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Amberg: Neue Perspektiven für Siemens in Amberg

Zähe Verhandlungen ihrer Gewerkschaft mit den Siemens-Managern Peter Rihm und Karlheinz Kaul brachte die Belegschaft am Siemens-Standort Amberg einen Schritt weiter. Bekanntlich will der Konzern deutschlandweit 1700 Stellen abbauen und 1000 weitere auslagern. Betroffen auch das Vorzeigewerk Amberg. Doch nun scheint es, dass die schlimmsten Pläne abgefedert werden können. So soll die Zahl der Mitarbeiter am Standort konstant bleiben.
Und auch die geplante Teilverlagerung nach China wird noch mal auf den Prüfstand gestellt. Das ist das Ergebnis von intensiven Verhandlungen der IG-Metall Amberg mit der Siemens-Leitung am Montag, Dienstag und Mittwoch. Am Ende stand ein unterzeichnetes Eckpunktepapier, das nun umgesetzt werden soll.
Die schnelle neue Entwicklung sei laut Ott nur der Geschlossenheit der Belegschaft zu verdanken, die kollektiv und solidarisch Überstunden verweigert habe. Das habe zu erheblichen Verwerfungen beim Siemens-Ablauf geführt – und Verhandlungen ermöglicht.