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Bärnau: Frühjahrsempfang im Geschichtspark

Er gewährt einen Einblick in die Zeit zwischen dem 9. bis 13 Jahrhundert – und das so authentisch wie möglich: Der Geschichtspark Bärnau-Tachov. Doch dort geht es nicht nur um das Mittelalter – sondern auch um grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der deutsch-tschechischen Grenzregion. Das zeigte sich auch beim Frühjahrsempfang – bei dem sich der Blick vor allem auf ein neues Leuchtturmprojekt richtete: Dem ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen.

Bei dem grenzüberschreitenden Projekt arbeitet der Verein „Via Carolina – goldene Straße“ eng mit Universitäten in Bamberg, Prag und Pilsen zusammen. So wird derzeit auf dem Gelände des Geschichtsparks etwa eine Archaeo-Werkstatt gebaut, in der Archäologie-Studenten künftig forschen können. Damit entsteht direkt im bayerisch-tschechischen Grenzraum eine Forschungseinrichtung und universitärer Standort.

Ein Kulturaustausch, der sich auch beim Frühjahrsempfang an der Goldenen Straße widerspiegelte. Sowohl bayerische als auch tschechische Ehrengäste tauschten sich hier aus und informierten sich über die aktuellen Entwicklungen des Geschichtsparks. Davon zeigt sich auch Lydie Holinková, die Konsulin für Politik und Handel am Generalkonsulat der Tschechischen Republik in München, überzeugt. Es sei ein Leuchtturmprojekt – betonte sie. (nh)