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Amberg: Wer war St. Martin?

Kindergartenkinder ziehen mit Laternen durch die Straßen und singen Martinslieder. Jedes Jahr gibt es rund um den 11. November solche Martinsumzüge. Aber was steckt eigentlich hinter dem Martinstag? Wir haben mit Stadtpfarrer Thomas Helm von der Pfarrei St. Martin in Amberg darüber geredet. Und er muss es wissen: seine Kirche ist schließlich nach dem Heiligen Martin benannt.
Er hat erzählt, dass Martin im 4. Jahrhundert ein römischer Soldat war. Doch er hat sich schon früh mit dem Christentum beschäftigt. An einem kalten Wintertag soll er an einem frierenden Bettler vorbei gekommen sein, der ihm leid tat. Für ihn soll er mit dem Schwert seinen Umhang geteilt und eine Hälfte dem Bettler geschenkt haben. Deswegen steht der Heilige Martin für Nächstenliebe und wird mit Laternenumzügen gefeiert. Die Laternen stehen dabei dafür, dass Martin Licht in die Welt gebracht hat.
(ab)