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Amberg: Stellenabbau bei Siemens

Bei den Mitarbeitern von Siemens in Amberg dürfte der Schock tief sitzen. Der Konzern plant einen Abbau von rund 400 Stellen. Betroffen seien die Bereiche im Gerätewerk, Elektronikwerk und Lieferzentrum. Horst Ott, 1. Bevollmächtigter der IG Metall, kritisiert, es sei eine unnötige Maßnahme und würde rein aus strategischen Gründen erfolgen. Ebenso würde es heute zu Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern kommen.

Laut dpa sollen deutschlandweit in den kommenden Jahren insgesamt rund 2.700 Jobs gestrichen, ver- oder ausgelagert werden. Das hat das Unternehmen heute in München mitgeteilt.

Laut dpa-Meldung reagiert das Unternehmen mit den Maßnahmen, die sowohl Stellenabbau als auch die Ver- und Auslagerung von Jobs umfassen, auf Probleme in einzelnen Geschäftsbereichen wie der Zugsparte. In anderen Sparten soll die Fertigung optimiert werden. Auch in der Ausbildung, die bisher auf 33 Standorte verteilt ist, kommt es zu Einschnitten.

Die Maßnahmen sind für mehrere Sparten vorgesehen und verteilen sich somit auf zahlreiche Standorte. So ist auch der Standort in Fürth mit rund 450 Stellenstreichungen betroffen. (sd)