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Burglengenfeld: Integration durch Sport

Sich gegenseitig zu Höchstleistungen antreiben und gleichzeitig unabhängig von Sprache und Herkunft sein? Das geht – und zwar beim Sport. Sport ist ein idealer Motor für eine gelungene Integration und wird auch in Zukunft immer wichtiger werden. Doch wie klappt die Integration durch Sport wirklich?

Das wollten die SPD-Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und Michaela Engelmeier (sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion) von Vereinen und Verbänden wissen. Sie erkundigten sich im Leistungszentrum des Oberpfälzer Schützenbundes in Pfreimd sowie bei einem Fachgespräch in Burglengenfeld.

In Burglengenfeld sowie im gesamten Landkreis Schwandorf sei die Integration durch Sport sehr weit vorangeschritten. Ein gutes Beispiel ist dabei Andriy Griny. Er floh vor zwei Jahren mit seiner Familie vor dem Krieg in der Ostukraine. Durch Sport fand Anschluss und sportlichen Erfolg.

„Integration durch Sport“ heißt auch ein Programm des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Bundesregierung, das Vereine mit insgesamt 10,5 Millionen Euro bei Integrationsprojekten unterstützt. Neben „Integration durch Sport“ gibt es aber auch weitere Programme, So zum Beispiel die Flüchtlingsinitiative „1:0 für ein Willkommen“ des Deutschen Fussball-Bundes.

(kh)