Amberg: Landesamt für Pflege Bayern kommt nach Amberg

Das Landesamt für Pflege Bayern kommt nach Amberg. Das steht fest, was aber noch nicht feststeht ist, wo soll es hinkommen. Denn noch gibt es kein konkretes Zuhause für das Landesamt für Pflege. Nachdem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Entscheidung bekannt gegeben hat, beginnt nun die Suche nach einer geeigneten Immobilie. Leer stehende Areale gibt es in Amberg ja ein paar: Grammer verlegt seinen Sitz von Amberg weg nach Ursensollen und auch die Leopoldkaserne steht nach dem Auszug der Panzerbrigade 12 von Amberg nach Cham leer.
Aber Oberbürgermeister Michael Cerny betont, man müsse sich als Stadt mit der Staatsregierung und der Immobilienverwaltung abstimmen.
Konkretes soll ein Termin am 4. Mai zusammen mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ergeben.

Eines steht aber schon jetzt fest: Das Landesamt für Pflege Bayern ist ein enormer Zugewinn für Amberg und steigert das Image der Stadt. Einerseits schafft die neue Behörde neue Arbeitsplätze, was nach dem Verlust von 300 Arbeitsplätzen durch die Verlegung der Panzerbrigade 12, enorm wichtig sei. Andererseits könnten von nun an Ideen von Amberg aus mitgesteuert werden, um das Zukunftsthema Pflege zu verbessern. Ein Gewinn also in doppelter Hinsicht für die Stadt Amberg. Und auch die Verteilung des Landespflegegeldes wird von dieser Behörde aus gesteuert. Etwa zwei Drittel der Betroffenen werden zuhause gepflegt. Die pflegenden Angehörigen sind unersetzlich und künftig soll deren Leistung durch das Pflegegeld gewürdigt werden. So sollen Pflegebedürftige vom zweiten Pflegegrad an, die ihren Erstwohnsitz in Bayern haben, eine jährliche Einmalzahlung von 1000 Euro erhalten. (sd)