Amberg: Volkshochschule bietet Onlinekurse an

Da aufgrund der Corona-Pandemie aktuell keine Präsenzkurse stattfinden können, hat die Volkshochschule Amberg ihr Onlineangebot erweitert. So können aktuell die Vorträge „Smart City – Die intelligente Stadt“ am Mittwoch, 6. Mai, und „Tiny Houses“ am Dienstag, 12. Mai, kostenlos als Webinar besucht werden. Außerdem bietet die VHS ab Montag, 4. Mai, kostenfrei einen Onlinekurs „Wordgrundlagen“ an.

Im Rahmen des Onlinekurses „Wordgrundlagen“ können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bequem von Zuhause aus die Grundlagen für Word erlernen. Die Kursinhalte werden in vier Lernbausteinen vermittelt, die einzeln nacheinander selbständig abzuarbeiten sind. Für Fragen steht den Kursmitgliedern ein Forum zur Verfügung. Interessierte müssen sich zunächst unter der Internetadresse vhs.cloud.de registrieren und sich dann mit dem Kurscode „wordgrundlagen@am.vhs.cloud“ anmelden. Der Kurs ist bis einschließlich Donnerstag, 7. Mai, zur Teilnahme freigeschaltet.

Der Vortrag „Smart City – Die intelligente Stadt“ findet am Mittwoch, 6. Mai, von 19 Uhr bis 20.30 Uhr statt. Der Referent, Dr. Daniel Feser vom Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung an der Universität Göttingen, setzt sich darin mit den „gigantischen Datenfluten“ unserer Zeit auseinander. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stehen Künstliche-Intelligenz-Systeme, denen das Potenzial zugeschrieben wird, in der Stadt der Zukunft das Leben für die Einwohnerinnen und Einwohner substanziell zu verändern.

Über die Möglichkeiten, Chancen, aber auch konkreten Gefahren dieser Systeme ist außerhalb der Expertendiskussionen relativ wenig bekannt. Ein offener und ausführlicher Dialog mit der Politik, Verwaltung und Bürgergesellschaft bildet die Grundlage, „smarte Städte“ partizipativ zu lebenswerten Zukunftsstädten zu entwickeln. Im Vortrag wird anhand von Praxisbeispielen folgenden Fragen nachgegangen: Wie sieht der aktuelle Stand der Technik aus? Wo werden heute schon KI-Systeme eingesetzt? Worauf muss beim Einsatz von KI-Systemen geachtet werden, damit das „Herz der Zukunftsstädte“ geschützt bleibt?

Das Thema „Nachhaltiges Bauen und Wohnen am Beispiel Tiny House“ steht am Dienstag, 12. Mai, von 19 bis 20.30 Uhr im Mittelpunkt der Betrachtungen. Referenten sind Marvin Nöller und Ulrike Emonds vom Arbeitskreis Tiny House des Nachhaltigkeitsforums der Ruhr Universität Bochum. Sie beschäftigen sich intensiv mit den kleinen Häusern, denen seit mehr als zehn Jahren von Trendscouts großer Zuspruch vorhergesagt wird. Diese haben den Begriff „Tiny House“ aus den USA importiert, wo die kleinen mobilen Häuser schon lange als sparsame und umweltschonende Form des Wohnens und Gegenentwurf zu den häufig überdimensionierten Häusern gelten.
Auch hierzulande versuchen Architekten und Designer, Tiny Houses an europäische Verhältnisse anzupassen. Der große Platzbedarf herkömmlicher Häuser, die Umweltbelastung durch konventionelle Baumaterialien und der immer knapper werdende Lebensraum in den Städten befördern ebenso wie steigende Wohnungsmieten, Grundstücks- und Immobilienpreise den Trend zum minimalistischen Wohnen. Aber sind Tiny Houses wirklich eine Alternative zu normalen Wohnungen oder Häusern? Und wenn ja, für wen ist dieser Wohntrend geeignet? Der Web-Vortrag gibt einen Überblick zum Konzept, zum Projektablauf und zur Planung der kleinen Häuser, zur Nachhaltigkeit sowie zu den gesetzlichen Vorschriften, die für Tiny Houses gelten.

Anmeldungen zu den Webinaren nimmt die VHS Amberg telefonisch unter einer der Rufnummern 09621/10-1238, 10-1868 und 10-1340 oder aber per E-Mail unter der Adresse vhs@amberg.de entgegen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird zum Termin per E-Mail ein Link zugesandt, über den man dem Vortrag online folgen kann.

 

(Bild: Symbolbild)