Amberg: Finanzierung und Coronalage des Klinikums St. Marien

Seit der vergangenen Woche ist das Klinikum St. Marien in Amberg wieder im Normalbetrieb. Das sagte Vorstand Manfred Wendl zu Beginn der Verwaltungsratssitzung am Mittwochnachmittag. Bei der Sitzung durfte ein Thema nicht fehlen: Corona und die Finanzen.

Laut Wendl sind in Berlin Versprechungen gemacht worden, die letztendlich nicht eingehalten worden seien. Der Gesetzgeber habe festgelegt, dass ein sogenannter Erlösausgleich bis zur Höhe von 98 Prozent des um die Steigerungsraten fortgeschriebenen Budgets von 2019 erfolgt. Das heiße mit anderen Worten, dass zwei Prozentpunkte fehlen würden. Bei einem Budget von 100 Millionen Euro sind das laut Wendl zwei Millionen Euro. Hier müsse nachgebessert werden.

Eine Forderung, die auch Oberbürgermeister Michael Cerny aufstellte. Es könne nicht sein, dass Kommunen das Defizit, dass durch die Beschlüsse in Berlin entstehen, ausgleichen. Aus dem zwei-stufigen Finanzierungsmodell entstehe dadurch ein drei-stufiges.

In der Verwaltungsratssitzung wurde noch eine Info gegeben. In der Amberger Marienstraße soll ein ambulantes OP-Zentrum entstehen. Im August soll mit der Errichtung des Gebäudes in Modulbauweise begonnen werden. Ende des Jahres soll das OP-Zentrum dann fertiggestellt sein, so Wendl.

(tb)