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Amberg: Maroder Kanal – Marodes Geschäft?

Verärgerte Gemüter und großer Frust dominieren derzeit bei den Einzelhändlern in der Oberen Nabburger Straße in Amberg. Grund dafür ist die Baustelle im Zuge der Kanalsanierung. Der erste Bauabschnitt, der eben die Obere Nabburger Straße betrifft, läuft bereits seit Mai dieses Jahres, da war dafür der offizielle Spatenstich. Und eigentlich sollte dieser Abschnitt auch bis Ende Oktober fertiggestellt sein. Eigentlich. Tatsächlich soll die Sanierungsmaßnahme hier noch bis Mitte November andauern, so Oberbürgermeister Michael Cerny.

Für die Einzelhändler bedeutet das Umsatzeinbußen. Ihr Vorwurf: Die Schaufenster seien aufgrund der Baustelle und den Gerätschaften nicht mehr zu sehen. An der Baustelle sei nicht mit Hochdruck gearbeitet worden und es sei außerdem unordentlich gewesen. Vorwürfe, die Michael Cerny im Gespräch mit uns eindeutig zurückweist.

Offiziell teilt die Stadt in Form einer Pressemitteilung mit: Der erste Bauabschnitt wird am 11. November beendet sein. Dann ist auch die Straße zwischen Bahnhofstraße und Nabburger Tor wieder frei befahrbar und auch die Einzelhändler können wieder aufatmen. Die nächsten Arbeiten betrifft das Schanzgäßchen, das für die zweite Etappe gesperrt sein wird – voraussichtlich bis 22. Dezember.

Die sechs Bauabschnitte im Überblick:
Zuerst sind der Nabburger Tor-Platz sowie die die Obere Nabburger Straße zwischen „Hinter der Mauer“ und „Münzgäßchen“ an der Reihe. Im dritten und vierten Bauabschnitt erfolgt dann die Kanalsanierung in der Oberen Nabburger Straße zwischen Münzgäßchen und Bahnhofstraße sowie bei der Kreuzung Bahnhofstraße – Obere Nabburger Straße – Ziegelgasse.
Am Ende folgt der Bereich Schanzgäßchen, Haberlochgäßchen und Münzgäßchen. (sd)