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Bayern: Dialektpreis für BBou

BBou steht für „Boariosche Bou“. Er verkörpert das Image eines „harten“ Bayern-Rappers. BBou alias Michael Honig ist tief in der bayerischen Kultur verwurzelt, die er in einem ganz besonderen Dialekt durch seine authentischen Texte insbesondere jungen Menschen näherbringt. So lautet die Beschreibung des Amberger Künstlers Bbou. Hierbei handelt es sich nicht um einen Wikipediaeintrag, sondern um die offizielle Kritik zum Dialektpreis Bayern 2018.

Bbou ist mit dem Dialektpreis Bayern 2018 ausgezeichnet worden. Mit diesem Preis würdigen Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Kunstministerin Prof. Dr. Marion Kiechle und Heimatminister Albert Füracker herausragende Dienste im Bereich Dialektpflege und Dialektologie.

„Unsere Sprache und unsere Dialekte sind identitätsstiftend und Fundament und Ausdruck unserer Werte und Traditionen“, stellte Ministerpräsident Dr. Markus Söder im Rahmen der Verleihung des Dialektpreises Bayern 2018 fest. „Bayerns Dialekte sind Sinnbild für Verbundenheit, vermitteln Heimatgefühl und sind verbales Aushängeschild der bayerischen Regionen. Die Preisträger tragen maßgeblich dazu bei, die regionale Vielfalt der heimischen Dialekte zu pflegen und für die kommenden Generationen zu erhalten“, so der Ministerpräsident weiter.

Insgesamt zehn Personen und Projekte erhielten diese Auszeichnung.

Hier die Preisträger im Überblick:

Allgäu: A‘(lb) Traumpaar
Oberpfalz: BBou
Oberbayern: Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater
Mittelfranken: Prof. Dr. Alfred Klepsch
Niederbayern: LSK Theater Mainburg e.V.
Unterfranken: Cäcilia „Cilli“ Pigor
Oberfranken: Bertram Popp
Nord- und Mittelschwaben: Alois Sailer
Sonderpreis Staatsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle und Staatsminister Albert Füracker: Die Couplet-Arterhaltungs-Gesellschaft (Couplet-AG)