Auch bei Sonne Strom sparen – die besten Tipps

Auch wenn das Wetter heiter und warm ist, können Sie Strom sparen, in dem Sie Ihre Ihr Smart Home entsprechend einstellen oder auch Ihre Wäsche draußen…

Tipps, um bei heiterem Wetter Strom zu sparen

Die Sonne kommt raus! Eine gute Gelegenheit, um den Stromverbrauch im eigenen Haushalt zu senken und so auch bares Geld zu sparen. Die Umwelt freut sich ebenfalls darüber. Wir haben die besten Tipps zusammengestellt, wie Sie bei gutem Wetter Ihren Stromverbrauch reduzieren können…

Nutzen Sie die Sonnenenergie für Ihre Wäsche

Was sich im Winter weniger anbietet, kann im Frühling, Sommer und auch im Frühherbst zum gewaltigen Stromsparfaktor werden: die Wäsche in der Sonne trocknen. Ein Wäschetrockner verbraucht nämlich einiges an Energie. Durchschnittlich entfallen 13% der Stromkosten in einem Haushalt auf das Wäschewaschen und -trocknen. Bei energieeffizienten Geräten fallen pro Ladung etwa zwei Kilowattstunden an, was ungefähr 59 Cent Kosten sind. Weniger stromsparende Geräte schlagen mit etwa 1,32 Euro zu Buche. Bei einem Szenario von zwei Trocknergängen pro Woche werden für diesen Posten pro Jahr 58,24 Euro fällig, bei einem stromfressenden Gerät sind es etwa 137,28 Euro. Ein energieeffizientes Gerät ist also nicht nur gut für die Umwelt, sondern macht sich auch bezahlt. Insgesamt erhöhen ein sehr voller Trockner und eine 100%-ige Trocknung Ihren Stromverbrauch. Wenn Sie sich auch mit bügel-  oder restfeuchter Wäsche zufrieden geben, können SIe durch einen verkürzten Trockenzyklus ebenfalls sparen.

Allerdings können Sie bei moderaten Temperaturen den Trockner einfach Trockner sein lassen und einen Wäscheständer im Garten oder auf dem Balkon aufstellen. Je nach Sonneneinstrahlung und Material der Wäschestücke sind die dann sogar im Handumdrehen trocken. Er kostet im Haushaltswarenladen um die 10 Euro, verbraucht keinen Strom und kann – wenn er gerade nicht gebraucht wird – zusammengeklappt und platzsparend weggestellt werden.

Vom Sofa aus Sparen – mit einem Anbieterwechsel

Sind Sie sich sicher, dass Ihr Stromtarif noch zu Ihnen passt? Schließlich können sich Verbrauch und die Anzahl der verbrauchenden Geräte immer wieder ändern – und dann passt vielleicht auch der Stromtarif nicht mehr. Dann könnte es Zeit für einen neuen Anbieter sein. Grundsätzlich lohnt es sich, sich regelmäßig einen Überblick über den Markt zu verschaffen. Allerdings gibt es in Deutschland wahnsinnig viele Anbieter – wie findet man da nur den Richtigen?  Ganz einfach: per Vergleichsrechner. Dort geben Sie Ihre Postleitzahl und ihren durchschnittlichen Jahresverbrauch an und erhalten eine Auflistung von möglichen Tarifen. Dort ist unter anderem auch vermerkt, welche Boni Anwendung finden und ob der Preis fix ist. Sie entscheiden sich für einen passenden Tarif und können den Rest in die Hände von Profis legen, denn der Wechselservice gehört dazu. Kündigung und Bürokratie werden also anderweitig erledigt und Sie sparen sowohl Geld als auch Zeit. Damit ist dieser Spartipp definitiv der entspannteste, weil Sie lediglich die Entscheidung fällen müssen – und der Rest geht seinen Gang.

Atmosphärische Gartenbeleuchtung zum kleinen Preis

Lampions, Girlanden, gekühlte Getränke – es ist Zeit für eine Gartenparty. Aber wenn es irgendwann dunkel wird, muss auch hier etwas mehr Licht her als von dekorativen kleinen Laternen. Vielleicht überlegen Sie, Bodenleuchten einzubauen oder den Gartenteich zu illuminieren, Standleuchten entlang der Terrasse zu installieren oder eine Wandleuchte anzubringen, die den Terrassentisch erhellt? Dabei können Sie auf stromsparende Glühmittel achten, um die Gartenparty ohne hohe Stromkosten genießen zu können. LEDs sind dabei die Nummer eins, da sie bis zu 85% weniger Strom verbrauchen – ohne dass die Lichtqualität darunter leidet. Bei einer Nutzung von drei Stunden pro Tag halten sie sogar zwischen 14 und 27 Jahren. Ein weiteres Plus: die Helligkeit ist prompt und zuverlässig, kein Flackern und kein Warten. Die Mär, dass LEDs nur kaltes Licht verbreiten, ist übrigens längst überholt. LEDs gibt es mittlerweile auch mit verschiedenen Lichtfarben, denn die hängt von der Kelvinzahl ab.  Bei 3000 Kelvin wird das Licht eher gemütlich und gelbstichig, bei 6000 Kelvin tritt der berühmte, kalte Blaustich auf.

 Strom sparen mit Smart Home Einstellungen

Der Frühling kommt, die Sommersonne lacht? Dann sollten Sie jetzt die Licht- und Heizungssettings in Ihrer Smart Home Anlage anpassen. Insbesondere die Heizung kann zu einem hohen Kostenpunkt werden, wenn nicht auf die entsprechende Umstellung geachtet wird. Teil Ihres Smart Homes können intelligente Thermostate, Sensoren und automatische Jalousien sein. Intelligente Thermostate können die Heiztätigkeit gemäß der Raum- und Außentemperatur regeln. Wussten Sie schon, dass bereits ein Grad Celsius kühler einen Unterschied von fünf bis sechs Prozent weniger Kosten macht? Tür- und Fenstersensoren prüfen zugunsten Ihrer Stromkosten, ob eine Tür oder ein Fenster geöffnet ist. Ist das der Fall, wird die Heiztätigkeit heruntergefahren. Wenn der Kontakt zwischen den Sensoren an Fenster/Tür und Rahmen besteht, kann geheizt werden – an kühlen Frühlingstagen kann das ja nochmal wichtig sein.

Um die Wohnung auch an heißen Sommertagen kühl zu halten, können Sie auch die Daten der Zeitschaltuhr für Ihre automatischen Jalousien so konfigurieren, dass die Mittagssonne keine Chance hat, Ihre Wohnung aufzuheizen, die Morgen- und Abendsonne Ihre Wohnung aber in weiches Licht tauchen können.

Strom sparen trotz Klimaanlage

Wenn es warm ist, greifen viele Menschen zur Fernbedienung ihrer Klimaanlage und verwandeln ihre Wohnung in einen Eiskeller. Aber: Klimaanlagen fressen Strom in Massen. Und zwar bis zu 440 Kilowattstunden pro Jahr – je nach Nutzung. Bei einem Preis von ca. 29 Cent pro Stunde kommt man dann auf Kosten von rund 123 Euro für die Abkühlungen. Um eine Klimaanlage möglichst effektiv einzusetzen und von einem Dauerbetrieb abzusehen, sollten Sie Fenster und Tür des jeweiligen Raumes geschlossen halten und den Raum vor Sonneneinstrahlung schützen. Die Klimaanlage sollte weder zwischen Möbeln noch direkt an der Wand platziert werden, sondern frei im Zimmer stehen. Zusätzlich sollten Sie die Klimaanlage aus der Steckdose ziehen, wenn der Raum heruntergekühlt ist. So vermeiden Sie, dass im Stand-by weiterhin Strom verbraucht wird.

Eine Alternative zur Klimaanlage stellen aber auch Jalousien dar, die die Sonne abhalten, wodurch sich das Zimmer weniger aufheizt. Auch ein Ventilator ist eine gute Option, da er deutlich weniger Strom verbraucht als die Air Condition.

Fazit

Auch wenn man vielleicht denken sollte, dass der Winter im Bezug auf Stromverbrauch der Intensivste ist, so bieten sich doch auch in den wärmeren Monaten Möglichkeiten, Strom einzusparen. Wenn Sie tendenziell vergessen, Umstellungen vorzunehmen, können Sie sich eine regelmäßige Erinnerung in Ihren Onlinekalender eintragen, der Sie darauf aufmerksam macht, dass es Zeit ist, die Settings im Smart Home anzupassen oder den Ventilator aus der Garage zu holen. Und wenn Sie sich vornehmen, wenigstens einen der Tipps umzusetzen, können Sie Ende des Jahres Ihre Stromrechnung mit der des Vorjahres vergleichen. Wir wünschen eine gute Zeit mit heiterem Wetter.

(exb)