Amberg: Nachhaltigkeitsfibel – Ganzheitliche Betrachtung der eigenen Handlungsweise

Eine Nachhaltigkeitsfibel für Amberg: Die neue Broschüre gibt Tipps und Informationen für die Praxis. Dabei wird die eigene Handlungsweise ganzheitlich betrachtet.

„Amberg. Global. Nachhaltig. So geht‘s!“ So sind nicht nur die Hinweise und Informationen überschrieben, die interessierten Mietern und Eigentümern beim Wohnen und Leben die Entscheidung für mehr Nachhaltigkeit leichter machen sollen. Diesen Titel trägt jetzt auch eine neue Broschüre, die Oberbürgermeister Michael Cerny jetzt gemeinsam mit der Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik Heike von Eyb, Klimaschutzmanagerin Corinna Loewert und Bärbel Neumüller vom Amt für Stadtentwicklung vorgestellt hat.

In der Fibel geht es nicht nur um die Nachhaltigkeit vor Ort, sondern um eine ganzheitliche Betrachtung der eigenen Handlungsweise. Das komplexe Thema „Nachhaltigkeit“ wird dabei auf fünf kurzweilige Themenblöcke heruntergebrochen, die hilfreiche Tipps und weiterführende Links wie zum Beispiel zur Grünen Hausnummer enthalten.

Handlungsempfehlungen für viele Bereiche
„Früher galt Mülltrennung als das schlagende Argument für nachhaltiges Handeln. Heute sind wir weiter. Wir wissen, dass unsere Entscheidungen mehr bewegen können als nur Müllberge zu vermeiden“, so die beiden Verfasserinnen des informativen Kompendiums. Allerdings sei es nicht gerade leicht, sich über sämtliche Bereiche der Nachhaltigkeit einen Überblick zu verschaffen. „Ziel der Broschüre ist es daher, konkrete Handlungsempfehlungen für die Bereiche Haushalt, Sanieren und Dämmen, Hof und Garten, Energien sowie Mobilität zu bieten“, so Heike von Eyb und Corinna Loewert.

Eigenes Handeln mittels Checkliste prüfen
Die Vorschläge firmieren unter dem Dach der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, den sogenannten Sustainable Development Goals. Anhand von Checklisten kann jeder sein eigenes Handeln überprüfen sowie, falls gewünscht, im Sinne der Nachhaltigkeit verbessern und dabei langfristig sogar Geld sparen. Eine Auflistung der Fördermöglichkeiten, Tipps für eine verträgliche Außenbeleuchtung sowie für nachhaltige Handlungsweisen und die Abschätzung des eigenen Stromverbrauchs sind ein kleiner, aber besonders spannender Teil der Broschüre.

Die Fibel bietet einen ersten niederschwelligen Einstieg für Interessierte. Ermüdende Recherchen im Internet können sich die Ambergerinnen und Amberger zum Glück nun weitestgehend sparen. 

Michael Cerny, Oberbürgermeister Amberg

In der Broschüre sind als kleines Dankeschön für alle Interessierten Coupons für fünf kostenlose und vier kostengünstige Angebote von Partnern enthalten, so unter anderem von den Stadtwerken Amberg Versorgungs GmbH, vom Eine-Welt-Laden Amberg und vom Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit.

Zum Download, Abholung oder per Post
Entwickelt wurde „Amberg. Global. Nachhaltig. So geht´s!“ in einer referatsübergreifenden Zusammenarbeit der Ämter für Stadtentwicklung sowie den Beauftragten für kommunale Entwicklungspolitik und für Klimaschutz.

Die Broschüre steht unter www.amberg.de/nachhaltigkeit zum Download zur Verfügung. Alternativ kann die Publikation auch in der Bürgerinfo abgeholt oder auf Bestellung zugesandt werden.

Für Fragen und Informationen steht Klimaschutzmanagerin Corinna Loewert unter Telefon 09621/102403 oder der E-Mail-Adresse corinna.loewert@amberg.de zur Verfügung.

(vl)