Amberg: Feuerwerk-Verkauf beginnt

Seit heute dürfen Feierwerkskörper verkauft werden. Allein 2016 haben sich die Deutschen den Silvesterspaß insgesamt 137 Millionen Euro kosten lassen. Mit diesem Betrag rechnet der Verband der pyrotechnische Industrie auch für dieses Jahr. Schließlich will man ja das alte Jahr hinter sich lassen und gut ins neue starten!

Gerade in grenznahen Gebieten steigt die Gefahr durch illegale Böller. Diese enthalten laut dem Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz oft das 50-fache der zugelassenen Sprengstoffmenge. Deshalb sollte man ausschließlich auf zugelassene Artikel zurückgreifen. Diese sind durch das CE-Zeichen und ihre Registriernummer erkennbar. Die Kennnummer „0589“steht für eine deutsche Prüfstelle, beispielsweise die Bundesanstalt für Materialforschung.

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat deshalb folgende Verhaltensregeln veröffentlicht:
– Nie versuchen, ein Feuerwerk selbst zu basteln.
– Feuerwerkskörper nach dem Anzünden nicht in der Hand abbrennen lassen, sondern sofort wegwerfen.
– Feuerwerkskörper nicht auf Menschen oder Tiere werfen.
– Blindgänger nie ein zweites Mal zünden.
– Raketen senkrecht abschießen und auf genügend Abstand zum Feuerwerk achten.

Hier das Statement der Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf. „Beim Silvesterfeuerwerk hat die Sicherheit ganz klar Vorfahrt. So farbenfroh und spektakulär das Feuerwerk funkelt und kracht – man sollte die explosive Wirkung der Knallkörper nicht unterschätzen. Denn jede Rakete und jeder Böller enthält Sprengstoff. Verbraucher sollten nur Feuerwerkskörper verwenden, die geprüft und unbeschädigt sind“

Aber wie handhaben die Oberpfälzer die Böllerei? Und wie viel Geld geben sie dafür aus? Wir haben nachgefragt. (ms)