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Amberg: Zeichen zum Tag der Arbeit

Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit. Der Deutsche Gewerkschaftsbund nimmt diesen Tag traditionell zum Anlass, um seine Forderungen zu bekräftigen. Die Maikundgebungen standen in diesem Jahr unter dem Motto „Wir stehen für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“. Bundesweit wurden 500 Maikundgebungen organisiert, 17 davon in der Oberpfalz. Beispielsweise in Amberg.

Rund 400 Menschen zogen lautstark durch die Innenstadt zum Schrannenplatz, wo die eigentliche Kundgebung war. Hauptredner Christian Dietl, Regionsgeschäftsführer DGB Oberpfalz, richtete die Forderungen an die Politik. Die Große Koalition hätte gute Vorsätze, diese müsste die Bundesregierung jetzt aber auch umsetzen.

Gleichzeitig demonstrierten die Teilnehmer der Maikundgebungen auch gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus.

Die Tradition der Maikundgebungen ist übrigens bereits über 120 Jahre alt. Sie geht zurück auf das Jahr 1886. Arbeiter setzten sich in Chicago für eine Reduzierung der täglichen Arbeitszeit von zwölf auf acht Stunden ein. Diese Demonstration wurde blutig niedergeschlagen, es gab Tote und Verletzte. (ms)