Amberg: Die letzten Vorbereitungen in den Impfzentren laufen

Die letzten Vorbereitungen laufen. Die beiden Impfzentren im Amberg-Sulzbacher-Land könnten am 15. Dezember in Betrieb gehen. Voraussetzung – der Impfstoff steht bereit.

96 Coronaimpfzentren soll es in Bayern geben. Stichtag ist der 15. Dezember. Bis dahin muss alles fertig sein. Sobald dann der Impfstoff bereit steht, werden sie in Betrieb genommen. Hier im LCC in Sulzbach-Rosenberg wird fleißig gearbeitet. Der Umbau zum Impfzentrum für den Landkreis Amberg-Sulzbach ist fast beendet. Zum Stichtag, den 15. Dezember, sei alles fertig und es könne geimpft werden. Voraussetzung natürlich – der Impfstoff stehe bereit, so Landrat Richard Reisinger.

Zur gleichen Zeit in Amberg: Auch hier werden die letzten Handgriffe im Jugendzentrum erledigt. An beiden Standorten sollen täglich rund 300 Menschen geimpft werden können. Der 15. Dezember könne auch hier eingehalten werden.

Im 30-Minutentakt checken die Patienten ein, lassen sich impfen, können sich im Warteraum ausruhen und dann wieder auschecken. Die Impfung sei natürlich freiwillig, so die Verantwortlichen bei einem heutigen Rundgang. Ohne Termin ginge jedoch nichts. Zuerst müsse sich online oder per Telefon angemeldet werden. Für Menschen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, gebe es einen Dolmetscherservice. Somit habe jeder in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach die Möglichkeit sich anzumelden und dann impfen zu lassen, erklärt Sebastian Schaller, Kreisgeschäftsführer BRK Amberg-Sulzbach.

Ein mobiles Impfteam wird es zusätzlich geben. Dieses wird zu Patienten nach Hause fahren oder Altenheime aufsuchen. Zwei solcher Teams soll es vorerst geben. Diese Zahl könne jedoch noch ausgeweitet werden, so Cerny.

Die Impfungen nimmt nur Fachpersonal durch. 200 bis 300 Menschen werden an beiden Standorten künftig arbeiten. Und das im Drei-Schicht-Betrieb sieben Tage lang. Insgesamt wird es zwei Impftermine für die Patienten geben, damit sie wirkt. Die Impfung werde einen Monat nach der ersten Injektion vor dem Coronavirus schützen, erklärt Sebastian Schaller vom BRK.

(sh)