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Amberg: Warnstreiks bei Grammer

Die IG Metall hatte für den heutigen Freitag zu weiteren Warnstreiks aufgerufen. Schwerpunktmäßig war bei den Streiks die Autoindustrie betroffen. Nach IG Metall-Angaben folgten bei Grammer allein in Haselmühl 450 von rund 700 Beschäftigten dem Streikaufruf.

Es geht nach wie vor um 6 Prozent mehr Lohn und um die Möglichkeit, dass ein Beschäftigter für höchstens 2 Jahre die Wochenarbeitszeit von 35 auf 28 Stunden herabsetzen kann. Laut Udo Fechtner von der IG Metall Amberg liegen die Vorstellungen von Gewerkschaft und Arbeitgebern so weit auseinander, dass es schon fast ein Wunder wäre, wenn sich die Tarifparteien in der kommenden Woche einigen würden.

Die nächste Verhandlungsrunde ist am Montag in Nürnberg angesetzt. (tb)