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Amberg: Kundgebung der Gewerkschaft ver.di am Klinikum St. Marien

„Wir sind es wert“ – Mit diesem Transparent haben rund 180 Beschäftigte des Klinikums St. Marien in Amberg ihren Standpunkt klar gemacht. Sie fordern eine angemessene Bezahlung für ihre Arbeitsleistung.

Reinhard Birner, Personalratsvorsitzender und Beschäftigter beim Klinikum St. Marien hat in seiner Rede darauf hingewiesen, dass die Gehaltserhöhungen und eine Verbesserung der Personalsituation wichtig sind für die Attraktivität des Berufes. „Nur mit unserem gut ausgebildeten Personal können wir eine gute medizinische Versorgung sicherstellen. Dazu ist es auch erforderlich, dass die Einkommen deutlich steigen, damit der Beruf für die Beschäftigten wieder attraktiv wird.“

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde ist ein Angebot der Arbeitgeber im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes ausgeblieben. Deswegen gehen die Kundgebungen der Gewerkschaft ver.di weiter. Gefordert wird eine monatliche Erhöhung der Gehälter um 6%, mindestens um 200 € monatlich sowie die Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro.

„Bei den Verhandlungen spielt die Forderung nach einer sozialen Komponente eine große Rolle. Hier sind die Positionen zwischen Arbeitgeber und ver.di weit auseinander,“ so Klaus Heyert, zuständig bei ver.di Oberpfalz für den Bereich des Gesundheitswesens.

Die Arbeitgeber weisen die Gehaltsforderungen bisher als viel zu und in der Struktur schädlich zurück.

Die nächsten Verhandlungen sind für den 16./17. April angesetzt. Dann sollen die Arbeitgeber ein Angebot vorlegen. (ms)