Amberg: Antisemitismus bekämpfen

Das jüdische Leben in Bayern ist Thema eines Dialogs von Landtagsabgeordneten in der Amberger Synagoge gewesen.

„Die Zeit der Worte im Kampf gegen Antisemitismus sind vorbei“. Das sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner anlässlich der Resolution von CSU, SPD, FDP, den Grünen und den Freien Wählern gegen Judenfeindlichkeit. Angesichts der jüngsten Vorfälle müsse man mit gebündelten Kräften vorgehen. Auch in Bayern. Auch hier seien extremistische und judenfeindliche Handlungen ein großes Problem, stellt die Resolution fest. Die fünf Landtagsfraktionen machen sich die Bekämpfung nun zur Aufgabe. Zur Information kamen Abgeordnete der Freien Wähler deshalb nach Amberg.

Der religionspolitische Sprecher und Fraktionschef der Freien Wähler Florian Streibl und der oberpfälzer Abgeordnete Tobias Gotthardt interessierten sich für die Erfahrungen mit Antisemitismus, aber auch generell für das Leben in der jüdischen Gemeinde Amberg.

Für Antisemitismus dürfe es keinen Millimeter Raum geben, betont der Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt (Kallmünz). Er versprach, dass die Politik alles versuchen werde, um dem jüdischen Leben in Bayern zu neuer Blüte zu verhelfen: „Bayern bietet Juden eine Heimat“.

(gb)