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Amberg: FLIKA – 10 Jahre Sozialmedizinische Nachsorge

Die Geburt eines Kindes ändert das Leben der Eltern von Grund auf. Umso mehr wenn ein Kind zu früh geboren wird aber auch wenn es an einer schweren oder chronischen Erkrankung leidet. Für die betroffenen Familien ist das eine belastende und schwierige Situation. Genau hier setzt das Projekt der sozialmedizinischen Nachsorge des Fördervereins der Kinderklinik am Klinikum St. Marien Amberg – kurz FLIKA – an.

 

Um mit der veränderten Lebenssituation und den entstehenden Belastungen zurecht zu kommen, benötigen die Eltern von Anfang an Unterstützung. Bereits während der Zeit der stationären Behandlung bietet das Team um Dr. Alexander Schnelke, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Mitbegründer des Projekts, erste Hilfestellungen. Verschiedene Therapien und Arztbesuche müssen koordiniert und spezielle Pflegemaßnahmen erlernt werden. Hier helfen die Nachsorgemitarbeiterinnen von FLIKA. Sie informieren über vorhandene Versorgungsangebote und übernehmen die Planung der Entlassung um die Familien in der Anfangsphase zu entlasten und zu unterstützen. Nach der Entlassung werden die Eltern dann durch Hausbesuche begleitet und weiter unterstützt.

 

Im kleinen Rahmen wurde jetzt in Amberg das 10-jährige Bestehen des Projekts gefeiert. Insgesamt hat man bereits 225 Familien betreut.

(ac)