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Amberg: Pläne für neues Parkdeck in Marienstraße vorgestellt

Man hatte gehofft, bereits im Sommer mit den Arbeiten anfangen zu können. Mit den Arbeiten an einem Mammutprojekt. Dem Parkhaus in der Amberger Marienstraße. Im Frühling stand der Vertrag mit dem Investor kurz vor seinem Abschluss. Doch dann wurde es still. Heute nun stellte Oberbürgmeister Michael Cerny die aktuellen Pläne vor. Die wurden ausgearbeitet von GOLDBECK. Das Unternehmen hat den Zuschlag bei einem Wettbewerb bekommen und ist nicht nur Bauherr sondern auch Betreiber.

Dort, wo bereits ein Parkhaus steht, soll ein fünfstöckiges Parkdeck entstehen, mit Platz für bis zu 1200 Fahrzeugen. Laut dem erarbeiteten Bebauungsplan sollen dafür zwei Ein- und Ausfahrten geschaffen werden. Eine in der Marienstraße gegenüber des Cafés „Kult“. Die andere an der Regensburger Straße, dort wo früher einmal eine Imbissbude stand. Die ist bereits abgerissen worden.

Während der Bauzeit fallen die kostenfreien Parkplätze am Mariendeck weg – obwohl dort ein hoher Parkdruck herrscht. Jedenfalls teilweise. Denn die Parkgarage bleibt bestehen, auf der Außenfläche bleiben etwa 80 Plätze zurück. Oberbürgermeister Michael Cerny versicherte auch, dass es genügend Ersatzstellplätze geben werde. Vielleicht ein paar Meter weiter entfernt, aber dafür numerisch ausreichend.

Vor allem für alle Mitarbeiter, Patienten und Besucher des Klinikums sei die derzeitige Situation belastend. Die Zahl der stationären Aufenthalte dort stieg in 25 Jahren von 16.000 auf 28.000. Dafür wurde aber nicht geplant. Die Parkplatzsituation jetzt sei ein Standortnachteil, sagte Klinikvorstand Manfred Wendl. Mit dem neuen Parkdeck werde die Situation für das Klinikum deutlich besser.

Der Bau erfolgt in zwei Abschnitten. Bei Abschnitt 1 werden über 800 Parkplätze gebaut. Bei Abschnitt 2 sind noch einmal 400 angedacht. Abschnitt 2 soll aber nur dann umgesetzt werden, wenn der Bedarf danach ist.

Mit Bauabschnitt 1 wird dann im nächsten Jahr begonnen. 2019 soll das Mammutprojekt dann umgesetzt sein. Das Parken im neuen Parkhaus wird nicht mehr kostenfrei sein. Dafür aber auch nicht mehr so ganz chaotisch und kreativ.