Auerbach/Kirchenthumbach: Mann springt in Auto und beißt Fahrerin in die Nase

Horrorszenario für eine 50-jährige Weidenerin: Ein Mann sprang ihr vor das Auto und steigt anschließend hinein. Als sie ihn nicht mitnehmen möchte, beißt er ihr in die Nase.

Die 50-jährige Frau war in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 00:45 Uhr auf der B 470 von Auerbach in Richtung Kirchenthumbach unterwegs. Kurz vor der Abzweigung nach Altzirkendorf tauchte plötzlich eine Person vor ihr auf der Fahrbahn auf. Die Fahrerin machte eine Vollbremsung und konnte so einen schweren Unfall verhindern. Doch damit war die brenzlige Situation noch nicht vorbei. Der betrunkene 27-Jährige stieg anschließend in ihr Auto und wollte von ihr nach Hause in den Landkreis Amberg-Sulzbach gefahren werden. Doch daran dachte die Frau nicht und sie versuchte stattdessen den Mann zum Aussteigen zu bewegen. Der Betrunkene reagierte darauf hin nicht erfreut und schlug der Fahrerin mit der Faust ins Gesicht und biss ihr in die Nase. Danach verließ er das Auto und machte sich von dannen.

Die Polizei konnte schließlich den jungen Mann in Göttersdorf finden und ihn in Gewahrsam nehmen. Zuvor hatte der Betrunkene auch eine Glasscheibe der Haustür eines Anwesens in Göttersdorf eingeschlagen. Hierbei zog er sich auch eine Schnittverletzung zu. Ebenso aggressiv reagierte er auch auf das Polizeifahrzeug: Er trat mit dem Fuß dagegen.

Der junge Mann musste anschließend den Rest der Nacht in der Haftzelle der Polizeiinspektion Eschenbach i. Opf. verbringen.

Hier die Bilanz des Einsatzes laut Polizei:

„Der Weidenerin wurden bei dem Angriff mittelschwere Verletzungen zugefügt. Sie musste zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden.

Auch die Schnittverletzungen des Aggressors wurden in einem Krankenhaus versorgt.

An der beschädigten Haustüre entstand ein Schaden von rund 250 Euro.

Der Täter hat mit einer Strafanzeige wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und weiterer Straftaten zu rechnen.“
(Quelle: Pressemitteilung PI Eschenbach)

 

(nh/Pressemitteilung: PI Eschenbach)