Bärnau: Sonderausstellung von Landtagsvizepräsidentin Inge Aures

Puppenstuben statt Knöpfe. Die neue eröffnete Sonderausstellung im Deutschen Knopfmuseum in Bärnau trägt den Namen „Die große Welt im Kleinen“. Zu sehen sind Kaufläden und Puppenstuben aus der Gründerzeit um 1895 bis zum Jahr 1960. Das Besondere: Alle Exponate stammen von Inge Aures, der Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags.

Schon seit Kindheitstagen geht sie dieser Sammelleidenschaft zusammen mit ihrer Schwester Liane Weber nach. Für die beiden Frauen sind ihre Schätze mehr als bloße Ausstellungsstücke. Sie erinnern sie an ihre Kindheit. Da seien solche Spielsachen noch viel sorgsamer verwendet worden. Die Sammlerstücke wecken für sie ein Gefühl von Nostalgie. Schon seit Kindheitstagen geht Inge Aures ihrer Sammelleidenschaft nach. Die meisten Stücke hätten die Schwestern auf dem Trödelmarkt entdeckt. Einige stammen allerdings auch vom Sperrmüll. Das Interesse für Historisches spiegle sich auch in ihrem beruflichen Werdegang wider. Sie sei nicht nur Architektin, sondern besitze einen Masterabschluss in Denkmalpflege.

Die Sonderausstellung „Die große Welt im Kleinen“ ist noch bis zum 28. Oktober im Deutschen Knopfmuseum in Bärnau zu sehen. Sie ist Teil des Jubiläumsjahres 2018. Denn das Knopfmuseum ist in diesem Jahr bereits seit 20 Jahren im ehemaligen Kommunbrauhaus Zuhause. Außerdem feiert die Stadt Bärnau ihr 675-jähriges Bestehen.

(ms)