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Amberg: Signal für die Spitzenforschung

Die Förderung des Kompetenzzentrums Kraft-Wärmekoppelung an der OTH in Amberg wird fortgesetzt. Nach einer ersten Phase mit einer Förderung in Höhe von 5 Millionen Euro fließen jetzt bis 2020 weitere 2,9 Millionen Euro.

Das Kompetenzzentrum soll nun als „Kompetenznetzwerk KWK“ unter Federführung der OTH Amberg-Weiden als zentrale Anlaufstelle für die KWK-Forschung etabliert werden. Und zwar in Zusammenarbeit mit Partner aus Forschung und Industrie.

Der Bayerische Finanzstaatssekretär Albert Füracker sah dies in der Pressekonferenz als ein Signal an die Spitzenforschung an der OTH. Bayern solle in der Forschung die Lokomotive für ganz Deutschland sein. (tb)

 

Hier die Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat:

Bayern ist bei der Umsetzung der Energiewende gut vorangekommen. Ein konkretes Projekt ist dabei das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg-Weiden. „Der Ausbau zu einer bayernweit zentralen Anlaufstelle eröffnet neue Chancen sowohl für die Hochschule, als auch für die ansässigen Unternehmen sowie für die gesamte Region. Die dabei in praktische Anwendungen umgesetzten Forschungsergebnisse tragen maßgeblich zum Gelingen der Energiewende in Bayern bei. Sie machen uns unabhängiger und bringen zudem innovative Arbeitsplätze, Wohlstand und auch mehr Lebensqualität durch saubere Umwelt“, stellte Finanzstaatssekretär Albert Füracker bei einem Informationsbesuch beim Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg-Weiden in Amberg heute fest.

Im Kompetenzzentrum arbeiten Hochschulen, Forschungsinstitute und Unternehmen gemeinsam an einer effizienteren Energienutzung. Im Vordergrund steht der unmittelbare Anwendungsbezug durch Umsetzung neu entwickelter Technologien in die Praxis. „Der wechselseitige Erfahrungsaustausch bringt allen Beteiligten Fortschritte. Gleichzeitig ist das Kompetenzzentrum ein exzellenter Innovationsschub für die gesamte Region und Jobmotor für die Zukunft mit hochkarätigen neuen und krisensicheren Arbeitsplätzen. Neue Umsatzpotenziale werden erschlossen für viele mittelständische Unternehmer und Handwerksbetriebe. Und das ist auch ein wichtiger Beitrag zu mehr Energieeffizienz und zur Begrenzung der CO-2-Emissionen“, hob Füracker hervor.

Der Freistaat hatte für die erste Förderperiode in den Jahren 2012 bis 2016 bereits insgesamt 5,23 Millionen Euro bereitgestellt. In der zweiten Projektphase soll nun das KWK Amberg bayernweit als zentrale Anlaufstelle für Forschung und Entwicklung zur Kraft-Wärme-Kopplung etabliert werden. Hierzu sind für die Jahre 2017 bis 2020 weitere Fördermittel über das zuständige Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in Höhe von insgesamt 2,93 Millionen Euro vorgesehen.