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Amberg: Die Kunst des Bierbrauens

In Amberg ist es fester Bestandteil von Altstadtfest, Bergfest und natürlich dem Bierfest. Spätestens jetzt hat es sicher geklingelt. Es geht ums Bier. Und davon gibt es so viele Sorten: Weizen, Helles, Pils, Radler oder doch lieber ein Zoigl? Seit mehr als 6.000 Jahren ist das Bierbrauen belegt. Erst im vergangenen Jahr wurden 500 Jahre Reinheitsgebot gefeiert. Hinter dem Bierbrauen verbirgt sich eben eine echte Wissenschaft…wir haben bei der Brauerei Winkler in Amberg wortwörtlich in den Sudkessel geschaut.

Gerstenmalz, Hopfen und Wasser – die drei Zutaten für Bier. Hefe als vierte Zutat kam erst später hinzu. Künstliche Aroma- und Zusatzstoffe sind verboten. So schreibt es das Reinheitsgebot von 1516 vor und daran hält sich auch die Brauerei Winkler in Amberg.

Und so führt der erste Weg ins Sudhaus. Dort wird geschrotetes Malz in einem bestimmten Verhältnis mit Wasser vermischt. Diese Maische wird dann auf 100 Grad erhitzt. Vom Sudhaus geht es dann in den Gärkeller, dort kommt dann die Hefe dazu.
Die richtige Kombination und die Menge dieser einzelnen Zutaten würden den Geschmack der verschiedenen Biersorten ausmachen, so Maximilien Winkler, der seit Juli 2016 fest im Betrieb ist.

Die Brauerei feiert in diesem Jahr auch ihr 400-jähriges Jubiläum, natürlich mit Bier – natürlich gebraut nach dem Reinheitsgebot. (sd)