Bayern/SAD: 18,15 Mio. Euro Förderrate für St. Barbara Krankenhaus

Bayern/Schwandorf: 18,15 Mio. Euro Förderrate für St. Barbara Krankenhaus

Insgesamt 373 Millionen Euro stehen 2018 für 108 Krankenhausbauvorhaben bereit – das meldet eine Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bayerns Heimat- und Finanzminister Albert Füracker haben die Förderung für Bauvorhaben zur Verfügung gestellt. Auch die Oberpfalz kann davon profitieren. Das St. Barbara Krankenhaus in Schwandorf erhält 18,15 Millionen Euro aus dem Krankenhausbauprogramm – das zeigt die Auflistung.

Weitere Informationen zum Krankenhausbauprogramm gibt die Pressemitteilung:

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bayerns Heimat- und Finanzminister Albert Füracker haben das Jahreskrankenhausbauprogramm 2018 freigegeben. Huml betonte: „Bayern steht für eine flächendeckende leistungsfähige Krankenhausversorgung.“ „Die bayerischen Kliniken können auf den Freistaat als starken und verlässlichen Finanzierungspartner zählen. In diesem Jahr stellen wir 373 Millionen Euro für die laufenden Bauvorhaben zur Verfügung“, ergänzte Füracker. Grundlage für dieses hohe Fördervolumen ist die Erhöhung des Krankenhausförderetats um 140 Millionen Euro auf 643 Millionen Euro. Die Krankenhausfördermittel bringen der Freistaat und seine Kommunen gemeinsam auf.

Finanzminister Füracker ergänzte: „Die deutliche Mittelaufstockung eröffnet zusätzlich den Spielraum, fünf Bauvorhaben vorgezogen zu berücksichtigen. Für diese Projekte beginnt die Finanzierung damit bis zu drei Jahre früher als ursprünglich geplant.“ Gesundheitsministerin Huml fügte hinzu: „Das bedeutet, dass die Krankenhausträger für ihre Baumaßnahmen an den Kliniken in Wasserburg, Straubing, Rotthalmünster, Naila und Krumbach noch in diesem Jahr erste Mittel abrufen können. Konkret stehen für diese fünf Vorhaben 2018 insgesamt Fördermittel in Höhe von 7 Millionen Euro zur Verfügung.“

Die vorgezogene Mittelbereitstellung entlastet die Krankenhausträger von Vorfinanzierungskosten. Huml erläuterte: „Die Umsetzung der Bauvorhaben kann erheblich beschleunigt werden. Davon profitieren die Patienten, da die Versorgungsqualität gesteigert wird. Dies ist ein positives Signal für den Erhalt unserer qualitativ hochwertigen stationären medizinischen Versorgung in allen bayerischen Regionen.“ Die Gesundheitsministerin betonte ferner: „In Bayern verfügen wir in Stadt und Land über leistungsfähige Krankenhäuser, die gut erreichbar sind und eine qualitativ hochwertige Behandlung bieten. Um langfristig stationäre Versorgungsstrukturen zu erhalten und die Herausforderungen des medizinischen Fortschritts in einer sich wandelnden Gesellschaft zu bewältigen, müssen wir kontinuierlich in unsere Kliniken investieren. Das tun wir zum Wohle der Menschen in unserem Land!“

„Bayern leistet in der Krankenhausförderung deutlich mehr als andere Bundesländer. Allein in den letzten 10 Jahren haben wir etwa 4,7 Milliarden Euro für Investitionen an unseren Kliniken ausbezahlt. Damit nimmt der Freistaat eine Spitzenposition unter den Ländern ein“, betonte Füracker. Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2018 umfasst insgesamt 108 Bauprojekte mit einem Gesamtkostenvolumen von rund zwei Milliarden Euro.

(Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat)

 

Hier eine Auflistung der Förderprojekte:

Folgende Maßnahmen können laut Pressemitteilung vorzeitig starten:

Aus dem Bauprogramm 2019:
– Klinikum St. Elisabeth Straubing; Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 49,00 Mio. EUR, Förderrate 2018: 1,45 Mio. EUR
– Kreiskrankenhaus Rotthalmünster; Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 3,80 Mio. EUR, Förderrate 2018: 1,09 Mio. EU
– Klinik Krumbach; Neubau OP-Abteilung u. Zentralsterilisation
Kostenvolumen: 6,43 Mio. EUR, Förderrate 2018: 1,09 Mio. EUR
Aus dem Bauprogramm 2020:
– kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg am Inn; Bauabschnitt 2
Kostenvolumen: 38,34 Mio. EUR, Förderrate 2018: 2,54 Mio. EUR
Aus dem Bauprogramm 2021:
– Klinik Naila; Bauabschnitt 2
Kostenvolumen: 7,30 Mio. EUR, Förderrate 2018: 0,80 Mio. EUR

Weitere besonders hervorzuhebende Vorhaben aus dem Krankenhausbauprogramm sind:

– Klinikum Schwabing München, Neustrukturierung
Kostenvolumen: 82,01 Mio. EUR, Förderrate 2018: 6,14 Mio. EUR
– Schön Klinik Bad Aibling, Erweiterungsbau
Kostenvolumen: 19,91 Mio. EUR, Förderrate 2018: 16,61 Mio. EUR
– DONAUISAR Klinikum Deggendorf, Bauabschnitt 7
Kostenvolumen: 21,45 Mio. EUR, Förderrate 2018: 4,72 Mio. EUR
– St. Barbara Krankenhaus Schwandorf, Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 38,80 Mio. EUR, Förderrate 2018: 18,15 Mio. EUR
– Helmut-G.-Walther-Klinikum Lichtenfels, Ersatzneubau
Kostenvolumen: 73,98 Mio. EUR, Förderrate 2018: 18,70 Mio. EUR
– Bezirksklinikum Ansbach, Erweiterung Klinik für Kinder- u. Jugendpsychiatrie
Kostenvolumen: 12,27 Mio. EUR, Förderrate 2018: 6,21 Mio. EUR
– Klinik Kitzinger Land Kitzingen, Bauabschnitt 1
Kostenvolumen: 16,64 Mio. EUR, Förderrate 2018: 4,00 Mio. EUR
– Klinikum Augsburg, Bauabschnitt 4
Kostenvolumen: 98,77 Mio. EUR, Förderrate 2018: 21,67 Mio. EUR

(nh / Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat)