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Amberg: Belastung Baustelle?

Nach der Oberen ist jetzt auch die Untere Nabburger Straße in Amberg dran.

Der Kanal muss erneuert werden. Denn mit einer Nutzungsdauer von ca. 80 Jahren ist der Kanal aus den 1920er Jahren längst fällig. Die Baumaßnahmen seien deshalb dringend notwendig und unumgänglich und sollen bis September 2019 dauern.

Anwohner und Gewerbetreibende sind allerdings weniger begeistert von der Baumaßnahme. Denn ab Baubeginn kann in der Unteren Nabburger Straße nicht mehr geparkt werden. Zudem wird die Straße, je nach Bauabschnitt, auch nicht mehr befahrbar sein. Gewerbetreibende fürchten dadurch erhebliche Umsatzeinbusen.

Bereits bei der Kanalerneuerung in der Oberen Nabburger Straße war der Unmut bei den Bürgern groß. Viele fühlten sich zu wenig von der Stadt informiert, von Informationsdefiziten war die Rede.

Dem will das Stadtmarketing Amberg dieses Mal vorbeugen. Deshalb hat es zusammen mit dem Tiefbauamt Amberg zu einem Informationstreffen geladen. Hauseigentümer, Bewohner und Gewerbetreibende konnten im Paulaner-Gemeindehaus Details zu den Baumaßnahmen erfahren. So soll es insgesamt vier Bauabschnitte geben.

Auch den Gewerbetreibenden versucht die Stadt entgegen zu kommen. Neben Werbeaktionen ist auch eine große Winterpause geplant. Von November 2018 bis Januar 2019 ruht die Baustelle, die Straße soll befahrbar sein. So sollen die verschiedene Geschäfte zumindest zum Weihnachtsgeschäft öffnen und für Kunden uneingeschränkt zugänglich sein. Im Hinblick auf eine eineinhalb jährige Baustelle ist dies jedoch nur ein schwacher Trost.

(ms)

Hier die Terminplanung der einzelnen Bauabschnitte der Maßnahme im Überblick:

ca. Mai – September 2018: Hallplatz bis Kreuzung Paulanergasse

ca. September – Oktober 2018: Kreuzung Paulanergasse

November 2018 – Januar 2019: Winterpause

ab Frühjahr je nach Witterung bis September 2019: Bereich Kreuzung Paulanergasse bis Bauende bei Hausnummer 42