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Amberg: Innenstadt (noch) attraktiver machen

Amberg hat es nicht leicht. Durch die geographische Lage zwischen den Großstädten Nürnberg und Regensburg muss sich die Vilsstadt besonders anstrengen, damit der Handel floriert und die Innenstadt attraktiv bleibt. Der Runde Tisch „Innenstadtattraktivität“ sucht deswegen ständig nach Verbesserungsmöglichkeiten. In einer Sonderveranstaltung wurde ein Experte von Handelsstandorten zu Rate gezogen.

Professor Doktor Joachim Vossen ist ein anerkannter Spezialist in Sachen Innenstadtentwicklung. Er ist Geschäftsführer des Instituts für Stadt- und Regionalmanagement und hat den Ambergern in Umfragen schon des Öfteren auf den Zahn gefühlt. Für die Mitglieder des Runden Tisches „Innenstadtattraktivität“ lieferte er interessante Erkenntnisse. So stimmten 73% der Befragten der Einschätzung „attraktive historische Innenstadt“ zu. Lediglich 2 % empfanden diese Beschreibung als gar nicht zutreffend. Luft nach oben gebe es laut Umfragen hingegen vor allem noch bei der Einheitlichkeit der Geschäfte, der Attraktivität der Gespräche und der Sortimentsvielfalt.

Doch trotz einiger Verbesserungsvorschläge sei die Amberger Innenstadt bereits attraktiv. Denn sobald das Wetter passt, fülle sich das Zentrum mit Leben, Passanten flanieren durch die Fußgängerzone. Ein gutes Zeichen, dass zeige, dass die Innenstadt beliebt ist.

Für die Mitglieder des Runden Tisches „Innenstadtattraktivität“ war der Abend lehrreich – zugleich aber auch aufschlussreich. Der Vortrag habe gezeigt, dass Amberg schon viel besser dasteht als man manchmal meint, erzählt Michael Cerny. (ms)