Amberg: Alternative zum Weihnachtsmarkt

Es wird auch in Amberg keinen Weihnachtsmarkt, dafür aber wahrscheinlich ein paar wenige verstreute Buden geben. Die traurige Nachricht wurde gestern in einer Pressekonferenz verkündet. Dennoch: Ein bisschen Weihnachtsstimmung wird es wohl trotzdem in Amberg geben.

Im Sinne der Satzung werde es dieses Jahr keinen Amberger Weihnachtsmarkt mit 12 Buden geben. Das machte Oberbürgermeister Michael Cerny in der Pressekonferenz im Rathaussaal deutlich. Bis zuletzt hatte Andreas Raab von der Park- und Werbegemeinschaft gehofft, eine abgeänderte Form des Weihnachtsmarktes durchführen zu können.

Raab hätte einzelne Buden vom Amberger Multifunktionsplatz beim Bahnhof aus bis zum Rossmarkt oder zum Malteserplatz aufstellen lassen. Doch dies sei jetzt nicht mehr möglich. „Man muss bestimmte Fakten hinnehmen“ – so sein Kommentar. Seine Fieranten hätten alles auch unter erschwerten Bedingungen durchgezogen. Damit gibt es weder ein Karrussel, noch Glühweinstände. Einzelne Fieranten ließen sich jetzt sicherlich finden, die in der Innenstadt etwas anbieten, auch wenn der Umsatz deutlich niedriger sein werde, so Raab.

Cerny lobte das Engagement der Park- und Werbegemeinschaft, der Gewerbebau und des Stadtmarketingvereins. Sie hätten aus dem, was machbar ist, das Bestmögliche gemacht. Dazu zählt, dass 300 Christbäume in der Innenstadt aufgestellt worden sind. Es blute einem dennoch das Herz, so Cerny. In diesem Jahr soll das Einkaufserlebnis sicher und attraktiv sein.

Ein bisschen weihnachtliche Stimmung wurde dennoch verkündet. Am Rathausbalkon spielte die Knappschaftskapelle Amberg einige Weihnachtslieder. Danach schaltete OB Cerny die innerstädtische Weihnachtsbeleuchtung ein – ein Symbol der Hoffnung auf andere Zeiten.

(tb)