Amberg: Einweihung der neuen Notaufnahme

Der erste Bauabschnitt der neuen Zentralen Notaufnahme Amberg, kurz ZNA, am Klinikum St. Marien ist abgeschlossen. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit wurden die neuen Räumlichkeiten am Mittwochnachmittag eingeweiht.

Dringend notwendig sei die neue ZNA, so Oberbürgermeister Michael Cerny. Die Patientenzahlen hätten sich in den vergangenen Jahren immer weiter erhöht. Jährlich musste die ZNA rund 25.000 Patienten aufnehmen.

Manfred Wendl, Vorstand am Klinikum St. Marien in Amberg, sieht jetzt dem 2. Bauabschnitt entgegen. Jetzt sei die alte Notaufnahme an der Reihe. Wendl rechnet damit, dass die ZNA vollständig Ende 2019 fertiggestellt ist. Mit dem 1. und 2. Bauabschnitt sind dann knapp 10 Millionen Euro investiert worden.

Marc Bigalke, der ärtzliche Leiter der ZNA, freut sich schon auf diesem Zeitpunkt. Schließlich werde auch ein neues Konzept umgesetzt. Man habe versucht, die gehenden und liegenden Patienten zu trennen. Liegend Kranke würden wie bisher mit dem Rettungswagen über die Wiltmaisterstraße angeliefert. Patienten, die selbst gehend oder im Rollstuhl kommen, würden die ZNA von jetzt an über ein neues Treppenhaus mit Aufzug knapp oberhalb der Einfahrt in der Wiltmaisterstraße erreichen.

Am Klinikum St. Marien fühlt man sich jetzt in der Region sehr gut aufgestellt, so Vorstand Wendl gegenüber OTV. Auch den 2. Bauabschnitt werde man sehr gut meistern, auch wenn dieser im laufenden Betrieb der Notaufnahme über die Bühne gehen wird.
(tb)