Amberg: Institut für Energietechnik erhält 590.000 Euro

Das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden wird mit 590.000 Euro gefördert.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland. Von einer Förderung profitiert nun auch das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg Weiden, berichtet der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch:

Heute hat mich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold, darüber informiert, dass das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden 590.926 Euro für die Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld erhält. Konkret gefördert wird die Durchführung der Netzwerkphase für ein Ressourceneffizienz-Netzwerk für den Landkreis Deggendorf.

Ich gratuliere dem Institut zur erfolgreichen Bewerbung. Die Förderung sehe ich als Beleg für hohe die Anerkennung gegenüber der dort geleisteten Arbeit!

Uli Grötsch, SPD-Bundestagsabgeordneter

Hintergrund zum geförderten Projekt:
Das Ressourceneffizienz-Netzwerk für den Landkreis Deggendorf soll den schonenden und gleichzeitig effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen in den 23 teilnehmenden Kommunen des Landkreises Deggendorf stärken. Hierdurch soll der Ressourceneinsatz gesenkt und die daraus entstehenden Umweltbelastungen deutlich verringert werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen jährlich vier professionell moderierte Netzwerktreffen mit einem breiten Erfahrungsaustausch stattfinden, bei denen fachspezifische Themen mit den relevanten Ansprechpartnern in den Kommunen erörtert werden. Durch den stetigen Erfahrungsaustausch sollen sich Synergieeffekte ergeben, die innerhalb des Netzwerkes optimal genutzt werden können. Zudem sollen in den Kommunen konkrete Projekte auf deren technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit hin geprüft werden und dem Netzwerk als wichtige Erfahrungsplattform dienen. Aus diesem Grund kommt der fachlichen Beratung (Ressourceneffizienzberatung) u.a. zu den nachfolgenden Themen eine entscheidende Schlüsselfunktion bei der Umsetzung der Netzwerkziele zu:

– Effiziente Klärschlammverwertung im Verbund
– Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz auf Kläranlagen (z.B. Phosphorrückgewinnung)
– Ressourcenschonender Umgang mit Energie z.B. durch Abwärmenutzung des Abwassers
– Information zu sinnvollen Kooperationsprojekten
– Regionale Wertschöpfung
– Maßnahmen zur Sensibilisierung

Um die Wirksamkeit der entwickelten Maßnahmen überprüfen zu können, werden im Rahmen des Ressourceneffizienz-Netzwerks Effizienzziele mit allen teilnehmenden Kommunen definiert und auf Basis eines transparenten Monitoringsystems stetig überprüft.

(vl)