Amberg: Schulen und Kitas geschlossen – Ausgangssperre tritt in Kraft

In der Stadt Amberg sind die Schulen und Kitas in der kommenden Woche geschlossen. Außerdem tritt ab Samstag, 27. Februar, die nächtliche Ausgangssperre wieder in Kraft.

Die Stadt Amberg hat mit einem Inzidenzwert von 104,2 (RKI, Stand 26.02.) den Grenzwert von 100 überschritten. Daher gilt, dass ab Samstag, 27. Februar 2021, in den Schulen mit Ausnahme der Abitur- und Abschlussklassen der beruflichen Schulen erneut nur noch Distanzunterricht stattfinden darf. Auch Angebote für die Tagesbetreuung von Kindern, Jugendlichen und Volljährigen sowie für die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung in Präsenzform sind damit verboten.

Außerdem tritt ab Samstag, 27. Februar, um 0 Uhr die Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr wieder in Kraft. Zudem gelten ab diesem Zeitpunkt ganztägig ein Alkoholkonsumverbot sowie eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone und auf weiteren Plätzen. Während das Verbot von Alkoholkonsum sowie die Maskenpflicht vorerst auf die Zeit bis 7. März befristet ist und die Ausgangssperre erst dann wieder aufgehoben wird, wenn die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Amberg den Grenzwert 100 an sieben aufeinanderfolgenden Tage unterschritten hat, gilt der Wechsel für die Schulen und Tageseinrichtungen tagesaktuell.

Bei Oberbürgermeister Michael Cerny ist diese Handhabung, die für die Kommunen verpflichtend ist und keinen Spielraum zulässt, alles andere als bürgerfreundlich und in der Praxis für alle Beteiligten mit großem Aufwand verbunden.

Es kann nicht sein, dass der Ablauf in den Einrichtungen jeden Tag neu organisiert werden muss und die Eltern kaum noch auf dem Laufenden sind, ob die Schule oder die Kita am nächsten Tag geschlossen ist oder geöffnet werden kann.

Michael Cerny, Oberbürgermeister Amberg

Aus diesem Grund hat der Amberger Oberbürgermeister auch bereits Kontakt mit der Regierung der Oberpfalz aufgenommen und nicht nur seine Meinung zu dem Vorgehen geäußert, sondern auch darum gebeten, diese Kritik nach München weiterzuleiten. Die Bürger bittet OB Michael Cerny um Verständnis für diese Maßnahme und hofft, dass schon bald praktikablere Lösungen gefunden werden.

In den mit roter Farbe markierten Bereiche gilt ein Alkoholkonsumverbot und Maskenpflicht.

(vl)