Amberg/Weiden: Krankenhausbesuche ab sofort verboten

Besuchsverbot – Klinikum St. Marien Amberg, die Krankenhäuser des Landkreises und alle Krankenhäuser der Kliniken Nordoberpfalz AG ergreifen weitere Maßnahmen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der Empfehlungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus sind ab sofort Krankenbesuche im Klinikum St. Marien Amberg und den Krankenhäusern des Landkreises grundsätzlich nicht mehr möglich.

Ausnahmen sind nach vorheriger telefonischer Absprache mit den Stationen in besonderen Situationen (Schwere Erkrankung, Sterbephase, Entbindung) möglich.
Dabei soll die Zahl der Besucher und die Dauer ebenfalls auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt werden.

Außerdem ist ab sofort die Cafeteria im Klinikum St. Marien geschlossen.

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen. Sie dienen dem Schutz der Bevölkerung, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vor allem unseren Patientinnen und Patienten.

(Auszug aus der Pressemitteilung Klinikum St. Marien)

Auch die Kliniken Nordoberpfalz AG haben soeben eine Pressemitteilung herausgegeben:

Um die Funktionsfähigkeit der Häuser aufrechtzuerhalten und die aktuelle Situation bestmöglich bewältigen zu können, hat der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG die bereits vor einigen Wochen eingeleiteten Maßnahmen weiter verstärkt.

So wurden beispielsweise vorerst alle ambulanten und planbaren stationären Operationen abgesagt bzw. verschoben. Ausgenommen davon sind dringliche Operationen und Notfälle. Auch die Behandlung von Patienten in den Klinikambulanzen ist auf das medizinisch dringlichste reduziert.

Ab sofort gelten außerdem strenge Zugangsbeschränkungen für alle Häuser der Kliniken Nordoberpfalz AG einschließlich der Rehakliniken. Patientenbesuche sind dabei nur mehr in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Natürlich ist auch die Kliniken Nordoberpfalz AG von der Schließung von Schulen, Kindergärten und Kitas betroffen.

„Wir haben größtes Verständnis für die schwierige Situation der davon betroffenen Kolleginnen und Kollegen. Wir appellieren im Interesse der medizinischen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten dennoch an alle, geeignete Betreuungsmöglichkeiten zu schaffen, damit sie ihre Tätigkeit in unseren Häusern fortsetzen können“, erklärt Vorstand Dr. Thomas Egginger: „Das Angebot einer organisierten Kinderbetreuung ist uns leider aus infektionsepidemiologischen Gründen nicht möglich.“

(Pressemitteilung Kliniken Nordoberpfalz AG)