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Amberg: IT-Standort wächst weiter

Der demographische Wandel ist wohl die größte Herausforderung des ländlichen Raums. Deswegen hat das Bayerische Heimatministerium die sogenannte Heimatstrategie entwickelt. So soll die Diskrepanz zwischen Stadt und Land möglichst kleingehalten werden und Arbeits- und Lebensbedingungen sollen in beiden Gebieten gleichwertig sein. Um das zu realisieren, gibt es unter anderem die Maßnahme der Behördenverlagerung.
Im Rahmen dieser kam beispielsweise das IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz von München nach Amberg. Seit März vergangenen Jahres werden hier alle IT-Projekte der bayerischen Justiz geleitet. Dieses Aufgabengebiet wollte man heute am Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorstellen.
Laut Dr. Christoph Strötz, Präsident des Oberlandesgerichts Nürnberg, habe man mit Amberg die richtige Standortentscheidung getroffen und die Entwicklung des Servicezentrums sei eine wahre Erfolgsgeschichte.
Derzeit hat das IT-Servicezentrum 37 Mitarbeiter. In den kommenden Jahren soll diese Zahl auf 64 steigen. Seit 1. Juli gehört nun auch die IT-Beratungsstelle der bayerischen Justiz zum Servicezentrum.
(bg)