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Amberg-Sulzbach: Mega-Projekte im Landkreis

Das Berufsschulzentrum in Sulzbach Rosenberg. Der inzwischen in die Jahre gekommene Gebäudekomplex soll generalsaniert werden. Die Planungen hierfür laufen bereits seit Anfang 2015.

Vor dem Bau- und Planungsausschuss des Landkreises wurde am Montag der Vorentwurf vom Architekturbüro HJP vorgestellt. Ein Großteil des derzeitigen Gebäudekomplexes soll abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Zusätzlich soll auf dem Gelände auch ein Wohnheim für Blockschüler mit insgesamt 80 Wohneinheiten gebaut werden. Nach der Sanierung soll das gesamte Berufsschulzentrum barrierefrei sein. Die Kosten werden sich nach derzeitigem Stand der Planungen auf rund 46,5 Millionen Euro belaufen. Als Eigenmittel müssten 30 Millionen aufgebracht werden. 16 Millionen Euro stehen als Fördermittel im Raum. Die Planungsphase und Beantragung der Fördermittel soll jetzt noch gut zwei Jahre in Anspruch nehmen, sodass der Baubeginn für 2020 terminiert ist. Die Fertigstellung der Sanierung ist für frühestens 2025 geplant.

Der zweite Tagesordnungspunkt betraf das Gewerbegebiet an der A6 bei Ursensollen. Hier plant der Landkreis die Hohenburger Straße durch das Gewerbegebiet umzuleiten. Hierfür soll eine 300 Meter lange Trasse samt Geh- und Radweg neu entstehen. Durch die Umleitung erhoffe sich Landrat Richrad Reisinger die Verkehrsbelastung für die Anwohner zu entschärfen. Grundvorraussetzung für das Vorhaben, sei die im Raum stehende Ansiedlung von Grammer im Gewerbegebiet. Landrat Reisinger betonte: „Ohne Grammer, keine Straße.“ Grammer bestätigte jedoch heute gegenüber OTV im Herbst mit den Bauarbeiten beginnen zu wollen.

(ac)