Amberg-Sulzbach: Katastrophenschutzübung „Schwarzer Freitag“

Mit dem Black Friday, dem Schwarzen Freitag, verbinden viele von uns mit reduzierter Ware und Sale-Schildern. Doch der „Schwarze Freitag“ bekam jetzt im Landkreis Amberg-Sulzbach eine ganz neue Bedeutung – ein großflächiger Stromausfall über einen längeren Zeitraum. Heftige Unwetter mit Starkregen und Orkanböen sorgen für einen großflächigen Stromausfall – so das Szenario.

Zum ersten Mal ist ein großflächiger Stromausfall im Landkreis Amberg-Sulzbach trainiert worden. Mit der Übung sollte die Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen verbessert werden. Denn das Übungsgebiet erstreckte sich über den südlichen Landkreis, bis in die Landkreise Schwandorf und Regensburg. Alles in enger Absprache mit der Bezirksregierung.

Das Szenario sollte zudem aufzeigen, wie abhängig wir eigentlich von Strom sind. Es würden beispielsweise keine Heizung, kein Telefon und kein Geldautomat funktionieren. Die Infrastruktur ist bei so einer Katastrophenlage somit besonders betroffen. In manchen Gemeinden würde die Trinkwasserversorgung zum Problem werden. Denn auch hierfür würde Strom benötigt werden.

Insgesamt neun Stunden übten die Einsatzkräfte das Vorgehen. Dabei wurde eines bei den 200 Kräften klar: ein großflächiger Stromausfall ist keinesfalls zu unterschätzen. Nach der Übung werden jetzt die erhobenen Daten analysiert und aufgearbeitet.

(sh)