Amberg: Förderbescheid für „Gesundheitsregionen plus“

Neuer Bescheid und damit Förderung für Amberg als „Gesundheitsregionen plus“. Amberg ist damit unter den vier Regionen, die von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Montag den entsprechenden Bescheid überreicht bekommen haben. Darunter sind auch der Landkreis Kulmbach, die Stadt und den Landkreis Landshut sowie den Landkreis Main-Spessart.

Landkreise und kreisfreie Städte, die eine „Gesundheitsregion plus“ bilden werden vom bayerischen Gesundheitsministerium bis 2020 mit bis zu 250.000 Euro je Region gefördert. Gesundheitsministerin Melanie Huml dazu:

„Aktuell werden 41 ‚Gesundheitsregionen plus‘ gefördert. Damit ist deutlich mehr als die Hälfte aller bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte mit dabei. (…) Die ‚Gesundheitsregionen plus‘ haben mittlerweile einen hohen Stellenwert – auf regionaler, aber auch auf der Landesebene. Dadurch nehmen sie vor Ort immer mehr die Rolle als Netzwerkschnittstelle und Diskussionsplattform in den Regionen ein. (…) Das Erfolgsrezept der ‚Gesundheitsregionen plus‘ liegt darin, dass Städte und Landkreise passgenaue Lösungen für die örtliche Gesundheitsversorgung und Prävention entwickeln können. Ziel des Förderprogramms ist es, regionale Stärken auszubauen und die örtlichen Akteure stärker zu vernetzen. Gibt es Versorgungsprobleme in der Region, können die ‚Gesundheitsregionen plus‘ die maßgeblichen Akteure über die Sektorengrenzen hinweg zusammenbringen, um so eine maßgeschneiderte Lösung für die Region zu entwickeln.“

(Quelle: Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml)

 

Die Planung und Steuerrung der „Gesundheitsregion plus“ soll jeweils ein eigens gebildetes Gesundheitsforum, welches vom Landrat oder Oberbürgermeister geleitet wird. übernehmen. Eine Geschäftsstelle soll das Ganze, und auch die Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsregionen, koordinieren. Zudem soll es Arbeitsgruppen geben, die sich mit Fragen zur Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung befassen.

(nh/Pressemitteilung: Bayerisches Gesundheitsministerium)

Bilder: StMGP