Amberg: Projekt Macbeth

Macht. Dafür würden manche Menschen alles tun. Häufig war das Streben nach Macht Auslöser für Kriege. Und nicht wenige Menschen setzen hiefür auf Gewalt, Terror und Intrigen. Es ist also ein ganz zeitloses Thema, das in Shakespeares Klassiker „Macbeth“ aufgearbeitet wird. So zeitlos und aktuell, dass sich dem Werk nun auch die Schauspieler des Jugendclubs des Amberger Stadttheaters angenommen hat. Sie bringen „Macbeth“ nun in einer ganz eigenen Fassung auf die Bühne.

In dem Stück geht es um Mord, Machtgier und laufend um Gewalt. Der einst treue Gefolgsmann Macbeth wird zum Königsmörder. Doch damit nimmt die Brutalität kein Ende. Lady Macbeth agiert skrupellos und verfällt dem Wahnsinn. „Macbeth“ ist damit wohl Shakespeares blutigstes Werk. Dementsprechend war die Inszenierung auch für die jungen Schauspieler eine Herausforderung.

Seit September laufen die Proben – und das meist mehrmals wöchentlich. Entstanden ist so eine Inszenierung, die stilisiert, reduziert und mit Sprache und Musik arbeitet, und so nicht nur auf die Brutalität des Werks zeigt, sondern auch Raum für Komödiantisches lässt. Doch Gewalt und Tyrannei bleiben der Kern des zeitlosen Stücks.

Das Stück „Projekt Macbeth“ feiert am 11. Mai auf der Bühne des Amberger Stadttheaters Premiere. Am 18. Mai ist die zweite und vorerst letzte Aufführung.Tickets sind bereits erhältlich. Tickets sind bereits erhältlich. Im Vorverkauf gibt es die bei der Amberger Tourist-Information. Für Kurzentschlossene gibt es auch noch Tickets am 11. und 18. Mai an der Abendkasse des Stadttheaters.

(nh)