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Amberg: ADHS-Patienten „Out of the box“

Fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leiden an ADHS. Doch was steckt eigentlich dahinter, wie wirkt sich ADHS auf Betroffene aus und wie wird es erkannt? Fragen über Fragen – diese zu klären und zu zeigen, dass Kinder mit ADHS keineswegs nur hyperaktiv sind, sondern sie nur richtig gefördert werden müssen, das ist Aufgabe der Initiative „Out of the Box“, die sich im April dieses Jahres gegründet hat. Eine Gruppe, die mittlerweile aus zehn kreativen Köpfen besteht. Alle Mitglieder sind aus Amberg und der Region.

Und sie haben eine klare Botschaft: Sie wollen über den Potentialverlust ADHS-diagnostizierter Kinder berichten und damit möglichst viele Schüler und Eltern erreichen. Plattform dafür war jetzt auch das Amberger Ringtheater. Ein Benefizabend, denn der Erlös fließt direkt in das Projekt „Out of the Box“. Finanziert werden sollen damit unter anderem ein Musikvideo, das im Schulmuseum Sulzbach-Rosenberg produziert wird, sowie das Hauptevent in Amberg. Dort kommen Experten, Querdenker und Bildungseinrichtungen, um gemeinsam noch mehr Förderungsmöglichkeiten für ADHS kranke Kinder zu finden, so die beiden Gründer der Initiative Chris Gnerlich und Tim Hemzal.

Der Abend war ein voller Erfolg, bei dem sich verschiedene Gruppen und Einzelne aus völlig unterschiedlichen Stilrichtungen präsentierten. Wer über Veranstaltungen und Termine auf dem Laufenden bleiben will oder der Gruppe beitreten möchte, der kann sich unter www.startnext.com/out-of-the-adhs-box informieren. (sd)