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Bärnau: Grundsteinlegung für das neue ArchaeoCentrum

Die Knopfstadt Bärnau wird universitärer Standort. Jetzt war der Projektstart für das ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen. Ziel dieses Zentrums im Geschichtspark Bärnau-Tachov ist die Untersuchung und Visualisierung des gemeinsamen bayerisch-böhmischen Kultur-, und Naturerbes. So soll es den Menschen im Projektraum eine größere, regionale Identität geben und zu einer bewussteren Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Geschichte führen.

Neben einer ArchaeoWerkstatt soll dort außerdem eine archäologische Dauerbaustelle entstehen. Dort soll dann unter anderem eine Reisestation von Karl IV. nachgebaut werden.

Der Verein Via Carolina e.V. ist Träger und Initiator des Geschichtsparks. Das ArchaeoCentrum wird aber noch von weiteren Projektpartnern unterstützt. Von den Universitäten Bamberg, Pilsen und Prag. Und von zwei Museen in Pilsen und Tachov.

Bernd Sibler, Bayerischer Staatssekretär für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst, und PhDr. Anna Matoušková, stellvertretende Kultusministerin der Tschechischen Republik, waren sich einig, dass das Projekt ein Paradebeispiel für grenzübergreifende Zusammenarbeit sei.

Gefördert wird das Projekt mit 2,8 Millionen Euro aus EU-Fördertöpfen. Das gesamte Kostenvolumen ist mit 3,3 Millionen angesetzt.

Im Juni soll der Bau beginnen und bereits im April 2018 soll dann die ArchaeoWerkstatt voll funktionsfähig sein.

(bg)