78.000 Euro für oberpfälzer Hochschulen

Mit insgesamt rund 78.000 Euro fördert der Freistaat über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) in der aktuellen Förderrunde den Ausbau hochschulübergreifender digitaler Lernformate der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg und der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden.

Das bayernweite Fördervolumen beträgt rund 1,6 Millionen Euro. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München bekannt und betonte, dass die Virtuelle Hochschule Bayern digitales, flexibles und individuelles Lernen möglich mache. Sie sei damit ein Aushängeschild digitaler Lehre im Freistaat. Auch die Hochschulen in der Oberpfalz leisten für dieses Netzwerk sehr gewinnbringende Arbeit, so Sibler. Dessen reichhaltiges Kursangebot komme nicht nur Studenten sowie Dozenten zugute, sondern sei auch eine Bereicherung für alle Bürger in Bayern, die sich weiterbilden möchten. „Die vhb-Kurse sind Beispiele für zeitgemäße Lehre auf höchstem Niveau, hier stellen wir hohe Ansprüche an die Qualität. Alle Beteiligten können von diesem Angebot profitieren“, erklärt Sibler.

Als Verbundeinrichtung von derzeit 32 Trägerhochschulen erhält die vhb vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst jährliche Programmmittel, um ihr vielfältiges Angebot sukzessive und kontinuierlich weiter auszubauen. Auf dieser Grundlage vergibt sie halbjährlich Fördermittel für die Entwicklung sogenannter CLASSIC vhb-Kurse für die universitäre Lehre sowie für OPEN vhb-Kurse, die sich an die interessierte Allgemeinheit richten. Darüber hinaus stellt die vhb ihren Trägerhochschulen jährlich Fördermittel für die Entwicklung digitaler SMART vhb-Lerneinheiten zur Verfügung, die vor allem für den Einsatz in Blended-Learning Lehrformaten an den bayerischen Hochschulen gedacht sind.

In der aktuellen Förderrunde erweitern die 32 Trägerhochschulen das Angebot an digitalen Lernangeboten um 13 CLASSIC vhb-Kurse und neun OPEN vhb-Kurse sowie um 530 SMART vhb Lerneinheiten. Die OTH Regensburg wird einen Kurs für bayerische Studierende aus dem Themenbereich Internationale Soziale Arbeit entwickeln. Zudem wurden den beiden Ostbayerischen Technischen Hochschulen im Rahmen der jährlichen Förderrunde SMART vhb 14 digitale Lerneinheiten bewilligt, die multimedial aufbereitete Inhalte vor allem aus den Themengebieten Ingenieur- und Naturwissenschaften vermitteln werden.

Virtuelle Lehre seit über 20 Jahren
Die vhb wurde im Jahr 2000 gegründet. Ihr Markenkern ist die hochschulübergreifende digitale Lehre ihrer derzeit 32 Trägerhochschulen – zu diesen zählen zwölf Universitäten, 19 Hochschulen für angewandte Wissenschaften und die Hochschule für Musik Nürnberg. Als Verbundinstitut mit ihren drei Formaten CLASSIC vhb, OPEN vhb und SMART vhb setzt die vhb wichtige Impulse für die Vernetzung von Hochschulen, Lehrenden und Studentinnen und Studenten in Bayern. Grundlegend ist dabei der Gedanke des Teilens von Hochschullehre. Die vhb entwickelt ihre Angebote und Organisationsstrukturen kontinuierlich weiter. Bedarfsorientierung, Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung werden dabei großgeschrieben.

Die vhb vergibt die durch den Freistaat bereitgestellten Mittel in kompetitiven Förderrunden an Antragstellende der Trägerhochschulen. Der nächste Stichtag für die Einreichung von Anträgen zu den halbjährlich ausgeschriebenen Förderrunden CLASSIC vhb und OPEN vhb ist der 31. Oktober 2021. Für die jährlich ausgeschriebene SMART vhb-Förderrunde können bis zum 15. Mai 2022 wieder Anträge durch die Hochschulen eingereicht werden.

(vl)