat. Dabei wird der Krankenhausförderetat, der nicht nur die Einzelförderung von Investitionen, sondern daneben auch die jährlichen Pauschalmittel für die Krankenhäuser und weitere Leistungen umfasst, 2022 auf dem hohen Niveau von jährlich 643 Millionen Euro fortgeführt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Krankenhäusern leisten jeden Tag Herausragendes. Wir wollen sie mit modernen technischen Rahmenbedingungen dabei unterstützen.

Albert Füracker, Finanz- und Heimatminister Bayern

Allein die Oberpfalz profitiert mit drei zusätzlichen Projekten und rund 40 Millionen Euro: In das kommende Bauprogramm 2022 wurde das Bauprojekt beim Klinikum Neumarkt zur Integration der Kreisklinik Parsberg mit 6,42 Millionen Euro sowie der Neubau der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Parsberg mit 11,50 Millionen Euro eingeplant. Für das Bauprogramm 2023 ist der Ersatzneubau der Asklepios Klinik Oberviechtach mit 22,06 Millionen Euro vorgesehen. Im diesjährigen Bauprogramm fließen bereits Fördermittel von insgesamt rund 14 Millionen Euro an acht Krankenhäuser in der Oberpfalz, darunter das Klinikum St. Marien Amberg, das Klinikum Neumarkt und das Bezirkskrankenhaus Wöllershof.

(vl)