Amberg: Beratungsstelle von „Schädel-Hirnpatienten in Not“ eröffnet

In den Räumen des Amberger Vereins „Schädel-Hirnpatienten in Not“ ist heute die neue Teilhabeberatungsstelle offiziell eröffnet worden. Anette Kramme, die Staatssekretärin im Bundessozialministerium, und Irmgard Badura, die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, waren dazu extra nach Amberg gekommen.

Hintergrund sei das neue Bundesteilhabegesetz, für das Berlin viel Geld zur Verfügung stellt. 3 Jahre würde es jetzt eine Anschubfinanzierung geben, so Kramme, doch auch danach werde es ihrer Meinung nach mit der Finanzierung weitergehen.

Mehr als 100.000 Angehörigen von Schädel-Hirnpatienten sei in den vergangenen 30 Jahren vom Verein geholfen worden, so Vorsitzender Armin Nentwig. Der Verein werde denn auch die jahrzehntelange Erfahrung mit in die Beratung einfließen lassen.

In Bayern gibt es rund 180 „ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstellen“. (tb)