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Amberg: 3,5 Jahre Haft wegen versuchtem Betrug

3 Jahre 6 Monate – das Urteil fiel niedriger gegen den 44.jährigen Daniel J. aus, als der Oberstaatsanwalt mit 5 Jahren forderte. Der Angeklagte musste sich wegen Fälschung von Schecks in Tateinheit der Urkundenfälschung und des versuchten Betrugs verantworten.

In einer Amberger Bank wollte er 150 Millionen Euro einlösen. Das Geld war für eine Firma in Tschechien bestimmt, die ein angeblicher Investor stützen wollte. Durch die Beratung wurden dem Angeklagten 6 Millionen Euro Provision versprochen.

Das Gericht schenkte dem Angeklagten keinen Glauben, dass er davon nichts geahnt hatte. In der Urteilsbegründung wurde von einem Vorsatz in Form einer billigenden Inkaufnahme gesprochen.

Verteidiger Jörg Jendricke will gegen das Urteil Revision einlegen. Das hatte er kurz nach der Urteilsbegründung mit seinem Mandanten besprochen.