Bayern: Verzögerungen bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen an den bayerischen Flughäfen

Im Rahmen des regelmäßigen Controllings des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zur Befundübermittelung sind aktuell Verzögerungen festgestellt worden.

Während die Labordiagnostik innerhalb der vereinbarten Zeitfenster abgeschlossen werden kann, wurden nun bei den Proben von den bayerischen Flughäfen – mit Blick auf die Übermittlung in einem Zeitraum von 48 Stunden – ab dem 29. August wachsende Rückstände bei der Befundübermittlung erkannt.

Technisches Problem
Die Gründe der verzögerten Verständigung der getesteten Reisenden liegen laut dem verantwortlichen Dienstleister Ecolog an einem technischen Schnittstellenproblem in der Datenverarbeitung. Es bestehe jedoch kein Problem bei der Zuordnung von Probendaten zu Personendaten. Ecolog betont, dass die Befundübermittlung zwar derzeit eingeschränkt, jedoch kontinuierlich erfolge.

Der Dienstleister wurde vom LGL nachdrücklich aufgefordert, die Übermittlungsprozesse umgehend zu beschleunigen und die Befunde schnellstmöglich zu übermitteln. Die Dienstleister haben zugesichert, die Probleme bis Freitagmittag zu beheben.

Die Dienstleister haben bestimmte Leistungen vertraglich zugesichert. Wir bestehen darauf, dass diese Zusicherungen zum Schutz unser Bürgerinnen und Bürger eingehalten werden.

Walter Jonas, Leiter Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

(vl)