Black Friday verpasst? Wie sich auch jetzt noch Internet-Schnäppchen schlagen lassen

Der Black Friday ist für alle Online-Shopper wohl das Ereignis des Jahres. Schließlich erlauben es unzählige Sonderangebote, rund um den schwarzen Freitag besonders attraktive Schnäppchen zu schlagen. Allerdings müssen sich diejenigen, die den Shopping-Freitag in diesem Jahr verpasst haben, nicht ärgern. Schließlich lässt sich mit dem passenden „Know-How“ das ganze Jahr über jede Menge Geld beim Online-Einkauf sparen.

Rabatt-Aktionen und Gutscheine gezielt suchen

Onlineshopping ist nicht nur bequem und erspart seinen Verfechtern das Gedränge in vollen Innenstädten. Oft ist es außerdem auch viel günstiger als das Einkaufen im stationären Handel. Das gilt zumindest dann, wenn der Wunschartikel nicht im erstbesten Onlineshop bestellt wird.

Wirklich sparen kann, wer vor dem Kauf Rabatt-Aktionen und Online-Deals vergleicht. Viele Internetshops geben nämlich Rabatt-Gutscheine aus, die einen Preisnachlass auf spezielle Produkte oder sogar den ganzen Einkauf gewähren. Nicht selten lässt sich mithilfe solcher Online-Deals 50 Prozent des regulären Preises einsparen.

Selbstverständlich wollen die Online-Deals für das Wunschprodukt vor der Bestellung erst einmal gefunden werden. Hier können jedoch Preissuchmaschinen weiterhelfen. Noch schneller und einfacher geht die Suche außerdem über spezielle Plattformen wie mein-deal.com. Hier lassen sich aktuelle Deals, Schnäppchen und Rabatte ganz leicht finden.

Sparen mit dem Browser-Trick

Schnäppchen lassen sich nicht allein auf dem Fundsachen-Flohmarkt schlagen. Auch in ganz gewöhnlichen Onlineshops sind sie oft mit einem einfachen „Browser-Trick“ möglich:

Dazu werden alle gewünschten Waren erst einmal im Warenkorb des gewünschten Onlineshops gesammelt. Ist die Bestellung zusammengestellt, geht es allerdings nicht direkt ans Bestellen. Stattdessen wird der Browser erst einmal geschlossen und der Kaufvorgang scheinbar abgebrochen. Genau das veranlasst viele Shops nämlich dazu, den Kunden mit einer leichten Preissenkung doch noch vom Kauf überzeugen zu wollen. Wird der Shop später wieder geöffnet, sind die ausgesuchten Waren mit ein bisschen Glück etwas günstiger.

Instagram und Co. clever nutzen

Instagram oder auch Facebook können ideal dazu genutzt werden, um über Schnäppchen und Rabattaktionen immer bestens informiert zu sein. Hierzu reicht es aus, den Social-Media-Kanälen der Lieblingsshops zu folgen. Ebenfalls sinnvoll ist es, Influencer, die mit den eigenen Lieblingsmarken zusammenarbeiten, aufmerksam zu beobachten. Auch deren Kanäle machen oft auf Rabattcodes oder Sonderaktionen aufmerksam.

Newsletter empfangen

Die meisten Menschen fühlen sich von der Flut an Newslettern, die ihr E-Mail-Postfach überschwemmt, eher gestört. Dennoch lohnt es sich, zumindest die Newsletter von absoluten Lieblings-Shops dennoch zu empfangen und zu lesen. Oft enthalten Newsletter nämlich exklusive Rabattcodes, die beispielsweise dabei helfen, Versandkosten zu sparen.

Der richtige Tag zum Onlineshoppen

Nicht nur der Black Friday ist der ideale Onlineshopping-Tag. Auch ganz normale Wochentage haben bei genauerem Hinsehen, nämlich echtes Schnäppchen-Potenzial.

Genau wie beispielsweise auch ein Supermarkt müssen auch Onlinehändler regelmäßige ihre Lager neu auffüllen. Meist geschieht das am Mittwoch. In diesem Zusammenhang werden Bestandsprodukte oft reduziert und es lassen sich vergünstigte Sonderangebote finden.

Onlineshopping nicht am Smartphone!

Onlinekäufe direkt über eine App und gerne auch unterwegs abzuwickeln ist bequem –  allerdings nicht immer die günstigste Alternative. Schließlich gehen die Onlineshops bei Käufern, die von ihrem Smartphone aus einkaufen, davon aus, dass diese es eilig haben. Oft werden Produkte darum auf dem Smartphone teurer dargestellt – schließlich hat der Interessent vermutlich keine Zeit, um Preise zu vergleichen. Wird derselbe Shop allerdings über ein Laptop aufgerufen, sind die Preise oft niedriger.

Onlineschnäppchen durch B-Ware

Onlineshopping erfährt derzeit einen regelrechten Boom. Viel mehr Menschen als je zuvor bestellen heute Waren im Internet. Allerdings bedeutet das nicht, dass sie all das, was sie im Internet bestellen, auch behalten. Viele Waren gehen nämlich stattdessen als Retouren zurück an den Verkäufer.

Selbstverständlich werden zurückgesendete Waren anschließend nicht einfach weggeworfen. Stattdessen gehen sie als sogenannte B-Waren wieder in den Verkauf. Allerdings müssen Waren, die bereits ausgepackt oder kurz getestet wurden, durch den Verkäufer als B-Ware gekennzeichnet werden.

Zwar sind B-Waren voll funktionsfähig – gelegentlich sieht man ihnen jedoch an, dass sie zuvor bereits den Weg zu einem anderen Kunden gefunden hatten. Dementsprechend müssen die Versandrückläufer trotz Neuwertigkeit zu einem reduzieren Preis verkauft werden.

Wer gerade im Technikbereich echte Schnäppchen schlagen will, sollte darum auf sogenannte Warehouse Deals oder Waren, die explizit als B-Ware gekennzeichnet sind, achten. Oft sind die Produkte neuwertig und originalverpackt – kosten aber nur einen Bruchteil des regulären Preises.

Wichtig ist allerdings: Nicht jeder B-Ware-Artikel ist neuwertig! Welche Mängel ein Artikel aufweist, muss durch den Händler allerdings in der Produktbeschreibung genau kenntlich gemacht werden. Wer B-Ware kauft, muss die Beschreibung des gewünschten Artikels darum besonders aufmerksam lesen. Aus ihr ergibt sich nämlich, ob der B-Ware-Artikel lediglich Gebrauchsspuren an seiner Originalverpackung aufweist oder ob eventuell auch der Artikel selbst bereits Schrammen oder Kratzer hat.

(exb)