Amberg: Mützen für onkologische Patienten

Ramona Ittner näht zahlreiche Onkomützen für die Patienten im Klinikum St. Marien. Sie sollen für einen kleinen Lichtblick in der schweren Zeit sorgen.

Mehr als 800 Mützen hat Ramona Ittner bereits genäht und dem Klinikum Amberg geschenkt. Gedacht sind sie für die onkologischen Patienten dort. „Die Onkomützen werden sehr gut von unseren Patienten angenommen und sorgen in dieser schweren Zeit für einen Lichtblick“, erzählt Doris Kölbl, Koordinatorin der Integrativen Onkologie, von der bisherigen Resonanz.

Das Gefühl von Zuwendung und aufgefangen zu werden, ist für unsere Patienten unheimlich wichtig. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön an Frau Ittner.

Doris Kölbl, Koordinatorin Integrative Onkologie

Patienten des Klinikums bekommen die Mützen auf verschiedenen Stationen, u.a. in der Praxis für Hämatologie und Onkologie, in der Klinik für Strahlentherapie sowie der Zentralen Chemotherapieeinheit der Station F3.

Ramona Ittner kennt das Gefühl von Hilflosigkeit selbst sehr gut. „Vor vielen Jahren stand ich vor dem Nichts und musste infolge eines Wohnungsbrandes von neuem beginnen. Die Resonanz von außenstehenden Leuten war damals so positiv und das hat mir so geholfen. Und genau dieses Gefühl möchte ich jetzt weitergeben“, so Ittner. Die Arbeit in der Interessengemeinschaft Onkomützen setzt hier an. Seit 2019 ist diese aktiv, in ganz Deutschland und auch in Österreich. Allein in Bayern gibt es 15 Stationen.

„Wer mitmachen möchte, kann sich unter www.onkomuetze.de informieren. Wir freuen uns über jede Hilfe. Auch Stoffspenden sind uns willkommen“, so Kölbl. Wer Stoff abzugeben hat, kann sich per Mail an koelbl.doris@klinikum-amberg.de wenden.

(Bildquelle. Klinikum/Dietl)

(vl)