Amberg: Brücken bauen mit Regenbögen

Das öffentliche Leben ist in großen Teilen Mitteleuropas immer mehr lahmgelegt. Grund: Der Coronavirus. Mit der Isolation gehen viele Bürger, Künstler und Musiker kreativ um. Es gibt Konzerte, die online gestreamt werden können oder Balkonkonzerte. Ein neuer Trend sind Regenbögen. An vielen Fenstern hängen sie in Italien mit dem Spruch „tutto andra bene“, was bedeutet „Alles wird gut“. Die Regenbögen sollen ein Symbol der Hoffnung in Zeiten der Pandemie sein und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit erzeugen. Auch bei uns in der Oberpfalz sind schon die ersten Regenbögen zu finden.

In Amberg und dem Landkreis hat Brigitte Netta, Leiterin von zwei Kindertageseinrichtungen in Amberg, die Regenbogen-Aktion initiiert. Sie hat in den Sozialen Netzwerken davon gehört und die Aktion ebenfalls in den Sozialen Netzwerken verbreitet. Damit soll sich gegenseitig Mut zugesprochen werden, in Zeiten wie diesen zusammen zu halten und zu Hause zu bleiben.

Jeder kann bei der Regenbogen-Aktion mitmachen und damit die Welt ein klein wenig bunter gestalten und mit einem Regenbogen ein Zeichen für die Hoffnung und Solidarität zu setzen. Egal ob mit Wasserfarbe, Fingerfarbe oder Wachsmalkreide – beim Malen der Regenbögen ist alles erlaubt. Das fertige Bild können Sie dann einfach als Symbol ans eigene Zimmerfenster oder den Gartenzaun hängen.

Eine Vorlage für einen Regenbogen finden Sie ganz einfach im Internet. Hier haben wir noch eine Bastelanleitung für Sie vom Kinderhaus SieKids AMBärchen. Dort wird Schritt für Schritt erklärt, wie Sie mit Watte und Pappteller einen Regenbogen kreieren können. Vielleicht können wir ja so ein Meer aus Regenbögen gestalten.

(sh)

 

 

Bastelanleitung für einen Regenbogen aus Watte und Pappteller des Kinderhauses „SieKids AMBärchen“