Bayern: Robert-Koch-Institut zur aktuellen Lage

Um neun Uhr heute morgen hat das Robert-Koch-Institut in einer Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage informiert. So seien bis zum 22. März um 10 Uhr weltweit 282.812 Fälle gemeldet worden, dies seien 30.717 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle betrage 12.875.

In der europäischen Wirtschaftsregion – inklusive des Vereinigen Königreiches – seien 120.395 Fälle gemeldet worden, 17.657 Fälle mehr als am Vortag. Hier wurden 7252 Todesfälle gemeldet. Insgesamt würden die Zahlen weiter zunehmen. Weltweit gebe es unterschiedliche Dynamiken, aber die Fallzahlen würden insgesamt weiter zunehmen.

Es gebe jedoch auch gute Nachrichten: So seien bislang insgesamt 98.840 Menschen als bereits genesen gemeldet, so Prof. Dr. Lothar H. Wieler.

Hier nun die aktuellen Fallzahlen für Deutschland: Hier seien bis heute Nacht um 0 Uhr insgesamt 22.672 Fälle elektronisch übermittelt worden, 7.062 mehr als am Vortag. Jedoch seien an diesem Wochenende nicht aus allen Ämtern Daten übermittelt worden, weswegen der Anstieg nicht dem tatsächlichen Anstieg entspreche. In Deutschland seien bislang 86 Todesfälle offiziell gemeldet worden.

Betroffene Personen seien im Durchschnitt 45 Jahre alt, Verstorbene im Durchschnitt 82 Jahre alt. Männer seien in 57 Prozent der Fälle betroffen, also etwas häufiger als Frauen. Häufigste Symptome seien Husten und Fieber.

In der Pressekonferenz sprach Prof. Dr. Lothar H. Wieler auch über die aktuelle systematische Bekämpfungsstrategie. Sie beruhe nach wie vor auf folgende Dreiklang: Eine konsequente Eindämmung, durch die man die Epidemie verlangsame, einem Schutz der besonders gefährdeten Gruppen (Risikopersonen) und der Erhöhung der Kapazität in der ärztlichen Versorgung (Intensivbetten, Beatmungsplätze). (nh)