Corona in der Oberpfalz – Allgemeine Informationen

Hier geht es zu einer aktuellen Übersichtskarte zu Cornoavirusinfektionen in Bayern.

Vorsicht vor Betrügern!

Betrüger nutzen die Corona-Epidemie aus. Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt in einer Pressemitteilung:

„Wir sind vom Gesundheitsamt und wollen prüfen, ob Sie Fieber haben und ihre Wohnung desinfizieren!“ So oder so ähnlich könnte die Ansprache an der Haustüre klingen. Denn: Kriminelle sind erfinderisch und stellen sich auf neue Situationen ein, überlegen sich neue Maschen, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen und letztlich ihre Opfer zu bestehlen. Die Taktik ist alt, nur das „wie“ ist neu. Ob also ein Handwerker, Wasserableser oder Mitarbeiter vom Gesundheitsamt vor der Tür steht und Einlass begehrt:

Seien Sie skeptisch!

Seriöse Firmen und Behörden melden Ihre Mitarbeiter an! Haben Sie Zweifel? Dann verwehren Sie in jedem Fall den Zutritt und wählen Sie den Notruf der Polizei über die „110“.

Ihr „Enkel“ teilt Ihnen am Telefon mit, dass er im Ausland wegen des Coronavirus in Quarantäne festsitzt und dringend Geld für die Behandlung braucht? Er wird jemanden vorbeischicken, der das Geld abholt?

Sie werden von einer unbekannten Person per E-Mail aufgefordert, ein Programm für das „Homeoffice“ herunterzuladen?

Jemand bietet Ihnen ein Medikament oder eine Schluckimpfung gegen die neue Erkrankung an? Das Angebot ist begrenzt und sie sollen sofort zuschlagen?
Sie finden auf einer Internetseite oder auf einer Auktionsplattform aktuell ausverkaufte und nur hier erhältliche Gesichtsmasken, Desinfektionsspender oder andere aktuell schwer erhältliche Waren? Der Preis ist gut?

Kriminelle nutzen die Gutmütigkeit, die Angst und Arglosigkeit ihrer Opfer aus. Grundsätzlich gilt:
• Gewähren Sie fremden Personen keinen Zutritt zu Ihrer Wohnung! Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf „110“ die Polizei!
• Übergeben Sie niemals Geld an der Haustüre!
• Überweisen Sie kein Geld an Ihnen unbekannte Personen über Ihnen nicht vetraute Zahlungsmethoden!
• Hinterfragen Sie Angebote im Internet kritisch! Zu gut, um wahr zu sein? Dann ist es auch nicht wahr!
• Prüfen Sie Email- und Webseitenadressen auf Plausibilität. Rufen Sie ggf. den Absender an, bevor Sie ein Programm installieren oder eine Überweisung tätigen!
Beherzigen Sie unsere Tipps, dann sind Sie immun gegen die Tricks der Kriminellen. Im Zweifel rufen Sie uns an, wir machen auch Hausbesuche und haben schon so einige Betrüger verarztet.
Informationen und Hinweise zu aktuellen Phänomenen finden Sie auch hier.

(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz)

Update 09. April 16:00

Die Stadt Amberg informiert über die Arbeit der Führungsgruppe Katastrophenschutz:

Im Gebäude der Integrierten Leitstelle in der Gasfabrikstraße herrscht seit Mitte März eine rege Betriebsamkeit. Dort befinden sich die Räumlichkeiten des Katastrophenschutzes der Stadt Amberg. Kurz vor 14 Uhr füllt sich der große Besprechungsraum. Gleich wird Dr. Bernhard Mitko die Lagebesprechung der FüGK einläuten. Hinter dem Kürzel FüGK verbirgt sich die „Führungsgruppe Katastrophenschutz“.

Die FüGK der Stadt Amberg erfüllt seit der Feststellung des Katastrophenfalles durch Ministerpräsident Dr. Markus Söder zahlreiche Aufgaben, um die Corona-Pandemie im Stadtgebiet schnell und effizient zu bekämpfen. In Bayern sind unter anderem die kreisfreien Städte für den Katastrophenschutz zuständig. Wenn ein gravierendes Ereignis wie die Corona-Pandemie eintritt, wird die FüGK aktiviert. So geschehen am 18. März durch Oberbürgermeister Michael Cerny. Seitdem arbeiten unter der Leitung von Dr. Bernhard Mitko täglich rund 30 städtische Bedienstete, teilweise neben ihren eigentlichen Aufgaben in der Stadtverwaltung, im Führungsstab mit.
Bei Bedarf werden je nach Lage externe Fachkräfte der Polizei, der Bundeswehr, des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und Ärzte hinzugezogen. Die Mitarbeiter sind täglich im Einsatz, am Wochenende in einer kleineren Besetzung. Die FüGK arbeitet so lange, wie der Katastrophenfall gilt. Dass dieser bayernweit ausgerufen wurde, gab es bisher in der Geschichte noch nie und auch in der Stadt Amberg trat der Krisenstab erstmals seit Jahrzehnten zusammen und bedeutet daher für alle Mitwirkende Neuland. Auf diesen Fall wurden sie aber in zahlreichen Fortbildungen vorbereitet.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat verschiedenste Aufgabenbereiche. Sie beurteilt die Lageentwicklung, koordiniert Maßnahmen, fordert bei Bedarf auswärtige Hilfe an, informiert die Bevölkerung und gibt zweimal täglich Meldungen an die Regierung und das Innenministerium. Die FüGK trifft sich daher grundsätzlich um 14 Uhr zur Lagebesprechung im großen Besprechungsraum des Katastrophenschutzes. In dieser Runde informieren die einzelnen Bereiche über die aktuelle Situation. Regelmäßig nimmt auch Oberbürgermeister Michael Cerny daran teil, um sich auf dem Laufenden zu halten.
Gearbeitet wird in sogenannten Stäben. Die Gesamtverantwortung liegt bei der Leitung der FüGK. Sie koordiniert die grundsätzlich eigenverantwortliche Arbeit der Mitglieder, legt Ziele fest und trifft aufgrund der vorliegenden Informationen die notwendigen Entscheidungen. Dr. Bernhard Mitko und seine Vertreterin Jasmin Hannich werden dabei von den sogenannten Führungsassistenten unterstützt.

Im Arbeitsbereich S1, dem Innerer Dienst, kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Personaleinteilung und dass Ablösungen bzw. Vertretungen organisiert sind. Auch für den Betrieb der EDV- und Kommunikationstechnik und die Ausstattung der Räume mit Arbeitsunterlagen und Büromaterial ist „S1“ zuständig. Bei Mehrschichtbetrieb gilt es die Verpflegung sicher zu stellen.
Für die Übersicht im Katastrophenfall sorgt das Team für Lage und Dokumentation (S2). Alle Meldungen und Informationen, bedeutende Ereignisse und Entscheidungen bekommt es mitgeteilt. Auf der großen Lagekarte werden diese Daten dargestellt und zusätzlich im Einsatztagebuch festgehalten. Die Lagekarte vermittelt allen FüGK-Mitarbeitern einen schnellen Überblick der Situation. Die Protokollierung der Lagebesprechungen wird ebenfalls durch „S2“ erledigt.
Die beiden Stäbe S3 Einsatz und S4 Versorgung arbeiten diesmal zusammen. Denn der schwierigste Auftrag ist derzeit die Beschaffung von Schutzkleidung. Die Belieferung durch die Staatsregierung läuft sehr schleppend und mit geringen Stückzahlen. Daher schaut sich die FüGK Amberg nach anderen Einkaufsmöglichkeiten um. Viele Angebote flattern ihr ins Haus, die auf Seriosität und Verwendbarkeit geprüft werden müssen.

Nach der Beschaffung sind die Lagerung und die Verteilung von Schutzmaterialien weitere Aufgaben. Dabei dienen diese Vorräte nur für akute Notsituation. S4 Versorgung stellt in anderen Katastrophenfällen die Versorgung der Einsatzkräfte sicher. Da aktuell keine Einsatzkräfte vor Ort arbeiten, wie dies bei einem Großfeuer oder einem Hochwasser der Fall wäre, kann dieser Bereich aktuell bei der Beschaffung und Verteilung unterstützen.
Gerade im Katastrophenfall ist die regelmäßige Information der Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Tätigkeit. Dazu werden Pressemitteilungen herausgegeben, Pressekonferenzen organisiert und die Internetseite www.amberg.de/corona auf den aktuellen Stand gehalten. Verantwortlich dafür ist der Stab S5 Bevölkerungsinformation und Medienarbeit (BuMA). Zudem wurde ein Bürgertelefon eingerichtet, dass anfangs täglich mit vier Personen mehrere Stunden besetzt war. Im Schnitt 32 Bürgerinnen und Bürger suchten pro Tag unter der Nummer 10-9999 Hilfe und Rat.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat mit der Kommunikationsgruppe (KomFü) eine zentrale Anlaufstelle. Telefonanrufe, E-Mail oder Telefaxe laufen gesammelt über die KomFü. Eingehende Nachrichten werden an den Arbeitsbereich Sichtung weitergeleitet. Der Sichter verteilt die Meldungen an die zuständigen Stellen und setzt bei wichtigen Vorgänge zusätzlich die FüGK-Leitung davon in Kenntnis.
Wegen der besonderen Herausforderungen durch Corona wurden zusätzlich zur FüGK ein Ärztlicher Leiter und ein Versorgungsarzt bestimmt. Dr. Marc Bigalke ist als Ärztlicher Leiter FüGK für den gesamten Rettungszweckverband und somit für die Stadt Amberg und die Landkreise Amberg-Sulzbach und Schwandorf verantwortlich. Er hat die Betten- und Behandlungskapazitäten im Blick, bestimmt Schwerpunktkrankenhäuser und sorgt unter anderem für die Einrichtung von Hilfskrankenhäusern. Als Versorgungsarzt muss Dr. Harald Schmaußer die ambulante ärztliche Versorgung der Bevölkerung im Gebiet der Stadt Amberg sicherstellen.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Amberg)

Update 09. April 15:00

Der Landkreis Amberg-Sulzbach informiert über aktuelle Hilfsangebote in Zeiten von Corona:

Das Leben in Familien kann durch die räumliche Enge und die lange Zeit daheim während der Corona Pandemie für alle Beteiligten sehr belastend sein. Konflikte und Streitereien entstehen in Ausnahmesituationen schneller, weil Familien viele Sorgen beschäftigen. Existenzaxt, gesundheitliche Sorgen, Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung, Kindern beim Lernen helfen. All diese Dinge führen dazu, dass verständlicherweise die Nerven blank liegen. Auch für Kinder und Jugendliche ist diese Zeit oft schwierig, weil sie die Stimmungen ihres Umfelds spüren und versuchen diese einzuordnen.

Kurz gesagt, es ist manchmal einfach notwendig, sowohl für Kinder, Jugendliche als auch für Eltern, mit jemandem zu reden. Im Nachgang haben wir für Sie die Beratungsangebote im Landkreis Amberg-Sulzbach zusammengefasst:

Angefangen bei den Kleinsten und deren Eltern, steht die KoKi (Koordinierende Kinderschutzstelle) beratend mit ihrem Angebot, für alle werdenden Eltern, Alleinerziehende und Eltern im Landkreis Amberg-Sulzbach mit Kindern im Alter zwischen 0 und 6 Jahren, zur Seite.
Koordinierende Kinderschutzstelle: 09621 39-870 – Mail: koki@amberg-sulzbach.de

Für allgemeine Fragen von Eltern rund um die Erziehung, Trennung/Scheidung oder andere Bedarfe oder Notlagen bietet das Jugendamt des Landkreises Amberg-Sulzbach die Möglichkeit zur Beratung.
Jugendamt Amberg-Sulzbach: 09621 39-582 – Mail: asd@amberg-sulzbach.de

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der KJF bietet ebenfalls Unterstützung bei allen Fragen und Problemen, die während der Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und im Zusammenleben in Familien auftauchen können.
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der KJF: 09621/9177330 – Mail: info@beratungsstelle-amberg.de oder www.beratungsstelle-amberg.de
Tag und Nacht bietet der Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) Beratung und Unterstützung bei der Bewältigung erlebter Gewalt für Mädchen und Frauen in Form eines Notruftelefons.
Notruf für Mädchen und Frauen: 09621 22200

Mit dem Jugendmigrationsdienst bietet der CJD jungen Migrant*innen von 12-27 Jahren Beratung, Hilfestellung und Begleitung an.
Hilfe für junge Migrant*innen: 09661 9434 – Mail: info.sulzbach-rosenberg@cjd.de

Für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen bietet die oberpfälzer Plattform des Kinderschutzbundes Regensburg kopfhoch.de sowohl eine kostenlose Telefonberatung als auch eine Onlineberatung, welche rund um die Uhr erreichbar ist.
Onlineberatung www.kopfhoch.de Telefonberatung: 0800/5458668

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Amberg-Sulzbach)

Die Verbraucherzentrale Bayern baut ihr Online-Angebot deutlich aus:

Die Corona-Krise verunsichert. Es ergeben sich jetzt viele Fragen nach den aktuellen Verbraucherrechten und richtigem Verhalten. Die Verbraucherzentrale Bayern hat ihr Online-Angebot seit Beginn der Pandemie deutlich ausgebaut und beantwortet viele Verbraucherfragen zur Corona-Krise mit täglich aktualisierten Artikeln. Marion Zinkeler, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern, sagt: „Wir liefern Antworten auf häufig gestellte Fragen, erklären, welche Rechte Verbraucher haben und nennen seriöse Ansprechpartner.“

Verbraucherinfos zu Corona im Netz
63 häufig gestellte Fragen (FAQ) werden auf der Internetseite beantwortet und ständig ergänzt. Auf derzeit 18 weiteren Spezialseiten geht es zum Beispiel um Warnungen vor Abzockern, die sich die Pandemie zu Nutzen machen wollen. Auch die Verbraucherrechte bei Reisestornierungen und Veranstaltungsabsagen werden erklärt. Andere Artikel befassen sich mit den Corona-Folgen an der Börse oder der Frage, wie Verbraucher bei knapper Kasse Ausgaben auf später verschieben können. „Die Leser honorieren unsere verlässlichen und qualitativ hochwertigen Verbraucherinformationen zur Corona-Krise mit stark steigenden Zugriffszahlen“, sagt Marion Zinkeler. Die Verbraucherschützerin betont, dass die Verbraucherzentrale Bayern in diesen schwierigen Zeiten handlungsstark bleibt und weiter zum Wohle der Verbraucher arbeitet.

Beratung online und telefonisch
Solange die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Bayern für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben müssen, werden Ratsuchende telefonisch und online beraten. Verbraucher finden die aktuellen Beratungsmöglichkeiten auf der Seite www.verbraucherzentrale-bayern.de/beratung-by. Allgemeine Auskünfte zu Verbraucherfragen gibt es am Servicetelefon der Verbraucherzentrale Bayern unter (089) 55 27 94-0.

(Quelle: Pressemitteilung Verbraucherzentrale Bayern)

Update 09. April 13:00

Corona stellt den Alltag auf den Kopf. Die Gesundheitsregion macht auf Tipps, Informationen, ermutigende Beispiele, Online-Hilfen und Beratungsangebote aufmerksam:

Die Ausgangsbeschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie stellen für den Alltag eine besondere Herausforderung dar. Homeoffice, Quarantäne, andauernde Betreuung von Kindern und Angehörigen oder entfallene Termine können auch auf das Gemüt schlagen. Christine Hecht, die Leiterin der Geschäftsstelle des Netzwerks Gesundheitsregion plus Amberg, hat deshalb einige hilfreiche Links zusammengestellt, die auch auf der städtischen Homepage abgerufen werden können.

So rät die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) Menschen, die sich im Homeoffice und in Quarantäne befinden, die Zeit, die sonst für den Arbeitsweg benötigt wird, für ein Frühstück in Ruhe zu nutzen. Außerdem sei es wichtig, sich zur gewohnten Zeit an den Schreibtisch zu setzen, gut zu essen, ausreichend zu trinken und die Mediennutzung zu beschränken. Weitere Tipps zur Psycho-Hygiene sind hier abrufbar.

Tipps für Ältere und Familien
Was können ältere Menschen gegen ihre Ängste und Sorgen unternehmen? Ihnen wird geraten, Hilfe von Nachbarn und Freiwilligen anzunehmen, was nicht nur ihnen, sondern auch den Helfenden gut tun kann. Es kann aber auch große Freude bereiten, einen Blick in alte Fotoalben zu werfen, Geschichten dazu aufzuschreiben und diese per Post an die Enkelkinder zu schicken. Mehr Informationen, Tipps und Beispiele gibt es im Podcast der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) hier.

Auch Kinder und Familien können sich in dieser augenblicklichen Lage Unterstützung holen. Sinnvoll ist es, Kindern Orientierung zu geben und sie über das, was momentan vor sich geht, aufzuklären. Die AETAS Kinderstiftung bietet unter www.aetas-kinderstiftung.de hierzu zahlreiche Informationen und Handreichungen an, so zum Beispiel die Themen „Corona – für Kinder erklärt“ und „Hygiene – für Kinder erklärt“ sowie Ideen für Heimquarantäne und eingeschränkten Ausgang.
Auf den Portalen www.u25-deutschland.de und www.jugendnotmail.de wird jungen Menschen eine EMail-Beratung angeboten. Hilfreich ist auch Selfapy, ein kostenfreies Online-Programm zur psychischen Unterstützung bei Belastungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Zu den Inhalten auf der Webseite gehören allgemeine Informationen zum Coronavirus, zum Umgang mit Quarantäne und negativen Gedanken sowie Bewältigungsstrategien.
Hilfe bei Depressionen und negativen Gedanken
Das Online-Programm iFightDepression, das auf der Seite eingestellt ist, unterstützt Betroffene beim Umgang mit den Symptomen einer leichten Depression und gibt praktische Hinweise für den Alltag. Es zeigt Übungen, die helfen, den Tag zu strukturieren und negative Gedankenkreise zu durchbrechen. Normalerweise setzt iFightDepression eine Begleitung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten voraus. Da viele Patienten durch das Corona-Virus aber zu Hause bleiben müssen, ist das Programm aktuell für sechs Wochen auch ohne Begleitung zugänglich.

Für Menschen, die sich aufgrund der bestehenden Pandemiesituation oder einer angeordneten Quarantäne psychisch belastet fühlen, bieten Psychotherapeuten in Bayern aber auch individuelle Unterstützung per Videosprechstunde an. Diese wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. So gehen Patienten vor, wenn sie dieses Angebot nutzen möchten: Sie rufen die Website auf, wo sich eine nach Regierungsbezirken geordnete pdf-Liste mit Psychotherapeuten findet. Die Praxis des ausgewählten Arztes kann telefonisch kontaktiert werden, um einen individuellen Videotermin und die Kontaktmöglichkeit zu vereinbaren. Sollte dieser nicht eingehalten werden können, ist eine frühzeitige Absage erforderlich.

Verschiedene Einrichtungen bieten auch telefonische Beratungen an. So ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter der Nummer 0800/1110111 erreichbar. Die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) in Amberg kann täglich von 9 bis 15 Uhr unter der Nummer 09621/91666-8350 angerufen werden. Auch der Malteser-Hilfsdienst (MHD) hat jetzt einen „Telefonbesuchsdienst“ für einsame Menschen gestartet. Dieser kann telefonisch unter der Rufnummer 09621/4933-50 oder unter der E-Mail-Adresse telefonbesuch.amberg@malteser.org kontaktiert werden.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Amberg)

Update 08. APril 17:15

Der Landkreis Schwandorf informiert über Häusliche Gewalt in der Corona-Krise, Notfall-Nummern und wichtige Beratungsmöglichkeiten:

Die Corona-Pandemie beschränkt das öffentliche Leben. Was derzeit gegen das Virus helfen soll, könnte in manchen Familien gefährlich sein. Home Office, Kinderbetreuung, Ängste um die Gesundheit und den Arbeitsplatz, diese vielfältigen Herausforderungen auf engstem Raum bergen Konfliktpotential. Kinder und Frauen sind in besonderem Maße durch häusliche Gewalt betroffen.

Viele Beratungsstellen bieten aktuell verstärkt telefonische Hilfe oder Online-Beratung an. Wer Unterstützung braucht, kann gerne folgende örtlichen Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen:

Frauen helfen Frauen e.V. Frauenhaus im Landkreis Schwandorf
Telefon 09471 7131, Mail frauenhaus.sad@gmx.de

Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle
Telefon 09431 997010, Mail kontakt@eb-schwandorf.de
www.beratungsstelle-schwandorf.de

Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer
Telefon 0941 506-0 oder 0941 506-1333,
Mail pp-opf.opferschutz@polizei.bayern.de

Neben den örtlichen Unterstützungsmöglichkeiten stehen auch folgende überörtlichen Hilfen bei Konflikten zur Verfügung:

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Telefon 08000 116016, www.hilfetelefon.de

AETAS Kinderstiftung
Telefon 089 997 409020 (Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr),
www.aetas-kinderstiftung.de

Krisentelefon des TraumaHilfeZentrums Nürnberg
Telefon 0911 990090-99, www.thzn.org

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche
Telefon 116 111 (Montag bis Samstag von 14 bis 20 Uhr und am Montag, Mittwoch und Donnerstag zusätzlich von 10 bis 12 Uhr)

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche unter www.nummergegenkummer.de sowie für Eltern unter Telefon 0800 111 0550 (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Dienstag und Donnerstag auch von 17 bis 19 Uhr).
Für die Fälle, in denen die einzig mögliche Lösung darin besteht, dass das Opfer die gemeinsam genutzte Wohnung verlässt, bietet das Frauenhaus gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern rund um die Uhr Beratung und Schutz. Das Frauenhaus im Landkreis Schwandorf bietet telefonische Beratung an unter 09471 7131. Auch wenn derzeit alle Plätze belegt sind, können die Fachfrauen des Frauenhauses die Frauen telefonisch beraten und bei Akutsituationen Alternativen zur Unterbringung besprechen.

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Katholischen Jugendfürsorge in Schwandorf unterstützt auch während der Corona-Krise. Nachdem das familiäre Zusammenleben in der Quarantänesituation schwierige Situationen bescheren kann, gibt es Telefonsprechzeiten oder die Möglichkeit, anzurufen und sich beraten zu lassen. Wenn es in der Familie zu eskalierenden und verletzenden Streitigkeiten kommt oder wem es wegen Ängsten oder Kummer als Elternteil, als Jugendlicher oder junger Mensch nicht gut geht, kann sich an die Beratungsstelle wenden.
Die Beauftragten der Polizei für Kriminalitätsopfer unterstützen und beraten Opfer von Gewalttaten im sozialen Nahraum. Sie informieren über rechtliche Möglichkeiten und vermitteln Kontakte zu Hilfe leistenden Einrichtungen und Organisationen. In Notfällen ist die Polizei unter der Notrufnummer 110 erreichbar. Als Ansprechpartnerinnen für Kriminalitätsopfer informieren und unterstützen die Beauftragten in den Bereichen Gewalt im familiären Bereich, Häusliche Gewalt, Misshandlung oder Vernachlässigung von Kindern, sexuelle Gewalt gegen Erwachsene, sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen und Stalking (Nachstellung).

Das Bundeshilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unterstützt unter der Nummer 08000 116016 sowie via Sofort-Chat Betroffene aller Nationalitäten. Die Unterstützung ist anonym, kostenlos und findet an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr statt. Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort, etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe. Auch Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Fachkräften steht das Hilfetelefon für Fragen und Informationen zur Verfügung. Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit sichern den Zugang für Frauen mit Behinderung und geringen Deutschkenntnissen www.hilfetelefon.de.

Um Familien und auch die Fachkräfte in der jetzigen, besonderen Situation zusätzlich zu stärken, hat das Sozialministerium kurzfristig den Ausbau eines ergänzenden bayernweiten Unterstützungsangebots beschlossen: Die AETAS Kinderstiftung bietet ab sofort für von der Coronakrise betroffene Kinder, Familien und Fachkräfte eine telefonische Krisenberatung, die unter der Telefonnummer 089 997 409020 von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr erreichbar ist. Unter www.aetas-kinderstiftung.de ist auch eine Online-Beratung möglich.

Traumatisierte Betroffene, die aufgrund der aktuellen Situation verunsichert sind oder sich instabil fühlen, können sich an das eigens eingerichteten Krisentelefon des TraumaHilfeZentrums Nürnberg wenden. Das Notfalltelefon für Traumatisierte ist unter der Nummer 0911 990090-99 erreichbar, www.thzn.org.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Schwanorf)

Update 08. April 17:00

Eingeschränkte Erreichbarkeit der Zulassungsstelle Neustadt a. d. Waldnaab:

Das Landratsamt Neustadt a.d.Waldnaab und insbesondere die Zulassungsstelle bleiben von der Corona-Krise nicht verschont. Unsere Außenstellen in Eschenbach und Vohenstrauß sind derzeit geschlossen, alle Vorgänge werden derzeit in Neustadt a.d.Waldnaab erledigt. Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Zulassungsbehörden vor der Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen und gleichzeitig die Aufrechterhaltung der kritischen Allgemeininfrastruktur und Daseinsvorsorge sicherzustellen, wird die Sachbearbeitung der Zulassungsstelle zum Großteil auf postalische Verwaltung umgestellt.

In begründeten Einzelfällen, z. B. Arbeitnehmer in medizinischen Berufen, können Termine vor Ort vereinbart werden. Dies ist am Schalter glaubhaft nachzuweisen, da ansonsten eine Zurückstellung aufgrund mangelnder Dringlichkeit erfolgt. Von Vorgängen, die Adress- oder Namensänderungen, Wiederzulassungen für Sommerautos/-motorräder, Zulassungen von Zugmaschinen ohne land- oder forstwirtschaftliche Nutzung oder Oldtimern, Änderungen des Betriebszeitraums für Saisonkennzeichen, Umkennzeichnung eines Fahrzeugs, Änderung von technischen Daten, die nicht unverzüglich einzutragen sind, sowie Abmeldungen bitten wir abzusehen. Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten derzeit unter Hochdruck und jeder aufgeschobene Vorgang entlastet uns sehr. Derzeit liegt die mittlere Bearbeitungszeit bei ca. 5 Werktagen, bitte sehen Sie daher von telefonischen Nachfragen, wie lange Ihr Vorgang noch benötigt, ab.

Bitte helfen Sie mit, diese Krise bestmöglich zu überstehen.

Nachfolgend sind noch wichtige Informationen zur Online-Zulassung bzw. zur Zulassung per Post sowie zu den benötigten Dokumenten zusammengestellt.

(Quelle: Pressmitteilung Landratsamt Neustadt an der Waldnaab)

Update 08. April 14:30

Die Berufsberatung ist weiterhin für die Schülerinnen und Schüler da:

Die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Schwandorf sind den Großteil ihrer Arbeitszeit nicht in den Dienststellen anzutreffen, sondern in den Schulen der Region. Dort beraten und informieren sie die Jugendlichen zu allen Fragen rund um Ausbildung und Studium. Dies ist derzeit aufgrund der Krise nicht persönlich möglich. Die Beraterinnen und Berater helfen dabei, Unternehmen mit Informationen zum Kurzarbeitergeld zu unterstützen.

„Dennoch stellen die Kolleginnen und Kollegen der Berufsberatung sicher, dass der enge Draht zu den Jugendlichen auch unter den momentan äußerst schwierigen Umständen nicht abreißt “, berichtet Markus Nitsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf. So melden sich die Beraterinnen und Berater weiterhin bei Rückrufwünschen telefonisch und beantworten Mails, die die Jugendlichen oder ihre Eltern je nach Wohnort an eine der folgenden Adressen schicken:

Schwandorf.Berufsberatung@arbeitsagentur.de, Cham.Berufsberatung@arbeitsagentur.de
Amberg.berufsberatung@arbeitsagentur.de

„Der Fokus der Arbeitsagentur liegt derzeit darauf, Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Krise zu unterstützen, um Existenzen zu sichern. Dennoch verlieren wir dabei die Jugendlichen nicht aus den Augen. Viele junge Erwachsene befinden sich in einer wichtigen Orientierungsphase, in der sie den Grundstein für ihr späteres Berufsleben legen. Hierbei unterstützten wir sie so gut es ohne persönlichen Kontakt möglich ist. Wir werden sie brauchen. Die Fachkräfteengpässe in vielen Branchen sind durch die Corona-Pandemie in den Hintergrund getreten, aber sicher nicht verschwunden. Weiterhin sind Betriebe auf engagierte und talentierte Nachwuchskräfte angewiesen. Vielleicht mehr denn je, sobald die Krise überwunden ist“, betont Nitsch.

Die Agentur für Arbeit hat zudem ein breites Online-Angebot rund um Studium und Berufseinstieg zur Verfügung gestellt. Auf der Webseite www.arbeitsagentur.de/bildung können Jugendliche unter anderem das Selbsterkundungstool nutzen und finden zahlreiche wichtige Informationen und Links.

(Quelle: Pressemitteilung Agentur für Arbeit Schwandorf)

Ver.di begrüße ausdrücklich die Beschlüsse der kommunalen Träger der Kliniken Nordoberpfalz AG zur finanziellen Stärkung der gemeinnützigen Aktiengesellschaft:

„Gerade jetzt in der Corona-Krise wird die herausragende Bedeutung aller Standorte für den Kampf gegen die Virus-Pandemie in der nördlichen Oberpfalz deutlich. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund dürfte nunmehr dem letzten Zweifler klar werden, dass eine flächendeckende Gesundheitsversorgung in der Region in öffentlicher Trägerschaft eine unverzichtbare Säule der öffentlichen Daseinsvorsorge darstellt!“ betont Marina Mühlbauer (ver.di Bezirk Oberpfalz) als zuständige Gewerkschaftssekretärin für das Gesundheitswesen.

ver.di werde in ihrer Haltung bestärkt, dass der über die letzten Jahre bundespolitisch betriebene Abbau von Bettenkapazitäten ein Irrweg sei. „Wir kämpfen seit Jahren gegen dieses Ansinnen aus dem Bundesgesundheitsministerium. Die Krankenhausfinanzierung muss dringend auf neue Beine gestellt werden. Das pauschalierte Abrechnungssystem mittels DRG-Fallgruppen hat sich überholt. Und es ist klar, dass wir uns der heutigen Covid-19-Pandemie aber auch für die zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitssystem schnellstens rüsten müssen. Hierzu suchen wir den Schulterschluss mit den bundes- und landespolitischen Verantwortlichen in der Region“ so Alexander Gröbner (Geschäftsführer ver.di Bezirk Oberpfalz)

Neben der Anzahl der Krankenhausbetten sei die Ausstattung der Krankenhäuser mit Technik (beispielsweise Beatmungsgeräten) aber auch Schutzkleidung zentral gerade in der aktuellen Lage. „Die politisch Verantwortlichen sind gefordert, so schnell wie möglich für ausreichende Schutzkleidung zu sorgen. Produktion im Inland ist dabei aus unserer Sicht dringend auszubauen“ beschwört Mühlbauer.

Der gesellschaftliche Zusammenhalt wird zunehmend deutlich. Prämienzahlungen für die „Heldinnen und Helden in der Krise“ vom Einzelhandel bis hin zur Pflege seien begrüßenswert. „Wir sind aber gespannt, ob die Arbeitgeber in den bevorstehenden Tarifrunden dieses Jahres und im nächsten Jahr den Worten auch Taten folgen lassen. Es gilt die Bezahlungsbedingungen in den betroffenen Bereichen nachhaltig zu verbessern, dafür setzen wir uns als Gewerkschaft ein!“ so Gröbner abschließend.

(Quelle: Pressemitteilung Ver.di Bezirk Oberpfalz)

Die Stadt Weiden informiert:

Die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing der Stadt Weiden i.d.OPf. helfen den Weidener Gewerbetreibenden über den Verkauf von Gutscheinen Umsätze zu generieren. Auf Initiative des Stadtmarketings ist Weiden auf der Plattform www.rette-deinen-lieblingsladen.de gelistet. Auf dieser Plattform können sich Händler und Gastronomen registrieren und präsentieren, um weiterhin Umsätze durch den Verkauf von Gutscheinen zu generieren. Die Gutscheine können in voller Höhe eingelöst werden, sobald Läden und Gastronomie wieder geöffnet haben. Die Händler und Gastronomiebetriebe können sich mit einer Beschreibung, einem Video, sowie Kontakt- und Kontodaten ihres Ladens auf der Plattform www.rette-deinen-lieblingsladen.de kostenlos eintragen. Danach erhalten Sie einen Vertrag von der Plattform, der mit einer Unterschrift bestätigt werden muss. Anschließend wird der Laden auf die Plattform aufgenommen. Am Ende jeder Woche erhält der Händler / Gastronom eine Aufstellung mit den verkauften Gutscheinen und der Wert aller gekauften Gutscheine wird gesammelt an den Händler überwiesen. Für den Betrieb dieser Plattform wird eine Provision von 7 % einbehalten. Die Provision der Gutscheinverkäufe übernimmt die Wirtschaftsförderung. Die Erstattung der Provision erfolgt über das Stadtmarketing Weiden. Einzelhändler und Gastronomen sind eingeladen, sich auf der Plattform zeitnah zu registrieren und das Gratis-Werbeangebot zu nutzen.

Weitere Informationen über die Teilnahme unter: info@stadtmarketing-weiden.de .Kontaktdaten: Ansprechpartnerin: Andrea Schild-Janker Telefon: 0961 / 38980-0

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Update 07. April 15:45

Der Bayerische Realschullehrerverband findet einen Stufenplan bei der Wiedereröffnung von Realschulen denkbar:

„Im Moment ist keine Zeit für Spekulationen, wann wir an den Schulen wieder wie gewohnt mit dem Präsenzunterricht fortfahren. Die Lage ist zu ernst, um daraus politisches Potenzial zu schlagen“, äußert sich Jürgen Böhm, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv). Ziel müsse sein, dass ein Übergang in „geordnete Verhältnisse“ geschaffen wird. „Die Gesundheit aller Schülerinnen und Schüler sowie aller Lehrkräfte steht immer im Vordergrund“, betont Böhm. „Die vor wenigen Tagen beschlossenen Termine für die Abschlussprüfungen stehen aktuell jedoch nicht zur Debatte“, so der brlv-Vorsitzende weiter.

„Den vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ins Spiel gebrachten Stufenplan für Schulen können wir uns vorstellen“, sagt Böhm. Söder erklärte nach einer Kabinettssitzung am heutigen Dienstag, dass diesbezüglich nach Ostern Perspektiven entwickelt und abgestimmt würden. Mit den Ministerien stehe der Verband in ständigem Austausch.

Alle Schulleitungen seien nun aufgefordert, Risikogruppen bei Lehrkräften und Schülern zu eruieren, um entsprechende Konzepte entwerfen zu können. Auch könnten die Osterferien gezielt genutzt werden, um die hygienischen Vorkehrungen an den Schulen auf Vordermann zu bringen.

Böhms Dank richtet sich an den unermüdlichen Einsatz der Lehrkräfte in dieser schwierigen Zeit: „Ich bin stolz darauf, was die Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen Wochen bereits beim Fernunterricht geleistet haben. Die Lehrkräfte werden die Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft bestmöglich unterstützen.“

(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Realschullehrerverband)

Update 07. April 11:15

A.T.U verdreifacht seine Zahl der Werkstätten im COVID-19 Notbetrieb:

Insgesamt sind ab Donnerstag 60 A.T.U-Werkstätten zur Sicherstellung der Grundversorgung geöffnet

Mit der Öffnung von 20 Filialen am Mittwoch, den 08. April und weiteren 20 Filialen am Donnerstag, den 09. April wird A.T.U in weiteren 40 regionalen Schwerpunkt-Filialen einen Werkstatt-Notbetrieb aufnehmen. Der Betrieb an diesen Standorten sieht spezielle Gesundheitsschutzmaßnahmen vor und soll der Sicherstellung der erforderlichen Grundversorgung dienen. Insgesamt sind ab Donnerstag 60 A.T.U-Werkstätten im Notbetrieb wieder geöffnet. Die Anzahl der A.T.U-Filialen mit diesem speziellen Service soll lageabhängig weiter ausgebaut werden.

Mit der Öffnung von ausgewählten Werkstätten nimmt A.T.U den Betrieb in weiteren Städten in begrenztem Umfang wieder auf. An den 60 Standorten bietet das Unternehmen die Wartung und Reparatur von Kfz unter Beachtung spezifischer Gesundheitsschutzmaßnahmen an. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger.

Notfälle und Einsatzkräfte haben Vorrang
Grundsätzlich stehen diese Werkstätten im Notbetrieb allen Autofahrern zur Verfügung. In erster Linie konzentrieren sich die Arbeiten aber auf dringende Kfz-Dienstleistungen, die in der Regel nicht aufzuschieben sind. Vorrang haben insbesondere die Fahrzeuge von Rettungs- und Pflegediensten, Polizei, Feuerwehr und Behörden. Zum Gesundheitsschutz von Mitarbeitern und Kunden werden dabei besondere Vorkehrungen getroffen. In diesen Notbetriebswerkstätten müssen die angeschlossenen Shops mit Kfz-Zubehör jedoch bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Kunden sollten am besten über die Internetseite www.atu.de Kontakt zu einer Werkstatt im Notbetrieb aufnehmen.

Übersicht der Filialen mit Notbetrieb:

Neu ab Mittwoch, den 08. April 2020:

Augsburg 1 Meraner Str. 36 93059 Augsburg
Berlin 10 Markstr. 30-31 13409 Berlin
Böblingen Hanns-Klemm-Str. 13-1 71034 Böblingen
Bremen 1 Osterholzer Heerstr. 145-147 28307 Bremen
Darmstadt 1 Otto-Röhm-Str. 67a 64293 Darmstadt
Darmstadt 3 Pfungstädter Str. 191 64297 Darmstadt
Erfurt 1 Weimarische Str. 22 99099 Erfurt
Frankfurt 1 Hanauer Landstr. 505 60386 Frankfurt
Halle 3 Trothaer Str. 41 6118 Halle
Hamburg 2 Tonndorfer Hauptstr. 35+37 22045 Hamburg
Garbsen Bremer Str. 25 30827 Garbsen
Karlsruhe 1 Windeckstr. 9 76135 Karlsruhe
Köln 1 Frankfurter Str. 751 a 51149 Köln
Ludwigsburg Schwieberdinger Str. 87 71636 Ludwigsburg
Mannheim 2 Amselstr. 21 68307 Mannheim
München 5 Boschetsrieder Str. 54-56 81379 München
Münster Weseler Str. 535 48163 Münster
Regensburg 1 Donaustaufer Str. 128 93059 Regensburg
Rostock 1 Trelleborger Str. 16 18107 Rostock

Neu ab Donnerstag, den 09. April 2020:

Bayreuth Sophian-Kolb-Str. 6 a 95448 Bayreuth
Berlin 15 Buddestr. 40 13507 Berlin
Berlin 18 Storkower Str. 135 10178 Berlin
Düsseldorf 5 Rather Kreuzweg 111 40472 Düsseldorf
Eisenach Mühlhäuser Str. 115 99817 Eisenach
Esslingen Ulmer Str. 48 73730 Esslingen
Frankfurt 3 Homburger Landstr. 238 – 250 60435 Frankfurt/Main
Freiburg 1 Tullastr. 68 a 79108 Freiburg
Jena 1 Stadtrodaer Str. 103 7747 Jena-Lobeda
Landshut Industriestr. 41 84030 Ergolding
Leipzig 2 Großer Marktweg 1 4178 Leipzig
Lübeck 2 Bei der Lohmuehle 7 23554 Lübeck
Magdeburg 2 Leipziger Chaussee 127 39120 Magdeburg
Marburg Am Krummbogen 18 35039 Marburg
München 6 Kreillerstr. 215 81825 München
Paderborn 1 Frankfurter Weg 35 33106 Paderborn
Pforzheim Karlsruher Str. 81 78179 Pforzheim
Remscheid Neuenkamper Str. 103 42855 Remscheid
Strausberg Prötzeler Chaussee 71 15344 Strausberg
Zwickau 2 Oskar-Arnold-Str. 1 8056 Zwickau

Bereits geöffnete Werkstätten mit Notbetrieb:

Berlin 11 Halenseestr. 35 10711 Berlin
Dortmund 5 Luisenglück 35 44225 Dortmund
Dresden 3 Washingtonstr. 10 01139 Dresden
Düsseldorf 3 Südring 119 40221 Düsseldorf
Essen 1 Schederhofstr. 105 45145 Essen
Filderstadt Felix-Wankel-Str. 32 70794 Filderstadt-Bernhausen
Frankfurt 2 Mainzer Landstr. 631 65933 Frankfurt/Main
Hamburg 6 Stresemannstr. 297 22769 Hamburg
Hannover 2 Schulenburger Landstr. 105 30165 Hannover
Kassel 1 Lange Wender 2 34246 Vellmar
Köln 4 Dürener Str. 411 50858 Köln
Leipzig 4 Dieskaustr. 131 04249 Leipzig
Lüneburg Lilienthalstr. 7 21337 Lüneburg
München 2 Triebstr. 39 80993 München
Nürnberg 3 Nordring 15 90408 Nürnberg
Potsdam 1 Arthur-Scheunert-Allee 2 14558 Bergholz-Rehbrücke
St. Augustin 2 Max-Planck-Str. 2 53757 St. Augustin
Stuttgart 2 Ulmer Str. 225 70327 Stuttgart
Unterhaching Grünwalder Weg 40 82008 Unterhaching

Öffnungszeiten der Notbetriebs-Filialen: Montag – Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr

(Quelle: Pressemitteilung A.T.U)

Update 07. April 10:30

Schwangerschaftsberatung trotz Corona:

Die Caritas Schwangerschaftsberatung in Weiden ist auch während der Corona-Pandemie für Frauen und Familien da – online und telefonisch.

Viele Fragen, Sorgen und Probleme beschäftigen werdende Mütter und Eltern während der Schwangerschaft. Auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist die Schwangerschaftsberatung für ihre Klientinnen da – telefonisch und online. In dringenden Fällen und Notsituationen, etwa bei Konfliktberatung oder bei pränataldiagnostischen Fragen, ist nach wie vor eine persönliche Beratung möglich. Die Beratung ist kostenlos, unabhängig von Herkunft und Religion, vertraulich und auf Wunsch anonym.

Vor der Geburt bis zum dritten Lebensjahr des Kindes können die Hilfen der Caritas Schwangerschaftsberatungen in Anspruch genommen werden. Alle Infos finden Sie hier und unter Telefon 0961 / 389 14 28.

(Quelle: Pressemitteilung Caritas Schwangerschaftsberatung)

Update 07. April 9:45

Die Stadt Weiden bietet ab sofort einen Familiennewsletter an, um gemeinsam durch die Coronazeit zu kommen:

Familien mit Kindern sind seit drei Wochen zu Hause. Das bietet die Gelegenheit, zusammen viel mehr Zeit als in einem bisherigen Alltag ohne Corona zu verbringen.

Das Amt für soziale Dienste der Stadt Weiden i.d.OPf. bietet daher ab sofort jeden Dienstag als neues Informationsangebot einen Newsletter an, der Familien Ratschläge, Tipps, Kontakte und vieles mehr bietet, um gemeinsam gut zu Hause durch die Coronazeit zu kommen. Der Newsletter wird bis auf weiteres regelmäßig alle 14 Tage erscheinen. Der erste Newsletter widmet sich den Fragen: Wie kann meine Familie die aktuelle Zeit gut verbringen? Wie kann ich meinen Kindern Corona altersgerecht erklären? Wer sind meine Ansprechpartner in Not- und Krisensituationen? Der nächste Newsletter am 14. April 2020 wird sich mit Fragen von und über Jugendliche in der Coronazeit drehen. Der Newsletter, der am 28. April 2020 erscheint, nimmt aktuelle Fragen zu Familien in der Coronazeit nach den Osterferien in den Blick.
Interessierte Familien, Eltern und Jugendliche finden den Newsletter auf der Homepage der Stadt Weiden i.d.OPf. unter www.weiden.de

Anregungen, Hinweise und Themenwünsche können interessierte Leser/innen senden anan jugendamt@weiden.de, telefonisch können Sie sich an den Allgemeinen Sozialdienst der Stadt Weiden i.d.OPf. wenden unter der Nummer 0961 81 5105.

(Quelle: Pressemitteilungs Stadt Weiden)

Update 06. April 16:40

Das Klinikum St. Marien Amberg führt Testungen bei Mitarbeitern durch:

Derzeit befinden sich 33 bestätigte Covid-19-Patienten, davon 11 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung im Klinikum St. Marien Amberg. Es gibt 14 Verdachtsfälle.

„Aufgrund von Nachfragen möchten wir, wie auch schon vergangene Woche, darauf hinweisen, dass wir leider auch positiv auf Sars-Cov2-Infektion getestete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben“, betont Manfred Wendl, der Vorstand des Klinikums. „Wie andere Gesundheits- und Pflegeinrichtungen in der Region sind wir leider ebenfalls mit dieser Entwicklung konfrontiert.“ Werden Mitarbeiter positiv auf eine Infektion getestet, bleiben sie zu Hause in Quarantäne bis keine Infektion mehr nachweisbar ist. Das Klinikum handelt hier gemäß den Richtlinien des RKI in Absprache mit dem Staatlichen Gesundheitsamt.

Im Klinikum Amberg werden die Mitarbeiter nach einem intern festgelegten Schema getestet. Vorrangig erfolgt die Testung zunächst bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen der Verdacht auf eine Infektion besteht, weil Kontakte zu Infizierten oder Kontaktpersonen von Infizierten bestanden. Getestet werden auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Risikobereichen tätig sind und daher einem besonderen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

(Quelle: Pressemitteilung Klinkum St. Marien Amberg)

Update 06. April 14:15

Die Agentur für Arbeit Schwandorf informiert Arbeitnehmer über Kurzarbeitergeld:

Viele Unternehmen haben Kurzarbeit angezeigt. Was bedeutet das für die Beschäftigten? Wir haben häufige Fragen von Arbeitnehmern beantwortet.

Muss ich Kurzarbeitergeld selbst beantragen?
Nein, falls nötig, meldet sich Ihr Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit Schwandorf, um Kurzarbeit anzuzeigen und Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Wer zahlt mir mein Kurzarbeitergeld?
Sie erhalten das Kurzarbeitergeld von Ihrem Arbeitgeber. Die Unternehmen gehen damit in Vorleistung. Grund: Nur die Betriebe wissen, wie sich Ihre Arbeitszeit verändert hat. Die Betriebe bekommen das Kurzarbeitergeld im Nachhinein erstattet.

Ich habe einen Nebenjob. Hat das Auswirkungen auf das Kurzarbeitergeld?
Wenn die Nebentätigkeit vor Beginn der Kurzarbeit aufgenommen wurde, hat dies keinen Einfluss auf Ihr Kurzarbeitergeld. Nehmen Sie eine Nebentätigkeit auf während Sie Kurzarbeitergeld erhalten, wird das Gehalt angerechnet. Aber: Wenn Sie eine Nebenbeschäftigung in einem systemrelevanten Bereich beginnen, wird der Zuverdienst bis zum ursprünglichen Nettoeinkommen nicht angerechnet. Diese Regelung gilt bis 31.10.2020. Systemrelevant sind zum Beispiel Unternehmen in der Landwirtschaft, im Gesundheitswesen und in der Lebensmittellogistik.

Muss ich wirklich Minusstunden machen oder Urlaub nehmen?
Grundsätzlich muss der Arbeitgeber alles dafür tun, um Kurzarbeit zu vermeiden. In der Coronakrise verzichtet der Gesetzgeber momentan auf den Aufbau von Minusstunden. Außerdem verlangt die Agentur für Arbeit derzeit nicht den Einsatz von Erholungsurlaub. Das gilt allerdings nur für die Urlaubsansprüche für das laufende Kalenderjahr. Resturlaub aus dem Vorjahr soll wie gehabt nach Möglichkeit eingesetzt werden. Für Urlaub innerhalb des Kurzarbeitergeldzeitraumes erhalten Sie Ihren vollen Lohnanspruch.

Werden meine Sozialversicherungsbeiträge trotz Kurzarbeitergeld weiterhin gezahlt?
Ja, Sie bleiben auch in Kurzarbeit sozialversichert. Ihr Arbeitgeber zahlt die Beiträge für die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung und lässt sich diese wie das Kurzarbeitergeld von der Agentur für Arbeit erstatten.

Das Kurzarbeitergeld reicht nicht zum Leben aus. Was kann ich tun?
Sie können beispielsweise einen dieser drei Wege nutzen:

1. Für Familien mit geringem Einkommen steht der Notfall-Kinderzuschlag zur Verfügung, um sich finanziell abzusichern. Hierdurch können Familien monatlich bis zu 185 Euro pro Kind erhalten. Der Notfall-Kinderzuschlag kann online auf arbeitsagentur.de beantragt werden.
2. Sie können auch eine Nebenbeschäftigung in einem systemrelevanten Bereich aufnehmen (siehe oben).
3. Eine andere Möglichkeit um den Lebensunterhalt zu finanzieren, ist das Arbeitslosengeld II. Dieses kann beim Jobcenter beantragt werden. Dort wird dann geprüft, ob die Voraussetzungen erfüllt sind.

Ich bekomme Kurzarbeitergeld und bin erkrankt. Was passiert nun?
Sie erhalten sechs Wochen lang weiterhin Kurzarbeitergeld. Nach der Lohnfortzahlung besteht Anspruch auf Krankengeld durch die Krankenkasse.

Bei meinem Arbeitgeber gibt es keinen Betriebsrat. Was gilt dann?
Wenn es bei Ihnen keinen Betriebsrat gibt, muss jeder Beschäftigte einzeln der Kurzarbeit zustimmen. Wenn die Zustimmung in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbart ist, kann Ihr Arbeitgeber die Kurzarbeit anordnen. Falls nicht, muss er bei der Anzeige zur Kurzarbeit Ihre Einverständniserklärung beifügen.

(Quelle: Pressemitteilung Agentur für Arbeit Schwandorf)

Update 06. April 12:10

Die KFZ-Innungsbetriebe sind weiterhin für euch da:

Die Kfz-Werkstätten und Autohäuser mit Kfz-Werkstatt sind von der bayerischen Staatsregierung als systemrelevant für die Bewältigung der Corona-Krise eingestuft worden – und dieser Verantwortung kommen die rund 800 Betriebe in unserer Region auch weiterhin nach. „Niemand braucht befürchten, dass er auf sein Auto für den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zum Lebensmitteleinkauf verzichten muss“, sagte Rudolf Angerer, Vorsitzender der Kfz-Innung Oberpfalz und Kreis Kelheim. „Trotz Verlängerung der von der bayerischen Staatsregierung ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus stehen unsere Werkstätten der Bevölkerung offen.“

Dabei ist die Situation auch für die Kfz-Innungsbetriebe derzeit eine große und komplexe Herausforderung: Beispielsweise ist stationärer Handel untersagt, der Online-Verkauf aber nicht. Wichtige Reparaturen zur Sicherung der Mobilität stellen einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung im Rahmen der Ausgangsbeschränkung dar, ebenso der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen. Schönheitsreparaturen, wie z. B. die Behebung von Lackschäden, Dellen, etc. sind aus Sicht des Staatsministeriums jedoch nicht erlaubt. Rudolf Angerer berichtete, dass die Corona-Krise auch für das Kfz-Gewerbe erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen habe; in Einzelfällen sei bereits jetzt ein Umsatzrückgang von bis zu 90 Prozent zu spüren.

Erschwert wurde die Situation oftmals durch die teilweise komplette Schließung der Kfz-Zulassungsstellen. Tausende auslieferbereite Fahrzeuge überall in Bayern konnten daher nicht zu den Kunden gelangen und verschärften die finanzielle Situation vieler Kfz-Betriebe zusätzlich. „Erfreulicherweise stellen wir hier jedoch fest, dass in diese Frage Bewegung kommt. Das ist wichtig für unsere mittelständischen Innungsbetriebe, die ums Überleben kämpfen und daher jetzt dringend Umsatz machen müssen, aber auch für Bürger und Wirtschaft, die ihre bestellten und auslieferbereiten Fahrzeuge brauchen“, sagte Innungsvorsitzender Angerer.

(Quelle: Pressemitteilung Innung des KFZ-Gewerbes)

Update 06. April 9:45

Der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG tagen jeden Tag. Über die neuesten Maßnahmen informiert die Pressemitteilung:

Seit drei Wochen kommt der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG täglich zusammen, um auf aktuelle Entwicklungen angepasst reagieren zu können. Dabei wurde auch festgelegt, dass neben dem Krankenhaus Vohenstrauß auch die Nutzung der Steinwaldklinik in Erbendorf angepasst wird, um Kapazitäten für die akutstationären Häuser in Weiden, Tirschenreuth und Kemnath zu schaffen.

Aufgrund des Anstiegs von stationär zu behandelnden CoVid-19-Fällen wird jetzt auch die geriatrische Rehabilitationsklinik in Erbendorf kurzfristig anderweitig genutzt: „Wir können hier Patientinnen und Patienten mit einer CoVid-19-Erkrankung unterbringen, für die noch keine Entlassung in das häusliche Umfeld möglich ist, weil dort beispielsweise eine bisher noch nicht oder negativ getestete Person lebt“, erklärt Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz AG. Durch die Möglichkeit einer Kurzzeitpflege dieser Patienten werden an den Standorten, an denen Corona-Patienten stationär betreut werden, Kapazitäten für deren Behandlung frei. Inzwischen befinden sich in der Steinwaldklinik Erbendorf keine Patienten mehr, die eine geriatrische Rehabilitation durchführen. Am Montag soll dort dann eine Kurzzeitpflege starten, in der CoVid-positive Patienten betreut werden. „Aufgrund der aktuellen Situation stehen wir immer wieder vor kurzfristigen strukturellen Anpassungen, um alle Ressourcen unseres Verbundes bestmöglich auszunutzen“, so Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Aber nicht nur auf das Wohl der Patientinnen und Patienten, auch auf das der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird verstärkt geachtet. „Alle Kolleginnen und Kollegen bringen derzeit Höchstleistungen, um unsere Patienten in der Krise zu versorgen. Deshalb freut es mich, dass sich verschiedene therapeutisch tätige Kolleginnen und Kollegen bereit erklärt haben, in dieser Zeit für unser Personal da zu sein“, so der Vorstand des Klinikverbunds. Aus diesem Grund wurde ein „Fürsorge-Team“ geschaffen, das aus Psychologen, Seelsorgern und Freiwilligen mit entsprechender Erfahrung in diesen Bereichen besteht. „Es ist uns wichtig, Angebote zu schaffen, die es unseren Kolleginnen und Kollegen ermöglichen, diese Krise mental bestmöglich zu überstehen. Denn die momentane Situation ist mit nichts vergleichbar, was wir schon erlebt hätten“, erklärt Elisabeth Eißner, Ärztliche Direktorin der Region Nord / West, die das Team mit konzipiert hat. Dafür wurden verschiedene Hotlines für Mitarbeiter geschaffen, auf der Homepage startet in Kürze ein Bereich zum Download von Texten, Entspannungs- und Atemübungen.

Aber nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch den Patientinnen und Patienten der Kliniken Nordoberpfalz AG fordert die Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen vieles ab. Um diese psychisch und seelisch zu stützen, wurde eine Telefonhotline geschaffen, die montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr über die Telefonsysteme der Häuser unter 100 555 (am Klinikum Weiden) oder 10 555 (an allen anderen Standorten) erreichbar ist. Diese psychotherapeutische Hilfe ist auch für Mitarbeiter gedacht und von außerhalb der Kliniken Nordoberpfalz AG unter 0961 / 303 – 132 32 oder – 132 31 verfügbar.

(Quelle: Pressemitteilung Kliniken Nordoberpfalz AG)

Update 30. März 10:00

Der Verein „Pflegende Angehörige“ startet eine Petition:

Sorgende und Pflegende Angehörige veröffentlichen Petition für mehr Aufmerksamkeit der Auswirkungen in der Corona-Krise

Im Rahmen der derzeitigen Corona-Krise werden überall weitreichende Maßnahmen ergriffen. Die Auswirkungen stellen nicht nur schwer kranke und behinderte Menschen jeden Alters sondern auch ihre sorgenden und pflegenden Angehörigen vor große Herausforderungen und Risiken. Die nun meist isolierten Menschen müssen besonders beachtet und geschützt werden. Wie sieht dieser Schutz aus?

79 % aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland – nahezu 3 Millionen- werden zu Hause von ihren Angehörigen rund um die Uhr – oft über viele Jahre hinweg – unentgeltlich gepflegt und betreut. Doch an diese Gruppe und die Folgen der Isolierungsmaßnahmen wurde offensichtlich nicht gedacht:

– Es brechen nun viele Hilfsangebote weg, z.B. Tagespflege, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Niedrigschwellige Entlastungsleistungen, Alltagsbegleitungen, Haushaltshilfen, Kinder- und Schulbegleitung, Intensivpflege, ambulante Pflegedienste, Therapien und vieles mehr.
– Fehlende Kontakt- und Pflegemöglichkeiten bringen viele von ihnen an die psychischen und physischen Grenzen.
– Zudem verfügen sie über keinerlei Schutzmaßnahmen – es fehlt an Mundschutz, Handschuhen, Desinfektion – Nachschub ist auch hier nicht in Sicht!
– Fragen nach Verdienstausfall und Mehrausgaben werden nicht beantwortet.
– Persönliche Pflegeberatungen zu Hause sind ausgesetzt, auch nach § 37 SGB XI. Man wird allein gelassen und bleibt alleine.

Viele pflegen z.B. ihre Eltern und haben kleine Kinder. Was macht das mit der pflegenden Mutter? Alle bewegen die bangen Fragen: „Was ist mit unseren Angehörigen, wenn wir sie oder uns anstecken, wenn wir als Pflegepersonen ausfallen? Wer kümmert sich um sie?

Wenn der/die Pflegebedürftige ins Krankenhaus muss wegen Corona: Darf der Pflegende Angehörige als Begleitung im Krankenhaus dabei sein, wie er es normalerweise immer ist, um die Pflege sicherzustellen, z.B. bei Pflegegrad 4 oder 5?

Ein vor Kurzem noch bestehendes System bricht größtenteils weg. Finanzielle Sorgen, die jetzt aufgrund der wegbrechenden Pflegeangebote zu Hause bleiben müssen, bei berufstätig pflegenden Angehörigen kosten Kraft.
Doppelt Pflegende werden von ihren ständigen Ängsten zermürbt, müssen beruflich pflegen und danach zu Hause. Sie haben keinen Anspruch auf Pflegezeitgesetz. Freistellung nicht möglich! Auch Diejenigen, die im Einzelhandel arbeiten. Welche Möglichkeiten bleiben ihnen? Gibt es finanzielle Ausgleiche?

Für Eltern mit Kindern, die jetzt nicht in KITAS oder Schulen gehen gibt es ein Rettungspaket, warum nicht auch für Pflegende Angehörige? Sorgende und Pflegende Angehörige müssen einkaufen, zum Arzt, zur Apotheke und bringen vielleicht den Virus nach Hause?

Und sie geben trotzdem Alles, teilweise über ihre eigenen Grenzen. Sie leisten tapfer ihren Teil in dieser Zeit. Und: Sie werden weder erwähnt noch unterstützt.

Millionen von pflegenden Angehörigen werden übergangen! Sicher: Diese große Gruppe hat vielfach weder Zeit noch Stimme, um auf ihre Notlage aufmerksam zu machen. Ihre Zahl beträgt noch weit mehr, nimmt man die „Sorgenden Angehörigen“ hinzu, die von Ferne bisher Hilfen für ihre Lieben organisierten oder sie in einer stationären Einrichtung mitversorgten. Nun nicht mehr möglich! Die seelischen Qualen dieser Angehörigen durch Besuchsverbote müssen hier auch erwähnt werden. Ist dies nicht auch ein großes Opfer?

Über 10 Mio. Sorgende und pflegende Angehörige dürfen gerade jetzt nicht ohne Schutz und Unterstützung bleiben! Sie benötigen dringend Schutzmaßnahmen und finanziellen Ausgleich, wo dieser geboten ist. Die Folgen, sollten diese ausfallen, wären nicht nur im Einzelfall sondern auch für unsere Gesellschaft eine weitere verheerende und unlösbare Katastrophe.

Der Verein Pflegende Angehörige e.V. erstellte hierzu eine Petiton: „Denkt auch an uns Sorgende und Pflegende Angehörige! So kann es nicht weitergehen!“

(Quelle: Pressemitteilung Pflegende Angehörige)

Update 30. März 8:20

Die Stadt Amberg informiert über Steuerstundungen und weiteren Hilfen für Unternehmen und Privatleute:

Die Stadt Amberg macht darauf aufmerksam, dass sie zur Abfederung der wirtschaftlichen Einschränkungen, die sich durch die Ausbreitung des Coronavirus für Unternehmen ergeben, verschiedene Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung ergriffen hat. So werden Steuerzahlungen gestundet und keine Vollstreckungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Auch werden aktuell keine Sondernutzungsgebühren erhoben.

Zur Stundung von Steuerzahlungen ist es erforderlich, bis spätestens 31. Dezember 2020 einen entsprechenden Antrag zu stellen. Dieser sollte eine Begründung für den durch CONVID-19 bedingten Liquiditätsengpass enthalten. Bei der Prüfung werden keine strengen Anforderungen gestellt. Auf die Erhebung von Stundungszinsen wird ebenfalls verzichtet, wenn die Corona-Pandemie als Ursache für die fehlende Liquidität nachgewiesen werden kann. Die Herabsetzung von Vorauszahlungen kann auf dem üblichen Verfahrensweg über die Finanzämter beantragt werden.

Das Gleiche gilt für den Fall, dass öffentlich-rechtliche Forderungen der Stadt Amberg gegenüber gewerblichen Unternehmen bestehen. Ist diese Forderung privatrechtlicher Natur, betrifft sie also beispielsweise die Miete von in städtischen Immobilien untergebrachten Firmen, besteht die Möglichkeit, durch schriftliche Vertragsergänzungen Zahlungserleichterungen wie ein Hinausschieben der Fälligkeit oder aber Ratenzahlungen zu vereinbaren.
Auch auf Vollstreckungsmaßnahmen gegenüber säumigen Zahlern wird bis Ende des Jahres verzichtet. So werden laufende Pfändungen ausgesetzt, anhängige Gerichtsvollzieheraufträge zurückgenommen und Säumniszuschläge erlassen. Dies gilt vor allem für Einzelfirmen und Unternehmen, aber auch für Privatleute, die nachweislich von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind.

Darüber hinaus werden auch die Gastronomen und Einzelhändler, die den öffentlichen Raum für ihre Außenbestuhlung, Produktständer und Kundenstopper nutzen, bis auf Weiteres nicht zur Kasse gebeten. Ihnen werden die Sondernutzungsgebühren erlassen. Die Stadt Amberg hofft, mit diesen Maßnahmen ihren Beitrag zu leisten, dass die ansässigen Firmen vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten besser bewältigen und den Fortbestand ihres Unternehmens sichern können.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Amberg)

Update 27. März 13:45

Der Krisenstab des Klinikums St. Marien Amberg informiert:

Ab heute Eigenerklärung von ambulanten Patienten und Besuchern auszufüllen

Ab heute ist von ambulanten Patienten und Besuchern, die das Klinikum St. Marien Amberg betreten, eine Eigenerklärung zur Risikoeinschätzung auszufüllen. Abgefragt werden Symptome wie Atemnot, Husten sowie Fieber. Außerdem ist anzugeben, ob Kontakte mit bestätigten Covid-Patienten bestehen und eine Tätigkeit im Krankenhaus, einer Arztpraxis oder einem Altenheim ausgeübt wird. Nachgefragt wird auch der Aufenthalt in einem Altenheim. Auch alle Handwerker und Techniker, die ins Klinikum kommen, müssen so eine Erklärung ausfüllen.
„Diese Eigenerklärung ist von allen auszufüllen, egal ob Patient, Begleitperson oder Elternteil und keinesfalls als Schikane zu verstehen“, erklärt Dr. Harald Hollnberger, Ärztlicher Direktor und Pandemiebeauftragter des Klinikums. „Wir wollen mögliche Risiken frühzeitig identifizieren und mit Hilfe der Fragebögen Kontaktpersonen im Falle einer Infektion nachvollziehen können. Wir bitten an dieser Stelle um ihr Verständnis. Schließlich möchten wir die Risiken für die Patienten und Mitarbeiter des Klinikums minimieren. Bitte nehmen Sie diese Abfrage ernst. Sie helfen uns damit sehr. “

Derzeit befinden sich vier bestätigte Covid-19-Patienten sowie 7 Verdachtsfälle im Klinikum zur Behandlung.

(Quelle: Pressemitteilung Klinikum St. Marien Amberg)

Update 27. März 13:00

Ver.di äußert sich zum Schutzschirm für Krankenhäuser und der Versorgung des Personals mit Schutzausrüstung:

Maßnahmen für Krankenhäuser reichen nicht aus – in der Krise muss die bedarfsgerechte Finanzierung sichergestellt sein! Bunderegierung muss Schutz der Beschäftigten im Gesundheitswesen höchste Priorität einräumen.

Angesichts der aktuellen Krise um die Corona Epidemie schlagen ver.di Betriebs- und Personalräte der Krankenhäuser im Bezirk Oberpfalz Alarm. Der heute voraussichtlich im Bundesrat beschlossene „Rettungsschirm“ zur Entlastung der Krankenhäuser und anderer Gesundheitseinrichtungen hilft, bleibt aber völlig unzureichend: „Die weitere Fehlfinanzierung der Krankenhäuser kann zu massiven finanziellen Schieflagen führen. Es kann nicht sein, dass am Ende Krankenhäuser auf den durch die Corona Krise verursachten Kosten sitzenbleiben und infolgedessen Einsparmaßnahmen auf dem Rücken der Beschäftigten abgewälzt werden.“, so Reinhard Birner, Personalratsvorsitzender am Klinikum St. Marien Amberg. Stattdessen muss endlich eine Umkehr stattfinden: „Um die Finanzierung aller notwendigen Maßnahmen gegen Covid-19 in den Krankenhäusern abzusichern, braucht es handhabbare pauschale Lösungen, mit denen die Leistungen der Krankenhäuser bedarfsgerecht finanziert werden können.“, ergänzt der Gesamtpersonalratsvorsitzende der medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (medbo), Bruno Lehmeier, weiter. Roland Gleißner, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Kliniken Nordoberpfalz AG, fügt hinzu: “In den Kliniken muss jetzt das System der Dokumentation und Abrechnung nach diagnosebezogenen Fallpauschalen, den DRGs, ausgesetzt werden. Es ist jetzt keine Zeit für Gesundheitsbürokratie. Diese bindet Personal, das händeringend benötigt wird.“

Außerdem fordern die Betriebs- und Personalräte gemeinsam die Bereitstellung ausreichender Schutzausrüstung für die Beschäftigten im Gesundheitswesen, damit sich diese selbst und andere vor einer Ansteckung mit dem Corona Virus schützen können. In der derzeitigen Situation ist das Material oft knapp, die Preise dagegen oft überzogen hoch. Es zeigt sich erneut: der Markt regelt es eben nicht. Schutzausrüstung ist derzeit knapp, weshalb sie oft völlig überteuert verkauft wird. „Dieser Geschäftemacherei muss unbedingt ein Riegel vorgeschoben werden. Außerdem müssen alle gewerblichen Firmen, die dazu beitragen können, jetzt verpflichtet werden, ihre Produktion umzustellen und dringend benötigte Schutzanzüge, Mundschutz und Desinfektionsmittel herzustellen, um den Schutz der Beschäftigten sowie der Patienten und Pflegebedürftigen sicherzustellen“, erklärte Karin Wagner, Gewerkschaftssekretärin im Fachbereich 3 – Gesundheit und Soziales.

Aufgrund der Einsparungen im Gesundheitswesen fehlt es an fast allem, Personal, Ausrüstung, Schutzmittel und Kapazitäten. „Das Prinzip „Profit vor Mensch“ rächt sich – die Pandemie zeigt die Verfehlungen der Politik der letzten Jahrzehnte auf wie durch ein Brennglas.“, so Wagner.

(Quelle: Pressemitteilung Ver.di Bezirk Oberpfalz FB3)

Update 27. März 12:30

Die Verbraucherzentrale Bayern bittet um Hinweise zu Betrug und Abzocke:

Abgezockt und verloren in der Corona-Krise? Verbraucherzentralen bitten um Hinweise

vzbv und Verbraucherzentralen versuchen Betrug, Missbrauch und Wucher in der Corona-Krise zu identifizieren und rufen Verbraucher auf, ihre Fälle zu melden

• Angebliche Wundermittel, Tests an der Haustür, Pishingmails: Verbraucher werden bereits mit vielfältigen Corona-Betrugsmaschen konfrontiert.
• Mit Wucherpreisen, falschen Versprechungen und Fehlinformationen machen manche Anbieter Geschäfte mit der Notlage der Verbraucher.
• vzbv und Verbraucherzentralen gehen bereits gegen Betrüger vor.

Betrüger und windige Geschäftemacher nutzen die Verunsicherung durch die Corona-Krise gezielt aus. Sie stehen mit angeblichen Corona-Tests vor der Haustür, versprechen Heilung durch Vitaminpräparate oder nutzen die Krise, um mit gefälschten Mails Passwörter abzugreifen. Solche und andere Fälle monitoren die Marktbeobachtungsteams im Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Unter intensiver Beobachtung stehen dabei auch ungewöhnliche Preissteigerungen: Mit 999,90 Euro für zehn Atemschutzmasken oder einem halben Liter Händedesinfektionsmittel zum Preis von 199 Euro versuchen durchtriebene Anbieter, Profit aus der Notlage zu schlagen. Um die Betrugsmaschen im Markt umfassend unter die Lupe zu nehmen, sie auszuwerten und dagegen vorzugehen, bittet der vzbv Verbraucherinnen und Verbraucher, ihre Beschwerden in der Corona-Krise über www.marktwaechter.de/corona zu melden. Auch Probleme bei der Stornierung gebuchter Reisen, bei ausgefallenen Veranstaltungen oder durch zu geringe Netzkapazitäten gehören zu den beobachteten Problemfeldern.

„Die Corona-Krise setzt – neben beeindruckender Solidarität – leider auch vielfältige kriminelle Energien und ruchlose Gier frei. Um das zu stoppen, bittet der vzbv Verbraucher Verdachtsfälle an die Verbraucherzentralen und ihren Bundesverband zu melden“, sagt Sven Scharioth, Leiter des Geschäftsbereichs Marktbeobachtung beim vzbv. „Gerade in Krisenzeiten sind wir für die Verbraucher da. Wir appellieren an Sie, uns Ihren Ärger mit Anbietern in der Corona-Krise zu melden, damit wir die Fälle untersuchen und, wo möglich, juristisch dagegen vorgehen können. Dann haben Betrüger mit falschen Versprechen für überteuerte Produkte keine Chance, sich mit den Sorgen und Ängsten der Verbraucher eine goldene Nase zu verdienen.“

(Quelle: Pressemitteilung Verbaucherzentrale Bayern)

Der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Dr. Georg Haber appelliert an die Bevölkerung:

Das Handwerk in Ostbayern braucht weiterhin Aufträge
Appell des Präsidenten der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Dr. Georg Haber an Verbraucher und öffentliche Hand, um Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern

Das Corona-Virus hat unser Alltagsleben verändert. Große Teile des öffentlichen Lebens stehen still und viele Geschäftstätigkeiten wurden eingestellt. Jedoch dürfen die handwerklichen Versorger und Dienstleister Ostbayerns bis auf wenige Ausnahmen ihre Leistungen weiterhin anbieten. In dieser Krise zeigt gerade wieder das Handwerk, wie es als Wirtschafts- und Gesellschaftsgruppe Verantwortung lebt. Das Handwerk in Ostbayern leistet Enormes, um neben dem eigenen Geschäftsbetrieb auch die Grundversorgung aufrecht zu erhalten und trägt damit zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stabilität unserer Region bei.

„Das ostbayerische Handwerk ist sich seiner Verantwortung bewusst und versucht auch in diesen schwierigen Zeiten seine Kunden bestmöglich zu bedienen“, so Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. „Dazu braucht es aber auch weiterhin die Aufträge, sowohl der Verbraucher als auch der öffentlichen Hand.“ Schon jetzt zeigt sich, dass immer mehr Kunden ausbleiben, Aufträge storniert oder gar nicht mehr erst vergeben werden: „Bitte halten Sie gerade in diesen Zeiten dem Handwerk in Ostbayern die Treue. Gehen Sie weiterhin zu Bäckern, Metzgern und Konditoren, die neben dem gewohnten Thekenverkauf auch ein erweitertes Lieferangebot anbieten. Nutzen Sie die zahlreich angebotenen Online-Shops des regionalen Handwerks. Unsere kundennahen Handwerker im gewerblichen Bedarf sowie im Bau-, Ausbau-, und Gesundheitsbereich unternehmen alles, um die Schutzmaßnahmen sowohl beim Kunden als auch bei den eigenen Mitarbeitern einzuhalten.“ Wie hart die Corona-Krise das ostbayerische Handwerk treffen wird, kann derzeit nicht prognostiziert werden. Es muss jedoch unbedingt erreicht werden, dass das Handwerk auch in Zukunft als Stütze der regionalen Wirtschaft fungieren kann und weiterhin tief in unserer Gesellschaft verwurzelt bleibt. Der Kammerpräsident: „Jeder, der in der gegenwärtigen Situation weiter beim Handwerker einkauft und Dienstleistungen in Auftrag gibt, hilft dabei, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern.“

(Quelle: Pressemitteilung Handwerkskammer Niederbayern Oberpfalz)

Update 27. März 9:00

Die Asklepios Kliniken im Landkreis Schwandorf fürchten bürokratischen Mehraufwand:

Die drei Asklepios Kliniken im Landkreis Schwandorf bereiten sich seit Wochen mit Hochdruck auf die zu erwartende weitere Ausbreitung der Coronavirus Pandemie und einen Anstieg stationärer Covid-19 Fälle vor. Sie sind gemäß den Empfehlungen des Robert Koch Instituts (RKI) gut gerüstet, unterstreichen die Geschäftsführer im Städtedreieck, Kathrin Hofstetter, in Lindenlohe, Marius Aach, und in Oberviechtach, Dr. Joachim Ramming (zugleich Regionalgeschäftsführer).

Dennoch bedeutet diese Situation aber auch: Das medizinische Personal steht unter hoher Belastung – ungeachtet dessen halten die Krankenkassen weiterhin an Prüfpflichten fest, „binden so in den Krankenhäusern dringend für die Patientenversorgung benötigtes Personal und riskieren damit das Wohl der Patienten“, schlägt Dr. Ramming im Namen seiner KollegInnen Alarm.

Zum Hintergrund: Im Auftrag der Krankenkassen prüft der MDK Bayern als größter medizinischer Dienst der Krankenversicherung in Deutschland unter anderem die Abrechnungen der Krankenhäuser für vom Krankenhaus erbrachte Leistungen. Normalerweise geschieht diese Prüfung in Bayern überwiegend über Falldialoge. Prüfer des MDK besuchen auf Geheiß der Krankenkassen die Häuser vor Ort und führen die Prüfung der Akten im Austausch mit den Fallmanagern der Krankenhäuser durch. Aus Gründen des Infektionsschutzes in Zeiten der COVID-19 Pandemie wurden diese Vor-Ort-Prüfungen zu Recht mit Wirkung vom 17.03.2020 ausgesetzt.

Aber: Die Krankenkassen halten weiterhin an der gesetzlich festgelegten Prüfverpflichtung fest und fordern die Kliniken nun auf, die entsprechenden Akten zu kopieren und postalisch einzureichen.

Dr. Ramming: „Selbst bei der, im Rahmen des vom Bundestag beschlossenen COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes vorgesehen Prüfquote von nur 5 Prozent für das Jahr 2020 und der noch nicht geprüften Altfälle aus 2019 müssten in den kommenden Wochen in unseren drei Kliniken rund 1.300 Akten kopiert und verschickt werden. Das führt dazu, dass unsere Mitarbeiter, anstatt sich um die Versorgung der Patienten kümmern zu können, stattdessen durch einen nicht zumutbaren Bürokratieaufwand gebunden werden.“ Die Forderung der Krankenkassen gehe damit nicht nur zu Lasten der Mitarbeiter, sondern auch zu Lasten der Versorgung der Patienten.

„Unser gemeinsames Ziel sollte es daher sein, im gemeinsamen Dialog aller Beteiligter (MDK, Krankenkassen, Gesundheitsministerium) eine Lösung zu erreichen und den Krankenhäusern in Krisenzeiten wie diesen Prüfungen vorübergehend zu ersparen“, so Dr. Ramming weiter.

Auch die Bayerische Krankenhaus Gesellschaft (BKG) setzt sich für ein entsprechendes Vorgehen ein. „Es geht hier nicht darum, dass wir uns vor entsprechenden Prüfverfahren drücken wollen, sondern einzig um das Wohl unserer Mitarbeiter und Patienten in dieser Ausnahmesituation. Wir müssen alle gemeinsam unsere Kräfte bündeln, um diese Pandemie zu bewältigen. Dabei sollten wir vor allem unsere Mitarbeiter, die rund um die Uhr für die Versorgung unserer Patienten im Einsatz sind und einen super Job machen, vor unnötigen bürokratischen Belastungen schützen.“

(Quelle: Pressemitteilung Asklepios Kliniken)

Update 27. März 8:00

Die Stadt Weiden richtet ein zusätzliches mobiles Labor ein:

Mobiles Labor des Bernhard-Nocht-Instituts am Klinikum Weiden zur Ausweitung der Diagnostik auf das SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) eingerichtet

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin richtet am Klinikum Weiden ein mobiles Labor (European Mobile Lab) ein. Dadurch werden die Laborkapazitäten für die Auswertung der Tests in Weiden i.d. OPf. um bis zu einhundert Tests pro Tag ausgeweitet. Das Labor wird durch Mitarbeiter des Instituts betrieben und soll ab Freitag, den 27. März 2020 seine Arbeit aufnehmen.

Die Einrichtung ist für die Diagnostik von priorisierten Tests auf das SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) ausgelegt und ermöglicht Testergebnisse innerhalb von vier bis sechs Stunden.
Das Technische Hilfswerk hat den Transport von Hamburg nach Weiden i.d.OPf. in der Nacht zum 26.03.2020 ermöglicht.
Der Einsatz ist zunächst für 14 Tage vorgesehen.
Die verbleibenden Kosten werden durch die Stadt Weiden i.d.OPf,
und die Landkreise Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth zu je gleichen Teilen getragen.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Update 26. März 17:30

Über 1000 Lehrkräfte aus ganz Bayern melden sich freiwillig für Einsatz in Gesundheitsämtern:

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo bedankt sich für die große Resonanz unter Lehrerinnen und Lehrern auf den Aufruf zum freiwilligen Einsatz an den Gesundheitsämtern. Über 1000 Lehrkräfte meldeten sich innerhalb einer Woche, um die Gesundheitsämter bei Verwaltungsaufgaben zu entlasten.

Kultusminister Michael Piazolo: „Die überwältigende Resonanz zeigt die große Hilfsbereitschaft und Solidarität unserer Lehrkräfte. Sie unterstützen unser Gesundheitswesen in dieser schwierigen Zeit. Das verdient höchsten Respekt. Herzlichen Dank für den Einsatz unserer Lehrerinnen und Lehrer.“

Der Ministerrat hat beschlossen, dass die Gesundheitsämter kurzfristig um zusätzliche Mitarbeiter verstärkt werden, und alle Ministerien gebeten, Beamte zur Verfügung zu stellen. Die vom Kultusministerium abgeordneten Lehrkräfte werden an den Gesundheitsämtern verschiedene Verwaltungsaufgaben übernehmen. Sie werden dort beispielsweise bei der Ermittlung von Kontaktpersonen helfen, Bürgeranfragen beantworten oder bei Organisationsaufgaben unterstützen.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus)

Die Kliniken Nordoberpfalz AG informieren über die aktuelle Lage:

Seit Montag ist das Diagnostikzelt neben der Notaufnahme des Klinikums Weiden in Betrieb. Die Erfahrungen der ersten Tage sind dabei positiv: die Bevölkerung beachtet die Hinweise weitestgehend, wonach dieser zusätzliche Bereich nur bei einem voraussichtlich nötigen stationären Aufenthalt aufgesucht werden soll. Auch die Betreuung von schwangeren Patientinnen aus dem Raum Tirschenreuth ist neu aufgestellt.

Über das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat die Kliniken Nordoberpfalz AG mehr als 20 Beatmungsgeräte und zehn Monitore erhalten, die ab sofort für die intensivmedizinische Betreuung von Patientinnen und Patienten eingesetzt werden können. Die Geräte werden nach Bedarf auf die Standorte Weiden und Tirschenreuth verteilt, wobei der Schwerpunkt am Klinikum Weiden liegt. Zudem wird über das LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) eine dringend für den Schutz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nötige Lieferung an Schutzausrüstung erwartet. „Wir stehen in engem Austausch mit dem Krisenstab unserer drei Gebietskörperschaften, in dem auch unsere Medizinische Direktorin Michaela Hutzler eingebunden ist. Über diesen werden die Lieferungen koordiniert. Diesem Kreis gilt unser Dank ebenso wie den vielen Initiativen und Unterstützern aus Wirtschaft und Gesellschaft“, so Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Um Kapazitäten für die Behandlung von CoVid-19-Patientinnen und Patienten am Krankenhaus Tirschenreuth zu schaffen, ist die dortige Gynäkologie und Geburtshilfe am vergangenen Wochenende geschlossen worden. Die ambulante Versorgung mit einem geburtshilflich erfahrenen Arzt ist über das MVZ St.-Peter-Straße in Tirschenreuth aber weiterhin gewährleistet (Montag bis Freitag: 8 – 12 Uhr, Montag bis Donnerstag: 13 – 17 Uhr).

Aufgrund der aktuellen Situation werden dabei derzeit vorrangig Schwangere, Notfälle und Schmerzpatientinnen behandelt. Terminvereinbarungen können unter 09631 / 3300 oder 09631 / 79307 vorgenommen werden. Hier werden auch Geburtsplanungen aus dem Raum Tirschenreuth für das Klinikum Weiden durchgeführt. Außerhalb der genannten Zeiten kann auch die Station T2 am Krankenhaus Tirschenreuth kontaktiert werden, wo Anruferinnen alle relevanten Informationen erhalten.

Am Klinikum Weiden steht die Geburtshilfe in vollem Umfang zur Verfügung. Der Zugang zum Klinikum erfolgt dabei ausschließlich über die Notaufnahme. Dort werden die schwangeren Patientinnen befragt, ob sie Symptome einer CoVid-19-Erkrankung zeigen. Ist dies der Fall oder kommen sie aus einer Region mit einer hohen Falldichte, erhalten Sie einen Mundnaseschutz und gelangen dann zum Kreißsaal. Aber auch Schwangere ohne Symptome erhalten auf Wunsch natürlich entsprechende Schutzausrüstung. Dies gilt auch für die jeweilige Begleitperson bei der Entbindung. Auch weiterhin können Väter am Klinikum Weiden mit entsprechender Schutzausrüstung bei der Geburt mit im Kreißsaal anwesend sein. Ein Ausschluss der Väter von der Geburt, wie es inzwischen in vielen anderen Häusern gehandhabt wird, erfolgt hier nicht.

(Quelle: Pressemitteilung Kliniken Nordoberpfalz AG)

Update 26. März 17:00

Das Landratsamt Schwandorf informiert über die Helferausweise für Einkaufshilfen:

Helfer, die für mehrere Menschen einkaufen und deshalb größere Mengen benötigen, können in den nächsten Tagen eine Bestätigung erhalten, die sie als ehrenamtlichen Corona-Helfer ausweist. Dieses Projekt ist bei der Lernenden Region angesiedelt. Den Ausweis können diejenigen Privatpersonen und Initiativen erhalten, die in der Übersicht des Landratsamtes gelistet sind.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Schwandorf)

Update 26. März 16:30

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Soziales und Arbeit informiert über die Möglichkeiten gewaltbetroffener Frauen:

Die Corona-Pandemie beschränkt das öffentliche Leben. Durch die gestiegene Nähe im häuslichen Bereich können sich Konflikte zwischen Partnern und Partnerinnen verstärken. „Gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder müssen auch weiterhin und gerade jetzt zuverlässig unsere Hilfe erhalten“, so Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner. „Das bedeutet: Selbstverständlich kann trotz der geltenden Ausgangsbeschränkungen die eigene Wohnung verlassen werden, um Hilfsangebote aufzusuchen! Wir haben ein gut funktionierendes, flächendeckendes Netz an allgemeinen, niedrigschwelligen Beratungsangeboten wie Ehe- und Familienberatungsstellen sowie Erziehungsberatungsstellen“, betont die Ministerin.

Geht es nicht nur um Konflikte, sondern um häusliche Gewalt, stehen die 33 speziellen staatlich geförderten Fachberatungsstellen für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen sowie das Bundeshilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der Nummer 08000 116 016 zur Verfügung. Auch via Online-Beratung unterstützen die Beratenden dort Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung. Die Unterstützung ist anonym, kostenlos und findet an 365 Tage im Jahr rund um die Uhr statt.

Auch der Austausch zwischen den Behörden ist wichtig: Wenn es zu einer Zunahme von Fällen kommt, in denen die Notwendigkeit besteht, Opfer und Täter eine gewisse Zeit oder dauerhaft zu trennen, wird wie üblich zunächst die Polizei die rechtlichen Möglichkeiten gegen den Aggressor voll ausschöpfen. Dies bedeutet: Wenn möglich, werden die Täter der Wohnung verwiesen.

Für die Fälle, in denen die einzig mögliche Lösung darin besteht, dass das Opfer die gemeinsam genutzte Wohnung verlässt, prüft das Sozialministerium derzeit, inwiefern zusätzliche Unterbringungskapazitäten geschaffen werden können und klärt die damit in Zusammenhang stehenden Finanzierungsfragen. Dabei werden auch die Kommunalen Spitzenverbände eingebunden, da es in erster Linie Aufgabe der Kommunen ist, eine ausreichende Zahl an Hilfsangeboten für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder zur Verfügung zu stellen. Dabei ist auch zu klären, welche Arten von Unterkünften überhaupt vor Ort und für diese spezielle Zielgruppe geeignet sind.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Familie, Soziales und Arbeit)

Update 26. März 14:30

Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik informiert seine Mitglieder über weitere Informationsangebote:

Inzwischen hat die Corona-Krise leider auch unser Land, man möchte fast meinen: die Welt fest im Griff. Um das Ziel einer weiteren, zumindest exponentiellen Ausbreitung des Virus einzuschränken, sind unsere gewohnten Freiheiten eingeschränkt. Sie kennen und verfolgen die täglichen Meldungen mit Sicherheit genau so gut wie wir.
Ihnen ist bekannt, dass unsere Veranstaltungen aus nachvollziehbaren Gründen bis vorerst Ende Mai 2020 abgesagt werden mussten. Um Ihr Interesse für Sicherheitspolitik auch in der jetzigen, sicherlich für uns alle nicht einfachen Phase bedienen zu können, möchten wir Ihnen heute die unterschiedlichen Online-Angebote der GSP ans Herz legen. Sie wurden von der Bundesebene der GSP eingerichtet und wenden sich an alle Interessierte:

Zentraler Kanal ist unsere

Webpage: Hier bündeln wir alle Informationen und Zugänge zu den verschiedenen Kanälen und informieren über die GSP, unsere Arbeit und die Aktivitäten in unseren deutschlandweiten Sektionen. Schauen Sie doch einfach mal rein.

Der GSP-Blog: Hier werden Beiträge zu sicherheitspolitischen Themen eingestellt. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit kurzen oder auch längeren Kommentaren zu beteiligen. Aktuell sind auch Beiträge zu den möglichen sicherheitspolitischen Folgen der CoronaKrise eingestellt. Durch Ihre persönlichen Beiträge wird der Blog erst interessant und reflektiert zu einem Thema Meinungen aus unterschiedlichen Erfahrungswelten.

Die Auftritte bei Twitter und Facebook sind eingerichtet und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Wir kommentieren dort sehr rege sicherheitspolitische Entwicklungen und stellen gehaltvolle Informationen bereit. Was auch immer Sie von diesen neueren Medien halten, schauen Sie doch einmal unvoreingenommen vorbei und beteiligen sich an der Diskussion. Durch Ihre Likes oder als Follower unterstreichen Sie die Relevanz dieser Kanäle.

YouTube-Kanal: Dieser Kanal ist gerade erst im Aufbau. Ein Anfang ist gleichwohl gemacht. Er wird künftig stärker mit Inhalten befüllt.

Der Newsletter informiert Sie regelmäßig über die Gesellschaft für Sicherheitspolitik, aber auch über relevante aktuelle sicherheitspolitische Themen. Sie können den Newsletter über die Webpage der GSP abonnieren und erhalten ihn so stets ganz aktuell und bequem als E-Mail zugesandt.

Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft für Sicherheitspolitik,

unser Ziel dieser Digitalisierungsoffensive ist es, als „Gemeinschaft GSP“ noch näher zusammen zu rücken und miteinander auch in neuen Formaten zu diskutieren. Zudem ist sie ein Stück Zukunftssicherung unserer GSP, denn so wollen wir auch die Aufmerksamkeit neuer Zielgruppen gewinnen.

All die Mühen, die in die Realisierung dieser neuen Kommunikationswege geflossen sind und auch zukünftig aufgewendet werden, lohnen aber nur dann, wenn Sie diese Arbeit durch Ihre geschätzte Beteiligung aufwerten. Die anstehende Zeit der eingeschränkten externen Kontakte durch das Corona-Virus gibt Gelegenheit, die neuen Medien kennen zu lernen. Vielleicht probieren Sie es einfach mal.

Bitte bleiben Sie gesund! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen nach der Wiederaufnahme unserer regelmäßigen Vortragsabende und werden Sie zeitgerecht informieren.

(Quelle: Pressemitteilung Gesellschaft für Sicherheitspolitik)

Update 26. März 13:30

Dran bleiben! Das ist die Antwort der Evangelischen Jugend im Dekanat Weiden auf die Coronakrise:

Jeden Tag um 5 Uhr nachmittags veröffentlichen die Mitarbeitenden des Evangelischen Jugendwerkes Texte, die dazu einladen, „dran“ zu bleiben und den Mut nicht zu verlieren. Sie erscheinen auf der Website, auf Instagram und Facebook.

Die Botschaften stammen hauptsächlich von den jungen Ehrenamtlichen, die sich in ihrer Freizeit in der Jugendarbeit engagieren. Sie teilen ihre Vorfreude auf die Zeltlager im Sommer genauso wie ein Gebet des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer.
Dekanatsjugendreferent Thomas Vitzthum ist begeistert von der Resonanz. „Viele haben zugesagt, dass sie bei der Aktion mitmachen wollen. Das freut uns sehr.“

Gerade jetzt in dieser schwierigen Situation möchte das Team aus dem Jugendwerk die Jugendlichen begleiten. Das Angebot solle dazu beitragen, die Gemeinschaft unter den jungen Leuten zu stärken – auch wenn sie sich gerade nicht treffen könnten. „Wir möchten dran bleiben an den Jugendlichen und ihnen gute Gedanken mitgeben, wie sie mit ihrem Frust oder ihrer Langeweile umgehen können“, erläutert Vitzthum.

Eine ganz besondere Idee hat sich das Jugendwerksteam für die Woche vor Ostern ausgedacht: „Ostern wird heuer anders. Auch wenn dieses Mal keine Gottesdienste gefeiert werden können, soll die Mut machende Botschaft des Osterfestes die Jugendlichen erreichen. Dazu haben wir uns eine Osterüberraschung ausgedacht“, verrät der Dekanatsjugendreferent.

„Das ist mal nichts Digitales, sondern ein Geschenk mit Inspirationen für die Tage vor Ostern und das Osterfest. Es ist gedacht für alle interessierten jungen Menschen ab etwa 14 Jahren.“ Wer neugierig auf die Osterüberraschung ist, kann sie bis spätestens Sonntag, den 5. April kostenlos im Evangelischen Jugendwerk bestellen unter info@ej-weiden.de oder WhatsApp-Info-Service 0152 345 967 86.

(Quelle: Pressemitteilung Dekanat Weiden)

Update 26. März 8:15

Die Stadtwerke Amberg bieten betroffenen Unternehmen schnelle Hilfe an:

Durch das Ausrufen des Katastrophenfalls in Bayern durch das Coronavirus mussten zahlreiche Gasthäuser und Kleinbetriebe auch in Amberg schließen. Die Idee, den zwangsgeschlossenen Gasthäuser und Kleinbetrieben bei der monatlichen Abschlagspauschale entgegen zu kommen, kam von Maximilian Winkler von der Brauerei Winkler und wurde von den Stadtwerken Amberg aufgegriffen.

Als schnelle, unkomplizierte Hilfe bieten die Stadtwerke Amberg den betroffenen Kleinunternehmen an, die monatliche Abschlagspauschale für die Fälligkeiten 30 April 2020 und 31. Mai 2020 auf die Hälfte zu reduzieren. Hierzu wird ein Foto vom aktuellen Zählerstand und eine Erklärung für die Reduzierung benötigt, beispielsweise, dass die Schließung angeordnet wurde und damit der Strom-, Gas-, Wasserverbrauch sich deutlich reduziert hat.
Das Foto und die Erklärung sind dann per E-Mail an kundencenter@stadtwerke-amberg.de zu senden.

Die Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH lebt seit vielen Jahren eine gute Partnerschaft mit den Gastronomen und Kleinbetrieben vor Ort. „Uns ist wichtig, gemeinsam gut durch diese Krise zu kommen und wünschen allen Betroffenen das Allerbeste!“, so Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH-Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Prechtl und Maximilian Winkler von der Brauerei Winkler.

(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Amberg)

Update 25. März 17:30

Die kommunale Jugendarbeit Amberg-Sulzbach unterstützt Eltern mit Freizeittipps für Kinder:

Spielplatz geschlossen, Kindergarten zu, Schule fällt aus. Da kann es den Kindern schnell mal langweilig werden, wenn sie zuhause herumhängen müssen. Mit Tipps und Ideen unterstützt die Kommunale Jugendarbeit Amberg-Sulzbach Eltern und Betreuer dabei, ihre Kinder bei Laune zu halten und sinnvoll zu beschäftigen. Jeden Tag verschickt die kommunale Jugendpflegerin Claudia Mai eine neue PDF mit verschiedenen Vorschlägen für die Nachmittags- und Abendgestaltung via E-Mail. Unter www.koja-as.de/service-und-angebot/tipps/ können die Angebote zu jeder Tag- und Nachtzeit abgerufen werden.

(Quelle: Pressemitteilung Kommunale Jugendarbeit Amberg-Sulzbach)

Der Deutsche Realschullehrerverband (VDR) zieht eine Zwischenbilanz und gibt einen Ausblick in der Krisenzeit:

Digitaler Unterricht in Krisenzeiten – Und wie geht es weiter mit den Prüfungen?
Jürgen Böhm sieht mit Zuversicht in die Zukunft und appelliert an Augenmaß und Aufrechterhaltung der Qualität
„In dieser Zeit der Krise sehen sich unsere Lehrkräfte großen Herausforderungen gegenüber. Seit über einer Woche unterrichten sie die Kinder im Fernunterricht, erstellen Material, stellen es digital zur Verfügung über Moodle, Mebis und Co. oder einfach per Mail, besprechen mit den Schülern Inhalte in Videokonferenzen, chatten, hören sich Sorgen und Ängste an und ermuntern oder trösten“, betont Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Deutschen Realschullehrerverbands (VDR) und gibt eine kurze Zwischenbilanz.

Dass die geforderten flächendeckenden Schulschließungen zwingend und dringend notwendig waren, zeigten die aktuellen Fallzahlen. Mit den Kontaktverboten bzw. den Ausgangsbeschränkungen in allen Bundesländern wurde ein weiterer Schritt getan, die den Ernst der Lage deutlich macht.

„Seit dem 13. März ist erkennbar, dass alle Betroffenen an einem Strang ziehen: Schüler, Eltern und Lehrkräfte.“
Die Lehrkräfte müssten mitunter sehr kreativ und innovativ an die Herausforderung herangehen, um möglichst die Inhalte aller Fächer nach Stundenplan zu vermitteln. Nicht alle Kinder sind zu Hause mit gutem Internet oder mit geeigneten Endgeräten ausgestattet. Das erschwere die Arbeit mancherorts. „Die Infrastrukturen sind leider nicht bundesweit optimal. Hier wird man in Zukunft großen Handlungsbedarf haben und einige Bundesländer müssen unbedingt nachsteuern“, fordert Böhm.

Zum Glück sei die Realschule im informationstechnischen Bereich traditionell gut aufgestellt, sodass die Schüler hier in der Regel ohnehin geschult und vorbereitet seien.
Manche Eltern zeigten sich überfordert, weil sie meinten, sie müssten nun die Rolle des Lehrers übernehmen. „Es reicht jedoch, wenn die Eltern, wie bisher, darauf achten, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Aufgaben zu Hause erledigen. Die Fragestellungen und der Unterricht an sich kommen aber nach wie vor von den Lehrkräften“, betont der Bundesvorsitzende.

Dass einzelne Bundesländer im Hinblick auf die Abschlussprüfungen auf Qualität und Fairness völlig verzichten möchten, sieht Böhm auch mit Blick in die Zukunft sehr kritisch. „Ein Abschluss, der Qualität und Leistung verspricht, darf nicht einfach so vergeben werden. Hier helfen unüberlegte Schnellschüsse nicht weiter. Es sind derzeit intelligente Lösungen gefragt, die Entlastungen für Schüler und Lehrkräfte in dieser schwierigen Zeit beinhalten. Zudem ist es wenig fair, wenn Schülerinnen und Schüler keine Möglichkeit mehr erhalten, sich durch Prüfungen zu verbessern. Manche müssen mit den bisherigen Durchschnittsleistungen fürchten, gar keinen Abschluss zu halten“, befürchtet Böhm.

„Wichtig ist jetzt vor allem, die jungen Menschen weiterhin zu unterstützen, tragfähige Lösungen in allen Bundesländern anzustreben und die Jugendlichen bestmöglich auf ihren Realschulabschluss oder das Erreichen des Klassenziels vorzubereiten. Wir müssen das gemeinsam und mit Zusammenhalt auch von zu Hause aus schaffen. Denn die Gesundheit aller muss im Vordergrund stehen!“ fordert Jürgen Böhm.

(Quelle: Pressemitteilung Deutscher Realschullehrerverband)

Update 25. März 17:00

Die Agentur für Arbeit Weiden informiert:

Arbeitgeber können Anzeigen für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen bis zum 30. Juni 2020 erstatten. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe.

Gemeinsam unterstützen die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter Arbeitgeber in der aktuellen Situation bei den Anzeigen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.

Die BA und die Integrations- und Inklusionsämter akzeptieren, dass Anzeigen für das Anzeigenjahr 2019 auch nach dem 31. März 2020 bis spätestens 30. Juni 2020 abgegeben werden. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe.

Das bedeutet, dass die BA bis zu diesem Zeitpunkt keine Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen einer verspäteten Abgabe einleiten wird und die Integrations- und Inklusionsämter für die Zeit vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 keine Säumniszuschläge erheben werden. Die Förderung der Beschäftigung von schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen wird dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Zur Überprüfung der Beschäftigungspflicht haben diese Arbeitgeber ihre Beschäftigungsdaten bis 31. März 2020 der Agentur für Arbeit anzuzeigen. Sofern die Beschäftigungsquote nicht erfüllt ist, müssen Arbeitgeber gleichzeitig eine Ausgleichsabgabe an die Integrations-/Inklusionsämter zahlen.

Aktuell sind Arbeitgeber aufgrund der Pandemie Sars-CoV-2 mit einer Vielzahl unterschiedlicher Probleme beschäftigt, z. B. Schließungen von Einrichtungen/Geschäften, Unterbrechung von Lieferketten, Mitarbeitende im Homeoffice. Diese Widrigkeiten erschweren auch die fristgerechte Erstattung der Anzeige und Zahlung der Ausgleichsabgabe nach dem SGB IX.

Aufgrund der aktuellen Situation in Folge der Sars-CoV-2 Pandemie wird seitens der BA und der Integrations-/ Inklusionsämter akzeptiert, dass Anzeigen für das Anzeigejahr 2019 auch nach dem 31. März 2020 bis spätestens 30. Juni 2020 erstattet werden. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe. Bei einer Anzeigeerstattung bis spätestens 30. Juni 2020 wird das Versäumen der Anzeigepflicht zum 31. März 2020 für das Anzeigejahr 2019 nicht als Ordnungswidrigkeit verfolgt. Ebenfalls werden von den Integrations-/ Inklusionsämtern bei Erstattung der Anzeige für das Anzeigejahr 2019 bis spätestens 30. Juni 2020 keine Säumniszuschläge erhoben. Die Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen wird dadurch nicht beeinträchtigt werden.

(Quelle: Pressemitteilung Agentur für Arbeit Weiden)

Die „Soforthilfe Corona“ wird in der Oberpfalz gut angenommen:

Mehr als 17.000 Anträge: „Soforthilfe Corona“ wird in der Oberpfalz bestens angenommen

Regensburg. Bei der Regierung der Oberpfalz sind bereits 17.000 Anträge auf die „Soforthilfe Corona“ eingegangen. Das teilt der Regensburger Landtagsabgeordnete und Finanzpolitiker Tobias Gotthardt (FREIE WÄHLER) mit. Gotthardt betonte, dass ihm Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger am Mittwoch bei einem Gespräch versichert habe, dass die Soforthilfezahlung bereits auf Hochtouren laufe. Das Ziel sei, dass alles, was aktuell beantragt sei, innerhalb der nächsten acht bis zehn Tagen ausbezahlt werde. „Wir halten so die Schäden für Bayerns Mittelstand möglichst gering“, betont Gotthardt, der Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzen des Bayerischen Landtags ist.

Der Zuwendungsbedarf der eingegangenen Anträge liegt allein in der Oberpfalz bei mehr als 127 Millionen Euro. Knapp vier Millionen Euro wurden bereits zur Auszahlung allein in der Oberpfalz angewiesen. Insgesamt wurden bereits 56,5 Millionen Euro in ganz Bayern zur Auszahlung angewiesen. Abgeordneter Gotthardt dankte den Beamten an den Regierungen für die Arbeit auch über das Wochenende, die dafür sorgen, dass die betroffenen Betriebe möglichst schnell an die dringend benötigte Liquidität kommen, damit Insolvenzen verhindert werden können.

(Quelle: Pressemitteilung Büro MdL Tobias Gotthardt)

Update 25. März 8:30

Die Stadt Weiden hat die Angebote der Lebensmittellieferung auf einer Webseite gebündelt:

Die Coronakrise stellt auch viele Unternehmerinnen und Unternehmer, ob groß ob klein, vor große Herausforderungen. So ist es auch für die Beschicker des Wochenmarktes in der derzeitigen Lage nicht einfach Umsätze zu generieren, da durch die Absage des Wochenmarktes eine wichtige Einnahmequelle weggebrochen ist. Auf der anderen Seite hat sich die Nachfrage nach Liefermöglichkeiten von Lebensmitteln, warmen Speisen und anderen Waren deutlich erhöht. Es gibt bereits viele unterschiedliche Initiativen und Projekte um hier die Menschen zu unterstützen.

In Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Weiden e. V. versucht die Stadt Weiden i.d.OPf. die unterschiedlichen Angebote zu bündeln. Unter: https://stadtmarketing-weiden.de/wp-content/uploads/Lieferangebote-1.pdf kann eine Liste der verschiedensten Angebote abgerufen werden. Die Liste wird ständig erweitert und aktualisiert. Auch wird es in Kürze auf der Homepage des Stadtmarketings entsprechende Informationen geben. „Damit beweist die Stadtgesellschaft einmal mehr großen Zusammenhalt in diesen schwierigen Zeiten. Uns bleibt nur einfach Danke zu sagen“, zeigt sich Oberbürgermeister Kurt Seggewiß von den vielfältigen Aktivitäten angetan.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Auch der Service am Standesamt in Weiden ist eingeschränkt:

Die aktuelle Lage führt auch in Teilen der Verwaltung zu Einschränkungen des Serviceangebots. So ist beim Standesamt derzeit nur ein kleineres Serviceportfolio verfügbar. Die aktuellen Dienstleistungen des Standesamts mit den entsprechenden Kontaktdaten sind auf der Homepage der Stadt – Rubrik Familie – Standesamt abrufbar. Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese Maßnahme. Bei allen sonstigen Fragen oder Unsicherheiten bzgl. unseres derzeitigen Serviceangebots steht Ihnen auch das Bürgertelefon unter: 09 61 / 81 38 38 oder per Mail bt@weiden.de jederzeit gerne zur Verfügung.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Update 24. März 18:00

Der Landkreis Schwandorf informiert:

Bürgertelefon auf zehn Plätze ausgeweitet
Das für die Bevölkerung unter der Nummer 09431 471-150 eingerichtete Bürgertelefon zum Coronavirus wurde aufgrund der sehr starken Auslastung erneut ausgeweitet. War man mit vier Plätzen gestartet, die vor einer Woche auf acht aufgestockt wurden, so wurden jetzt zwei weitere Plätze eingerichtet, auf denen gleichzeitig gesprochen werden kann. Um das zu realisieren und dabei auch die gebotenen Abstände zwischen den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einhalten zu können, wurde das Telefonteam vom ersten Stock des Landratsamtes in das Untergeschoss verlegt. Die Telefonnummer bleibt dieselbe.

Behoben ist eine Unstimmigkeit mit dem Covid-19-Dashboard des Robert-Koch-Instituts. Dort waren bis gestern keine Fallzahlen aus dem Landkreis Schwandorf abrufbar. „Wir haben jeden Tag korrekt gemeldet, manchmal auch zweimal am Tag, aber es gab ein Software-Problem, das jetzt vom Tisch ist“, freut sich Pressesprecher Hans Prechtl, der es für wichtig erachtet, dass öffentliche Informationsquellen glaubwürdig sind. „Die Sache ist damit aber abgehakt“, leitet er zum nächsten Thema über.

Wertstoffhöfe bleiben auch am Wochenende geschlossen
Solange die von der Bayerischen Staatsregierung verordnete Ausgangssperre gilt, bleibt es dabei, dass die Recyclinghöfe im Landkreis Schwandorf geschlossen bleiben. Absoluten Vorrang hat es, mögliche Infektionswege soweit wie möglich zu unterbinden. Für die regelmäßig anfallenden Abfälle des täglichen Lebens bleibt die Entsorgung vollständig gesichert, da Restmülltonne, Papiertonne und graue und blaue Wertstoffsäcke termingerecht entleert bzw. abgeholt werden. „Große Entrümpelungsaktionen passen nicht in diese Zeit, die von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt sein muss“, bittet Prechtl um Verständnis für diese Entscheidung.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage zusammengefasst.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Schwandorf)

Update 24. März 17:00

Das Klinikum St. Marien Amberg informiert über den heutigen Krisenstab:

Viele Anfragen erreichen das Klinikum im Moment auch zum Thema Entbindung. Besonders für schwangere Frauen, die kurz vor der Geburt stehen, ist die momentane Lage besonders belastend. Vielen brennt die Frage unter den Nägeln: Darf der werdende Vater bei der Geburt mit dabei sein? Klinikumsvorstand Manfred Wendl stellt klar: „Bei der Entbindung im Klinikum St. Marien Amberg dürfen die Väter dabei sein.“

Weitere fleißige Näherinnen aus Stadt und Landkreis fragen außerdem im Klinikum an und nähen für unsere Mitarbeiter einen Mund-Nasenschutz. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. „Alles, was uns hier erreicht, wird an unsere Mitarbeiter verteilt“, betont Wendl.

Derzeit befinden sich 3 bestätigte Covid-19-Patienten sowie 10 Verdachtsfälle im Klinikum zur Behandlung.

(Quelle: Pressemitteilung Klinikum St. Marien Amberg)

Die Stadt Amberg ruft Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, zur Unterstützung im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie auf:

Die Stadt Amberg macht darauf aufmerksam, dass das Bayerische Gesundheits- und Pflegeministerin Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen hat, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereitzuerklären. Angesichts der Tatsache, dass derzeit nicht sicher absehbar sei, wie sich die Pandemie weiter entwickelt, sei es wichtig, im Gesundheitswesen auf große Herausforderungen vorbereitet zu sein.

Deshalb werden alle Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung gebeten. Bürgerinnen und Bürger, die sich registrieren lassen möchten, können dazu auf der Website www.pflegepool-bayern.de ihre Daten hinterlegen.

Diese werden ausschließlich zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verwendet und weitervermittelt. Im Bedarfsfall erfolgt eine unmittelbare Kontaktaufnahme und Zuweisung zu einem regionalen Einsatzort. Für den Fall eines Einsatzes bleibt der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen. Die betreffenden Personen werden unter Lohnersatz bzw. Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit freigestellt.

Zusammen mit der Ministerium bittet auch Oberbürgermeister Michael Cerny all Jene, die für diesen Einsatz infrage kommen, ihre Einsatzbereitschaft zu signalisieren und sich in der Datenbank aufnehmen zu lassen. Ihnen sowie allen bereits tätigen medizinischen und Pflegekräften dankt der Amberger Oberbürgermeister vielmals für ihr Engagement im Kampf gegen den Coronavirus. „ich weiß, sie leisten derzeit Übermenschliches. Dafür auch im Namen der Betroffenen, mein herzliches Dankeschön“, so OB Cerny.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Amberg)

Update 24. März 15:45

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter unterstützen Arbeitgeber in der aktuellen Situation bei den Anzeigen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.

Anzeigen für 2019 können ausnahmsweise bis zum 30. Juni statt 31. März abgegeben werden. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe.

Bis zu diesem Zeitpunkt wird die BA keine Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen verspäteter Abgabe einleiten. Die Integrations- und Inklusionsämter werden zudem für die Zeit vom 1. April bis zum 30. Juni keine Säumniszuschläge erheben. Die Förderung der Beschäftigung von schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Zur Überprüfung der Beschäftigungspflicht haben diese Arbeitgeber ihre Beschäftigungsdaten anzuzeigen. Sofern die Beschäftigungsquote nicht erfüllt ist, müssen Arbeitgeber gleichzeitig eine Ausgleichsabgabe an die Integrations- bzw. Inklusionsämter zahlen.

Aktuell sind Arbeitgeber aufgrund der Pandemie Sars-CoV-2 mit einer Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen konfrontiert, z.B. Schließungen von Einrichtungen und Geschäften, Unterbrechung von Lieferketten sowie Mitarbeitenden im Homeoffice. Diese Widrigkeiten erschweren auch die fristgerechte Erstattung der Anzeige und Zahlung der Ausgleichsabgabe.

(Quelle: Pressemitteilung Agentur für Arbeit Schwandorf)

Update 24. März 14:45

Die Agentur für Arbeit Schwandorf und das Jobcenter bitten die Bevölkerug, stets die richtigen Telefonnummern für die jeweiligen Anliegen zu nutzen:

Die Telefonleitungen der Agentur für Arbeit Schwandorf und der drei Jobcenter in der Region sind wie berichtet derzeit stark ausgelastet. Daher wurden Notfallrufnummern eingerichtet und veröffentlicht, um die Erreichbarkeit für dringende Anliegen weiterhin zu gewährleisten.

In den vergangenen Tagen haben jedoch sehr viele Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit bei den Jobcentern angerufen, um ihre Anliegen zu schildern. Dort können diese nicht bearbeitet werden und es geht wertvolle Zeit verloren. Die Agentur für Arbeit Schwandorf und die drei Jobcenter bitten die Kundinnen und Kunden, stets direkt die korrekte Telefonnummer zu wählen.

Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit Schwandorf nutzen bitte ausschließlich die Nummer 09431 200 400. Diese gilt für die Geschäftsstellen Schwandorf, Oberviechtach, Amberg, Sulzbach-Rosenberg, Cham und Bad Kötzting.

Kundinnen und Kunden des Jobcenters Schwandorf verwenden bitte die Nummer 09431 200 900. Das Jobcenter Landkreis Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg ist unter der Nummer 09621 912 900 erreichbar. Kundinnen und Kunden des Jobcenters Cham verwenden bitte die bekannte Nummer 09971 995 804.

(Quelle: Pressemitteilung Agentur für Arbeit Schwandorf)

Update 24. März 14:00

Auch die Volkshochschulen sind von den Ausgangsbeschränkungen betroffen. Deshalb gibt es jetzt ein neues Format zum Lernen zuhause:

VHS daheim
Die Volkshochschulen in Bayern und Deutschland haben geschlossen, doch das Internet wird zur nicht ganz neuen Wissensplattform. Es gibt jetzt jede Woche ein neues Programm aus den verschiedenen Volkshochschulen, zum Livestreamen oder zum hernach Anschauen. Den Link zu den Veranstaltungen findet man online bei der Volkshochschule (etwa www.vhs-schwandorf-land.de): „vhs.daheim – Online lernen mit den bayerischen Volkshochschulen“. Die Termine sind täglich 10 Uhr und 19.30 und reichen von Astrophysik über Theologie, Bayerische Geschichte bis hin zu Gymnastik und Kochen mit Kindern. Das besonders Gute dran: diese Veranstaltungen sind kostenlos, und es gibt die Möglichkeit zur Interaktion, d.h. Chat.

Vielleicht besonders wichtig ist die ethische Komponente, Dr. Matthias Hoesch spricht am Samstag 28. März, 19.30 im LiveStream über „Wie sollen wir handeln? Eine Einführung in Ethik einer Krisenzeit“.

Vergessen werden darf nämlich nicht, dass das Funktionieren von Strom- und Wasserversorgung, von der Bereitstellung von Lebensmitteln bis zur Entsorgung unserer Abfälle auf dem Handeln von Menschen beruht, die wie das Pflegepersonal gefährdet sind. Auch unsere Internetangebote funktionieren nur, wenn dies alles gewährleistet ist. Unser Dank an alle, die in der gegenwärtigen Situation eine „Normalität“ gewährleisten.

(Quelle: Pressemitteilung VHS Städtedreieck)

Die bayerischen Volkshochschulen sind weiterhin für Sie da! Jährlich nehmen rund zwei Millionen Menschen in Bayern die Angebote der bayerischen Volkshochschulen wahr. Die Aussetzung des Präsenzkursbetriebs durch die Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung trifft auch die Volkshochschulen und v.a. ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer hart. Volkshochschulen sind Orte der Begegnung, des Austauschs und der Integration. Das bleiben sie auch während der aktuellen Gesundheitskrise mit ihren notwendigen Ausgangsbeschränkungen und der gebotenen „sozialen Distanzierung“. Zum Glück haben die Volkshochschulen in Vorkrisenzeiten Geld und Grips in die Entwicklung online-gestützter Lehr- und Lernangebote und die Qualifizierung des vhs-Personals dafür investiert. So brauchen sie jetzt nicht wirklich zusperren, sondern können ihre Bildungsverantwortung weiterhin wahrnehmen. „vhs.daheim“ bietet ein interessantes, vielfältiges und für alle kostenfreies Online-Programm.

Am Vormittag gibt es „klassisches“ vhs-Programm mit Kurselementen aus verschiedenen Programmbereichen, am Abend werden Vorträge, Seminare, Lesungen, Konzerte und Gespräche mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten bzw. Künstlerinnen und Künstlern gestreamt. Unter anderem mit dem Astrophysiker Dr. Andreas Müller, der SZ-Journalistin Felicitas Wilke oder dem Kabarettisten Thomas Mayer. Den Angeboten muss man nicht einsam lauschen, sondern kann sich am Diskurs beteiligen, z. B. via Chat. Ansteckungsgefahr besteht allenfalls insofern, dass man vom digitalen Austausch und vom Online-Lernen nicht mehr lassen will. Anbei das Programm von „vhs.daheim“ für die aktuelle Woche. Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung und wenn Sie die Angebote in Ihren Medien ankündigen. Gerne können Sie die nächsten Wochenangebote bei uns anfordern. Auch für die Beantwortung von Anfragen und für telefonische Interviews rund um die Situation der Volkshochschulen in Zeiten der Corona-Krise stehen wir zur Verfügung.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Volkshochschulen)

Hier können Sie das Programm der Volkshochschulen herunterladen: Herunterladen

Update 24. März 13:00

Die Maschinenringe und das Bundeslandwirtschaftsministerium starten eine Job-Vermittlungsplattform:

Der Bundesverband der Maschinenringe e. V. startet gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Online-Plattform. Die Plattform stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Bürgerinnen und Bürgern her, deren bisheriger Erwerb aufgrund der Corona-Krise weggefallen ist, um sie für Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu vermitteln. Über eine regionale Suche finden Landwirte und Helfer zusammen. Die Plattform ist seit heute online und steht bundesweit zur Verfügung. Es werden keine Registrierungs- oder Vermittlungsgebühren erhoben. Ziel ist eine schnelle, kostenlose sowie vor allem zuverlässige Hilfe und Vermittlung von Menschen, die Hilfe brauchen und die Hilfe bieten.

„Durch die umfangreichen Schließungen von Gastronomie- und Einzelhandelsbetrieben können viele Menschen gerade nicht arbeiten. Auch wenn alle Betriebe und die Politik bemüht sind, ist heute schon klar, dass viele Menschen in verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen Probleme bekommen werden. Gleichzeitig fehlen in der Landwirtschaft tausende Arbeitskräfte, weil wichtige Saisonarbeiter aus der EU wahrscheinlich ausfallen werden. Wir müssen hier alle Kräfte bündeln und die Menschen zusammenbringen“, so der Präsident der Maschinenringe Leonhard Ost.

Die Ministerin betont: „Wenn in der Landwirtschaft helfende Hände fehlen, dann geht uns das alle an: Denn verpasste Ernten kann man nicht nachholen, und was nicht in die Erde kommt, kann auch nicht geerntet werden. Wer in der Landwirtschaft helfen kann und will, sollte das deshalb tun und damit auch Geld verdienen können. Das ist eine Win-Win-Situation. Es ist wichtig und gut, dass wir hier gemeinsam mit dem Bundesverband der Maschinenringe schnell und pragmatisch gehandelt haben – die Plattform ist die breiteste Vermittlungsstelle dieser Art. Damit wollen wir zügig, regionalisiert und unbürokratisch Unterstützung dorthin vermitteln, wo sie gebraucht wird. Gerade in Zeiten wie diesen, müssen wir solidarisch zusammenstehen. Jeder kann einen Beitrag leisten.“

„Als landwirtschaftliche Selbsthilfeorganisation ist es unsere Aufgabe, unseren Landwirten schnellstmöglich Hilfe zu organisieren. Wir haben mit über 60 Jahren Erfahrung die Ärmel hochgekrempelt und solidarisch Hilfe organisiert“, so Erwin Ballis, Geschäftsführer der Maschinenringe. Beim Herstellen der Kontakte helfen die Maschinenringe vor Ort. Die Mitarbeiter kennen die Gegebenheiten und die Menschen vor Ort. „Gerade in der Krise sind das Vertrauen und das Verständnis sehr wichtig.“ erklärt Ballis.

„Bayernweit gibt es viele verzweifelte Mitglieder und Landwirte, die gerade nicht wissen, wie sie Anbau, Erne und die Arbeit auf den Feldern organisieren sollen. Deutschlandweit fehlen hier knapp 300.000 Arbeitskräfte“, schildert Wolfgang Härtl, Geschäftsführer des Maschinenrings in Neustadt & Weiden die aktuelle Situation. Aber auch in Bereichen außerhalb der Landwirtschaft wird Hilfe benötigt. Einerseits fallen Mitarbeiter krankheitsbedingt für Wochen aus, andererseits sitzen viele Arbeitswillige zwangsweise zu Haus. Umsatzeinbrüche und Einkommensverluste schüren die Existenzängste vieler Betroffener. Die Hilfsbereitschaft untereinander ist aber sehr groß. Beim Maschinenring melden sich Menschen, die durch die sozialen Medien aufmerksam geworden sind und spontan ihre Hilfe anbieten. „Wir konnten bereits die ersten Landwirte unterstützt und haben Helfer zum Hopfenanbau geschickt. Wer ebenfalls helfen möchte, der soll sich einfach bei uns melden “, so der Geschäftsführer des Maschinenrings in Neustadt & Weiden. Den Kontakt über eine Online-Plattform zu organisieren hat sich bereits innerhalb kürzester Zeit bewährt. So können Landwirte, Firmen und Menschen, die ihre Hilfe anbieten, direkt miteinander in Kontakt treten. Wir können dann mit dem Maschinenring-Team überall da beraten, wo Fragen zu klären sind.

(Quelle: Pressemitteilung Maschinenring Dienstleistungs GmbH)

Der Bayerische Realschullehrerverband informiert, dass die Versorgung der Realschüler mit Lerninhalten gut verläuft:

Seit eineinhalb Wochen läuft der Unterricht an allen Schularten in Bayern von zuhause aus. „Die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit Bildungsinhalten funktioniert an den Realschulen hervorragend. Unsere Lehrkräfte sorgen dafür, den Schülern den Unterrichtsstoff nun digital und auf andere Weise als sonst zu vermitteln“, sagt Jürgen Böhm, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv). „Die Schüler aller Jahrgangsstufen werden mit Inhalten aller Fächer gut versorgt.“

„In dieser Ausnahmesituation zeigen sich unsere Lehrkräfte hoch motiviert und äußerst kreativ. Dafür bin ich den Kolleginnen und Kollegen sehr dankbar“, betont Böhm. Natürlich laufe nicht alles einheitlich ab und es gebe immer pädagogischen Spielraum.

Zum jetzigen Zeitpunkt sieht Böhm die Prüfungen zum Realschulabschluss, die am 30. Juni beginnen sollen, nicht gefährdet. „Gerüchte helfen an dieser Stelle niemandem. Wie viele Experten wissen wir nicht, wie sich die Corona-Epidemie weiterentwickelt, aber wir bleiben positiv. Wir sollten nun in Ruhe weiterarbeiten und die Lage nach den Osterferien am 20. April noch einmal neu bewerten“, so der brlv-Vorsitzende.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Realschullehrerverband)

Update 24. März 10:30

Das Wahlkreisbüro Amberg ist vorübergehend geschlossen:

Das Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Christoph Skutella in der Paradiesgasse 5a in Amberg ist bis auf weiteres geschlossen.
Wir sind aber weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten, dienstags von 9 bis 12 und donnerstags von 15 bis 18 Uhr, telefonisch (09621-7854547) oder per Mail (rohn@christoph-skutella.de) für Sie erreichbar. Bleiben Sie gesund!

(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro MdL Christoph Skutella)

Update 24. März 9:00

Der Katastrophenstab der Bayerischen Staatsregierung hat beschlossen, dass die Notbetreuung für besonders betroffene Gruppen wird ausgeweitet:

Der Katastrophenstab der Bayerischen Staatsregierung hat heute beschlossen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig sind, ab Montag, den 23. März 2020, auch dann eine Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Anspruch nehmen können, wenn nur ein Elternteil in diesen Bereichen tätig ist. Voraussetzung ist dabei auch weiterhin, dass der Elternteil aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist.

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo betont: „Die öffentliche Gesundheitsversorgung zu unterstützen, hat derzeit höchste Priorität. Wir unterstützen hier die Eltern und ermöglichen ihnen einen leichteren Zugang zu den Notbetreuungen in den Schulen und Kitas. Mein Dank gilt auch den Eltern, die in der vergangenen Woche sehr verantwortungsvoll mit dem Angebot der Notbetreuung umgegangen sind.“

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Unsere Klinken, Arztpraxen, Apotheken und Pflegeheime sind noch mehr als alle andere Bereiche im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gefordert. Denn dort steigt der Personalbedarf. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die weiterhin unsere Gesellschaft am Laufen halten, für ihren Einsatz.“

Die Bereiche der Gesundheitsversorgung und Pflege werden dabei weit ausgelegt, um eine Versorgung der Patientinnen und Patienten und der pflegebedürftigen Menschen unter allen Umständen gewährleisten zu können. Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-)Arztpraxen und den Gesundheitsämtern auch die Kassenärztlichen Vereinigung und den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen). Für die übrigen Bereiche der kritischen Infrastruktur bleibt es dabei, dass beide Elternteile in diesen Bereichen tätig sein müssen, bei Alleinerziehenden genügt auch weiterhin ein Elternteil.

Für eine bessere Planbarkeit sollten sich Eltern, die nun am Montag erstmals eine Notbetreuung benötigen, möglichst frühzeitig mit ihrer Einrichtung oder Schule in Verbindung setzen. Die entsprechenden Erklärungen und Elterninformationen werden umgehend angepasst. Weitere Informationen gibt es hier.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus)

Das Bayerische Sozialministerium und das Bayerische Gesundheitsministerium stellen Informationen für Bürgerinnen und Bürger in leichter Sprache, mehrsprachig und mit Gebärden bereit:

Das Bayerische Sozialministerium und das Bayerische Gesundheitsministerium stellen wichtige Informationen für Bürgerinnen und Bürger zum Umgang mit dem Coronavirus mehrsprachig zur Verfügung, damit möglichst viele in Bayern lebende Menschen diese verstehen können. So gibt es beispielsweise ein Informationsblatt für Eltern in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch und Polnisch unter: www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php.
Dieses Informationsblatt gibt es für Menschen mit Behinderung auch in leichter Sprache hier.
Zudem sind weitere Informationen in leichter Sprache auf der Homepage des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung abrufbar.
Videos auf dem Social Media Kanal „Unser Soziales Bayern“ sind barrierefrei.
Die heutige Pressekonferenz der Bayerischen Staatsregierung zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie wurde live in Gebärdensprache übersetzt und konnte untertitelt verfolgt werden. Außerdem ist das Video der Pressekonferenz mit Gebärden auf YouTube veröffentlicht.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales)

Der Landes-Innungsverbands für das bayerische Bäckerhandwerk informiert:

Lebensmittelversorgung durch
Ernährungshandwerke garantiert!
Durch die Regionalität und die familiäre Struktur fällt den Bäckern gerade in Krisenzeiten traditionell eine besondere Rolle bei der Versorgung mit Brot und Nahrungsmitteln zu

Vorwort:

In den letzten Tagen hat man in den Medien immer nur von den großen Lebensmittelketten gesprochen, welche die Versorgung der Bevölkerung sichern. Leider wurde das Bäckerhandwerk hier nicht erwähnt. Es ist uns daher eine Herzensangelegenheit, Ihnen mitzuteilen, dass auch die Lebensmittelketten wie auch die Bevölkerung von den Bäckern, Metzgern und Konditoren beliefert werden. Die Lebensmittelhandwerker sichern gerade in der jetzigen Krise die Versorgung auf breiter Ebene.

Presseerklärung:

„Die Bäcker und die anderen Nahrungsmittelhandwerker, wie Konditoren und Metzger, haben trotz Krise weiterhin geöffnet und sorgen für die Lieferung ihrer Nahrungsmittel zum einen für die großen Lebensmittelketten und zum anderen unmittelbar durch den Verkauf an die Bevölkerung. Dank der regionalen und oft familiären Strukturen der Betriebe ist die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger wie schon in früheren Krisenzeiten durch die Bäcker und die Ernährungshandwerke gesichert, ohne dass hierfür lange Transportwege zurückgelegt werden müssen“, erklärt Heinrich Traublinger, stv. Landesinnungsmeister für die bayerischen Bäcker. Die Folgen der Corona-Pandemie belasten aber auch in dieser Branche die Wirtschaftlichkeit der Betriebe.

Die Corona-Krise bestimmt das gesellschaftliche und politische Geschehen in unserem Land ebenso wie weltweit mehr als alle anderen Krisen nach dem Zweiten Weltkrieg. Es ist eine Zeit tiefster Verunsicherung und großer Sorge. Umso wichtiger ist, dass es auch im Nahrungsmittelhandel Menschen gibt, die ihre Aufgabe verantwortungsbewusst wahrnehmen und die Versorgung in unserem Land mit Lebensmitteln sichern. Ein Pfeiler dieser Sicherheit sind die Bäcker.

Obwohl es bisher für viele zur alltäglichen Selbstverständlichkeit gehörte, morgens frische Butterbrezen oder ein kleines Frühstück beim Bäcker zu holen und dann gestärkt in den Tag zu starten, sind heute viele Menschen durch die Schließung der Einzelhandelsgeschäfte und die Nachrichten verunsichert. Leider werden missverständlicher Weise in den Medien, in den offiziellen Meldungen der Behörden und in den Ansprachen vieler Politiker zur Versorgung der Bevölkerung meist nur die großen Lebensmittelgeschäfte genannt und dabei Bezug auf die bekannten Handelsketten genommen. Dabei wird aber vergessen, dass es gerade die kleinen Ernährungshandwerker, wie Bäcker, Konditoren und Metzger ‚gleich um die Ecke‘ sind, die ein krisensicherer Garant für die Versorgung der Bevölkerung in der jeweiligen unmittelbaren Umgebung sind, die ebenfalls zu den gewöhnlichen Geschäftszeiten geöffnet haben und die Nahrungsprodukte Brot, Fleisch und Süßspeisen verkaufen und liefern. Man kann also weiterhin beim Bäcker die gewohnte Vielfalt an Broten, Brezen, Semmeln, sowie einen guten Kaffee ‚zum Mitnehmen‘ für sich und seine Familie besorgen.

Zugute kommen dem Bäckerhandwerk die dezentralen Strukturen, die eine gewisse Unabhängigkeit in den Lieferketten sichern. Produktion und Verkauf finden auf regionaler Ebene mit kurzen Transportwegen und regionalen Versorgungsketten statt. Die Rohstoffe kommen über die eigene BÄKO-Genossenschaft, vom nächstgelegenen Müller oder örtlichen Bauern. Das trägt dazu bei, die nachhaltige Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Produkten zu sichern, die Umwelt zu schonen und die Corona-Krise gebietsmäßig einzudämmen.

„Der Dank des Bäckerhandwerks richtet sich an viele Personen und Institutionen. Wir danken allen Mitarbeitern in den Bäckereien, dass sie weiterhin unermüdlich für diese wichtige Versorgung mitarbeiten. Wir danken allen Firmen und Zulieferern die sicherstellen, dass wir funktionierende Maschinen haben und Rohstoffe, die nicht nur hochwertig, sondern auch sicher sind“, so Traublinger in seiner Presseerklärung anlässlich der neuen Ausgangssperre. „Ebenso danken wir Ihnen, liebe Kundinnen und Kunden, dass Sie dem Bäckerhandwerk die Treue halten. Wir das Bäckerhandwerk sind der Garant dafür, dass uns das wichtigste Grundnahrungsmittel – das Brot – nicht ausgeht. Man kann und jetzt muss man auf vieles verzichten, aber der Verzicht auf unser ‚täglich Brot‘ wäre noch sehr viel schlimmer“, fuhr Traublinger fort.

„Unsere Innungsbetriebe nehmen ihren Auftrag gegenüber unserer Gesellschaft ernst und kümmern sich“, so Stephan Kopp, Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes. „In dieser Situation zeigt sich klar, dass unsere Bäcker nicht nur verantwortungsbewusst und zuverlässig die Versorgung mit Brot sichern. Gerade kleinere Betriebe weisen noch familiär geprägte Strukturen auf, die gerade in Krisenzeiten belastbarer sind. Aber auch die Betriebe als solche halten untereinander innerhalb der Innungen treu zusammen, helfen sich aus und suchen gemeinsam nach Lösungen für die anstehenden Probleme. So betroffen die Lage uns diese Tage auch macht, so beeindruckend ist der enorme Einsatz, den unsere bayerischen Innungsbäcker gerade in dieser Zeit wieder zeigen. Unterstützt werden sie dabei von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Backstube und im Verkauf, die ohne Zögern mit anpacken. Das Bäckerhandwerk blickt hierbei auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und kann durchaus mit einem gewissen Stolz auf seine lange Tradition verweisen. Gerade die Bäcker haben schon früher in schwierigsten Zeiten die Menschen mit dem entscheidenden Grundnahrungsmittel versorgt.“

Doch auch die Ernährungshandwerke müssen in manchen Bereichen starke Einbußen hinnehmen. Viele Kunden bleiben wegen der fehlenden Information, dass auch die Bäckereien geöffnet sind, und aufgrund der allgemeinen Verunsicherung durch die Erkrankungsmöglichkeiten weg. In Fremdenverkehrsorten kommt es sogar bis zu 60% Umsatzeinbußen. Auf der anderen Seite laufen aber die Lohnkosten, Mieten und Kredittilgungen ungehindert weiter und belasten die Betriebe extrem. Das geht natürlich nicht spurlos vorüber. Dennoch kommen gerade jetzt die familiären Strukturen, die Regionalität und der Zusammenhalt unter den Bäckern der Existenz der Betriebe und der Versorgung zu Gute.

Der Landes-Innungsverband stellt den Betrieben hierfür alle krisenrelevanten Informationen zur Verfügung, hält sie über aktuelle Entwicklungen zeitnah auf dem Laufenden. Bei betriebsspezifischen Fragen steht der Verband mit seinen erfahrenen Betriebsberatern zur Seite. Er hält darüber hinaus engen Kontakt zu den zuständigen Behörden und Ministerien, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in der momentanen Lage bestmöglich mitzugestalten.

Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk ist eine juristische Person des privaten Rechts nach § 80 des Gesetzes zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung – HwO). Er ist rechtsfähig durch Genehmigung der Satzung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft vom 18. August 1952. Er vertritt die Interessen von 51 Bäcker-Innungen auf Kreisebene und rund 2.400 Handwerksbäckereien mit ca. 7.600 Verkaufsstellen im Freistaat Bayern.

(Quelle: Pressemitteilung des Landes-Innungsverbands für das bayerische Bäckerhandwerk)

 

Update 24. März 8:30

Die drei Asklepios Kliniken schlagen Alarm: Der geplante Gesetzentwurf riskiert die Versorgung von Patienten

„Wir erleben gerade ein unglaubliche Solidaritätswelle aus der Bevölkerung, wir bündeln unsere Kräfte und treffen alle Maßnahmen, unseren Teil dazu beizutragen, die Corona-Krise zu überstehen – und dann das: Mit seinem Entwurf eines Eilgesetzes, das bereits am Montag verabschiedet werden soll, hält Bundesgesundheitsminister Jens Spahn uns nicht wie versprochen den Rücken frei, sondern riskiert die Insolvenz unserer Kliniken und damit die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.“

Die Geschäftsführer der drei Asklepios Kliniken im Städtedreieck, Kathrin Hofstetter, in Lindenlohe, Marius Aach, und in Oberviechtach, Dr. Joachim Ramming (zugleich Regionalgeschäftsführer) schlagen Alarm: Entgegen der Spahn-Ankündigung „whatever it takes“ und eines Schutzschirms komme ein völlig inakzeptabler Entwurf eines sogenannten „Krankenhausentlastungsgesetzes“ mit einer erbsenzählerischen, kleinkrämerischen Erweiterung eines an sich schon dysfunktionalen Finanzierungssystems zur Abstimmung, der ausschließlich die Krankenkassen schützte.

Konsequenzen wären eine vollständige Unterfinanzierung des laufenden Betriebs von Krankenhäusern und Rehakliniken sowie aller Anstrengungen die Corona Krise mit vereinten Kräften zu bewältigen.

Schlag ins Gesicht für Ärzte, Pflegekräfte und weitere Mitarbeiter
Die drei Geschäftsführer unisono: „Das ist auch ein Schlag ins Gesicht für unsere Ärzte, unsere Pflegedienste und unsere weiteren Mitarbeiter, für die es in schwierigen Zeiten aufgrund des eigenen Risikos alles andere als leicht, aber eine Selbstverständlichkeit war, zusammenzustehen und gemeinsam alles zu versuchen und zu tun, die Bekämpfung des COVID-19 erfolgreich zu bewältigen und daneben die Versorgung aller weiteren akut zu versorgenden Patienten sicherzustellen.“

Wertvolle Zeit geht verloren
Es sei völlig unverständlich, dass wertvolle Zeit verloren wird, in denen Krankenhäusern nicht der benötigte Freiraum eingeräumt wird, sich bestmöglich auf die Infektionswelle vorzubereiten und dem Personal den Rücken freizuhalten. Es müsse möglich sein, unbürokratisch zusätzliches Personal zur Verstärkung an Bord holen, einarbeiten und auch bezahlen zu können. Die Kosten werden in die Höhe gehen. Eine regelhafte Abrechnung mit zahllosen kleinsten Häkchen und Leistungsnachweisen sei im Krisenmodus überhaupt nicht vorstellbar. Davon gehe jedoch der Gesetzentwurf aus. Ein Fonds für zusätzliche Kosten der Krise fehlt völlig.

Die Belegschaften der drei Kliniken mit ihren Chefärzten und Geschäftsführern an der Spitze appellieren deshalb an die Politik, hier schnell einzuschreiten und dafür zu sorgen, dass das von Minister Spahn vorgeschlagene Gesetz so nicht verabschiedet wird.

Weitere Informationen und Stellungnahmen:

Asklepios

Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)

Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V.

(Quelle: Pressemitteilung Asklepios Kliniken)

Update 23. März 17:00

Das Klinikum St. Marien Amberg hat heute die neue Sichtungsstelle in Betrieb genommen. Und das erfolgreich:

Sichtungsstelle gut angelaufen

Die Sichtungsstelle des Klinikum St. Marien Amberg ist heute gestartet und gut angelaufen. „Sie dient dazu, unseren Patientenstrom zu kanalisieren und damit gleichzeitig für eine Entzerrung in unserer Zentralen Notaufnahme zu sorgen“, so Tobias Meindl vom Klinikum Amberg.

„Wir freuen uns auch über eine erste kleine Lieferung von Desinfektionsmitteln und Schutzanzügen, die wir von der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Amberg erhalten haben“, so Manfred Wendl heute Vormittag. Dennoch sei die Versorgung mit Desinfektionsmitteln und Schutzausrüstung weiterhin sehr schwierig.
Ein großer Dank gilt auch Rita P. und rund 50 fleißigen Näherinnen aus dem Raum Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Dank ihrem Engagement können bereits mehr als 300 Mund-Nasen-Schutzmasken an Mitarbeiter des Klinikums verteilt werden. Die Masken dienen dazu eine Verbreitung von Tröpfchen zu verhindern. „Zahlreiche Hilfsangebote haben uns bereits allein über Facebook erreicht, dafür ganz herzlichen Dank“, betont Manfred Wendl. „Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig zusammen zu halten und wir freuen uns, dass die Arbeit unserer Mitarbeiter so eine große Wertschätzung erfährt.“

Allerdings appelliert der Klinikumsvorstand erneut: „Wir weisen ganz ausdrücklich darauf hin von Gerüchten Abstand zu nehmen und diese auch noch zu verbreiten – wie es in den vergangenen Tagen geschehen ist. Wir dementieren vehement das Gerücht unsere Kapazitäten seien erschöpft. Diese Situation trifft Gott sei Dank nicht zu. Eine Verbreitung solcher Falschnachrichten erschwert nur unsere Arbeit, besonders die des medizinischen Personals, welches hervorragende Arbeit leistet. Bitte nehmen Sie Rücksicht, damit wir alle die derzeitige Situation gut bewältigen können.“

Derzeit befinden sich 3 bestätigte Covid-19-Patienten sowie 7 Verdachtsfälle im Klinikum zur Behandlung.

(Quelle: Pressemitteilung Klinikum St. Marien Amberg)

Update 23. März 15:15

In der Marktverwaltung Waldthurn engagieren sich zahlreiche junge Menschen, um gemeinsam die Krisenzeiten zu überstehen:

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.

Wieder einmal zeigen gerade die jungen Menschen in der Marktgemeinde, dass auf sie Verlass ist. Mitten in der Coronakrise hat die Marktverwaltung die Aktion „Bleibts daham – wir helfen“ in Zusammenarbeit mit der KLJB, Jungen Union und Kolping initiiert. Die Marktgemeinde bietet einen Lieferservice bis vor die Haustür an, um die Grundversorgung sicherzustellen und das Ansteckungsrisiko für gefährdete Personengruppen zu minimieren.
Aufgrund der aktuellen Corona – Katastrophenlage wird ab sofort dieser Einkaufsservice für ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen – die zur Risikogruppe gehören – und erkrankte Menschen eingerichtet.

So funktioniert`s:
Telefonische Bestellung, Montag bis Donnerstag zwischen 07.30 Uhr und 12 Uhr sowie 13 und 16 Uhr und Freitag (07.30 Uhr bis 12.00 Uhr) am Bürgertelefon Nr. 09657-922035-18 bei der Marktverwaltung Waldthurn mit Anschrift, Name und gewünschter Lieferzeit.

Lieferung erfolgt von 17 Uhr bis 19 Uhr – Bezahlung gegen Rechnung, die jeweils, egal von welchem Geschäft die Artikel stammen, durch den Marktladen an den Kunden in Rechnung.

Es werden Waren vom Waldthurner Marktladen, der Metzgerei Bergler, der Metzgerei Weig Fahrenberg (keine offene Waren und keine Tiefkühlwaren) geliefert. Abgepackte Lebensmittel und Getränke, Lebensmittelkonserven (Wurstgläser und -dosen) sowie Backwaren gehören zu den lieferbaren Produkten.
„Bestellungen werden von Bürgern der gesamten Marktgemeinde entgegengenommen und auch ausgeliefert“.
Die Lieferung ist kostenlos!

„Der jeweilige vom Markt Waldthurn entsandte Auslieferer stellt die Ware vor die Haustüre, klingelt und geht dann wieder. Es gibt keinen Kontakt zum Auslieferer!“. Die Waren werden auf keinen Fall in die Wohnung verbracht.

(Quelle: Pressemitteilung Marktverwaltung Waldthurn)

Update 23. März 13:30

Die Stadt Weiden informiert:

Die geltende Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 16.03.2020 untersagt landesweit Veranstaltungen bis zum 19.04.2020. Auch bei Bestattungen handelt es sich um Veranstaltungen, die im Geltungsbereich der Allgemeinverfügung fallen. Dies umfasst insbesondere Trauergottesdienste, Aussegnungen, Verabschiedungen und Beisetzungen.

Im Einzelfall kann jedoch eine Ausnahmegenehmigung aus infektionsschutzrechtlicher Sicht – insbesondere unter Beachtung und Einhaltung gewisser Voraussetzungen – erteilt werden. Hierzu liegt eine Handreichung des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Abstimmung mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vor. Demnach darf die Trauergesellschaft nur den engsten Kreis umfassen, wobei die Teilnehmerzahl auf 15 Personen exklusive der Bestattungsmitarbeiter und ggf. des Pfarrers beschränkt ist.

Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise hat zukünftig zu unterbleiben. Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist die Teilnahme an der Bestattung untersagt. Weiterhin gilt zu beachten, dass die teilnehmenden Personen einen Abstand von mindestens 1,5 m zueinander anstreben müssen. Offene Aufbahrungen, Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab (sowie am aufgebahrten Sarg) sind vorerst nicht mehr zulässig. Keine Genehmigungsfähigkeit besteht im Weiteren für die Durchführung von Rosenkranzgebeten.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Update 23. März 12:45

Die Arbeitsagentur für Arbeit Schwandorf informiert:

Sehr starker Anstieg bei Kurzarbeit-Anzeigen

Die Anzeigen für Kurzarbeit, die in der Agentur für Arbeit derzeit eingehen, sind rasant angestiegen. Das ist das Ergebnis eines Monitorings, bei dem alle Arbeitsagenturen bundesweit befragt wurden.

In der vergangenen Woche sind bayernweit rund 14.600 Anzeigen auf Kurzarbeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingegangen. Die Anzeigen kommen überwiegend aus den Branchen Transport und Logistik, Hotel- und Gaststättengewerbe, Messebau und Tourismus.

„Die Betriebe in der Region stehen vor einer Herausforderung von bisher unbekannten Ausmaßen. Die Agentur für Arbeit Schwandorf hat alles in die Wege geleitet, um die Unternehmen und Beschäftigten in dieser Ausnahmesituation so gut wie möglich zu unterstützen. Natürlich verlieren wir dabei nicht die arbeitslosen Kundinnen und Kunden aus den Augen. Alle Leistungen werden weiterhin in vollem Umfang gezahlt“, sagt Markus Nitsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf.

Unabhängig vom aktuellen Haushaltsansatz für Kurzarbeitergeld stehen in der Rücklage der BA bundesweit rund 26 Milliarden Euro zur Verfügung. Viele Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Betriebe, sind das erste Mal mit Kurzarbeit konfrontiert. Von daher ist der Beratungsbedarf entsprechend groß. Um dennoch eine zeitnahe Bearbeitung zu ermöglichen, sind in der Agentur für Arbeit Schwandorf alle verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter miteingebunden, die Erstinformation der Betriebe durchzuführen.

Die BA bittet Arbeitgeber, verstärkt Online-Angebote zu nutzen. Sowohl die Anzeige als auch die Beantragung von Kurzarbeitergeld können schnell, sicher und jederzeit online erfolgen. Mehr dazu finden Sie hier.

(Quelle: Pressemitteilung Agentur für Arbeit Schwandorf)

Update 23. März 12:00

Das Bayerische Rote Kreuz appelliert an die Arbeitgeber:

Coronavirus:
Appell an die Arbeitgeber: Ehrenamtliches Engagement zur Krisenbewältigung ermöglichen

Ein wesentlicher Teil der Ehrenamtlichen ist im Hauptberuf im Gesundheitswesen (Ärzte, Pflegekräfte, …) tätig und aufgrund der derzeitigen Entwicklungen nicht für die ehrenamtliche Mitarbeit verfügbar.

Deshalb ist es in dieser angespannten Situation dringend notwendig, dass ehrenamtliche Mitglieder „anderer“ Arbeitgeber in ihrem Engagement unterstützt und freigestellt werden. „Das Rote Kreuz fußt ganz Wesentlich auf das Engagement derer, die mehr tun als ihre Pflicht“, so der Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, Theo Zellner.

Viele Arbeitgeber wiederum unterstützen das Engagement auf besondere Weise. Dabei werden Mitarbeitende freigestellt oder Geld- und Sachspenden getätigt.

Die Ehren- und Hauptamtlichen in den bayerischen Hilfsorganisationen leisten in diesen Tagen unglaublich wichtige Arbeit. „Sie sind ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft, ihnen kommt vor allem in Krisenzeiten unermessliche Bedeutung zu“, so Zellner.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz)

Update 23. März 9:00

Die Stadt Weiden gibt bekannt, dass der Wochenmarkt mit sofortiger Wirkung abgesagt ist.

Update 22. März 15:00:

Die Stadt Weiden informiert über die Erreichbarkeit der Ämter:

Der Freistaat Bayern hat am 16.03.2020 den Katastrophenfall ausgerufen und am 21.03.2020 eine vorläufige Ausgangsbeschränkung per Allgemeinverfügung erlassen. Die Stadtverwaltung Weiden i.d.OPf. hat hierauf unmittelbar reagiert und bereits im Vorgriff dieser staatlichen Maßnahmen „umfangreiche Verfügungen getroffen“, so Bürgermeister Jens Meyer.

Sämtliche Ämter sind weiterhin per E-Mail, Post oder telefonisch erreichbar und es findet ein „kontaktloser Notbetrieb“ zur Klärung von dringenden Amtsgeschäften statt. Dies gilt auch für das Jobcenter Weiden-Neustadt. Die weitere Erreichbarkeit des Jugendamtes ist in einer Pressemeldung vom 19.03.2020 beschrieben. Zudem wurden Gewerbesteuerstundungen bereits am 17.03.2020 veranlasst, um bei existenziellen Nöten von Unternehmen zu helfen. Zusätzlich werden die Stadtwerke Weiden i.d.OPf., so Bürgermeister Meyer, „keine Sperrungen bei den Energiesparten Strom und Gas veranlassen“, sodass die Grundversorgung der Bürger Weidens garantiert ist. Durch ein jeher bestehendes „Konzept zur Aufrechterhaltung systemrelevanter Dienstleistungen“, zu dem „alle Pflichtaufgaben der kreisfreien Stadt Weiden i.d.OPf.“ zählen, wird der Einsatz von Feuerwehr oder Müllentsorgung gesichert. Vereine, die aufgrund der aktuellen Situation vor außerordentlichen Belastungen stehen, werden gebeten, sich schriftlich an die Stadtverwaltung zu wenden. Ob die Stadt Weiden i.d.OPf. als freiwilliger Gewährträger eintritt, ist eine Frage, die in die Zuständigkeit des Stadtrates fällt, dem das Etatrecht alleinig und ausschließlich in seiner Gesamtheit zusteht.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Update 20. März 17:45

Die Stadt Amberg hat ein Bürgertelefon eingerichtet:

Die Stadt Amberg hat unter der Telefonnummer 09621 10-9999 ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist Montag bis Freitag von 8 bis 15:30 Uhr und am Wochenende von 10 bis 15:30 Uhr erreichbar. Nur am heutigen Samstag, 21. März 2020, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 12 bis 15:30 Uhr am Telefon präsent. Am Bürgertelefon werden ausschließlich allgemeine, nicht medizinische, Fragen beantwortet. Bei medizinischen Fragen wenden sich die Bürgerinnen und Bürger weiterhin an die Nummer 116 117 oder an die Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 09131/6808-5101. Weitere Informationen, Antworten auf die häufigsten Fragen, wichtige Telefonnummern und die Allgemeinverfügungen der Staatsregierung veröffentlicht die Stadtverwaltung zusätzlich auf der Internetseite.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Amberg)

Update 20. März 17:00

Das Klinikum St. Marien Amberg informiert vom heutigen Treffen des Krisenstabs:

Ab kommenden Montag, 23. März, werden gehfähige Patienten mit Erkältungs- und Grippesymptomen, Atemnot oder Kontakt zu Covid-Patienten in der neu eingerichteten Sichtungsstelle des Klinikum St. Marien Amberg in der Berufsfachschule für Pflege untersucht. Dies gilt auch für schwangere Patientinnen mit diesen Symptomen. Die Klinikumsleitung stellt noch einmal ausdrücklich klar, dass es sich hier um keine Teststelle auf Corona-Infektionen handelt. „In dieser Sichtungsstelle werden Patienten, die zu Fuß unser Klinikum erreichen, untersucht. So können wir entscheiden, ob die Patienten stationär behandelt werden müssen. In der Sichtungsstelle können Mitarbeiter unter entsprechenden Schutzvorkehrungen arbeiten.“, so Klinikumsvorstand Manfred Wendl. Der ärztliche Direktor fügt hinzu „Wir wollen vermeiden, dass potentielle Covid-Patienten unkontrollierte Kontakte innerhalb des Klinikums haben und dadurch die Infektionsgefahren für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie andere Patienten minimieren.“

Das Klinikum weist auch darauf hin, dass stationäre Patienten nach Abschluss Ihrer Behandlung, sehr zeitnah in die häusliche Versorgung überführt werden müssen. Auch dies dient der Minimierung von Infektionsrisiken.
Die an den Betten zur Verfügung stehenden Telefone und Fernsehgeräte sind ab sofort kostenlos für unsere Patienten zu nutzen. Damit ist auch das Telefonieren nach draußen mit Angehörigen kostenfrei möglich.
Der Zugang zur nuklearmedizinischen Praxis für unsere ambulanten Patienten ist ab sofort ebenfalls nur über den Eingang der Kindernotaufnahme gegenüber des Schlaflabors möglich. Die Beschilderung wird noch heute erfolgen.

(Quelle: Pressemitteilung Klinikum St. Marien Amberg)

Update 20. März 16:45

Die Sparkasse Amberg-Sulzbach und die Genossenschaftsbanken sind derzeit nur noch online, per Telefon oder via Videoberatung erreichbar:

Aufgrund der aktuell verschärften Lage haben die Vorstände der Sparkasse Amberg-Sulzbach und der Genossenschaftsbanken (Volks- und Raiffeisenbank Amberg eG, Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG, Raiffeisenbank Hirschau eG und Raiffeisenbank Unteres Vilstal eG) beschlossen, vorübergehend alle Filialen für den bedienten Service und für persönliche Beratungen zu schließen. Beratung und Service finden nun ausschließlich per Telefon, Online-Banking und Videoberatung statt. Die Versorgung mit Bargeld ist weiterhin gewährleistet.

Die Sparkasse Amberg-Sulzbach und die Genossenschaftsbanken reagieren kurzfristig auf die Ausgangsbeschränkung im Freistaat Bayern. Um Kunden und Mitarbeiter zu schützen, aber auch um ihren Teil zur Eindämmung des Corona Virus beizutragen, werden ab Montag, 23.03.2020, alle Filialen für den bedienten Service geschlossen.
Auch Beratungen finden nur noch telefonisch oder per Video nach vorheriger Terminvereinbarung statt.
„Uns ist es wichtig, für unsere Kunden weiterhin gut erreichbar zu sein und sie mit allen wichtigen Finanzdienstleistungen zu versorgen! Unsere qualifizierten Berater und Mitarbeiter werden ab Montag nun per Telefon, per Mail und zum Teil per Videochat erreichbar sein!“ so die Vorstände in einer gemeinsamen Erklärung.
Der Selbstbedienungsbereich an allen Standorten bleibt rund um die Uhr geöffnet. Es wird keine Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Bargeld geben. Gewerbliche Kunden können für die Einzahlung oder Abhebung größerer Geldbeträge vorab einen Termin vereinbaren.
Die Telefonfilialen bzw. Telefonbanken der Sparkasse und der Genossenschaftsbanken stehen den Kunden für Serviceanliegen wie Überweisungen, Lastschriftrückgaben, Kontoauskünfte aber auch Terminvereinbarungen zur Verfügung.

Abgerundet wird das Angebot durch die Internet-Filialen und die Banking-Apps der einzelnen Institute, die unabhängig von Ort und Zeit zur Verfügung stehen. Somit sind alle Kunden der Sparkasse und der Genossenschaftsbanken auch in schwierigen Zeiten gut mit Finanzdienstleistungen versorgt.

(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Amberg-Sulzbach und die Genossenschaftsbanken)

Update 20. März 15:45

Das Landratsamt Schwandorf informiert:

Aufgrund der heute von der Staatsregierung beschlossenen vorläufigen Ausgangsbeschränkungen bleiben am Samstag in allen Gemeinden im Landkreis die Wertstoffhöfe und die Grüngutannahmestellen geschlossen. Triftige Gründe, dass morgen geöffnet sein müsste, sind nicht ersichtlich. Inwieweit nächste Woche nähere Präzisierungen oder Ausnahmen möglich sind, bleibt abzuwarten.

In einigen Gemeinden haben sich in vorbildlicher Weise Nachbarschaftshilfen und Helferkreise gebildet, die insbesondere älteren Menschen beim Einkaufen helfen. Das Landratsamt möchte diese Initiativen bündeln und bittet deshalb um eine Mitteilung an die Lernende Region unter Telefon 09431 471-602 oder per Mail an
florian.schmid@landkreis-schwandorf.de. Alle Pfarreien, Vereine und ehrenamtlichen Kräfte, die mitmachen möchten, werden gebeten, sich zu melden.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Schwandorf)

Die Kliniken Nordoberpfalz AG melden heute zur Corona-Pandemie:

Seit einer Woche tagt der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG täglich. Analog zu den steigenden Zahlen der CoVid-19-Patienten in der nördlichen Oberpfalz zeigt sich auch eine Zunahme der Fälle in den Häusern des Klinikverbunds. Geburten sind ab sofort nur noch am Klinikum Weiden möglich.
Noch immer stellt sich die Lage in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz AG stabil dar, wenn auch eine Zunahme der Patienten mit Verdachtsfällen oder bestätigter CoVid-19Erkrankung zu verzeichnen ist. Entsprechend werden in einem kontinuierlichen Prozess die Kapazitäten sowohl auf einigen Normalstationen wie auch für intensivmedizinische Betreuungsmöglichkeiten am Klinikum Weiden und am Krankenhaus Tirschenreuth sukzessive erhöht.

Speziell am Krankenhaus Tirschenreuth werden Kapazitäten für die Behandlung von CoVid19-Patienten geschaffen. Aus diesem Grund ist dort seit Freitagnachmittag die Gynäkologie und Geburtshilfe geschlossen. Entbindungen sind ab diesem Zeitpunkt im Klinikverbund nur noch am Klinikum Weiden möglich. Auch bei gynäkologischen Notfällen wird ab sofort schwerpunktmäßig das Klinikum Weiden angefahren.
In der Geriatrischen Rehabilitation in Erbendorf werden derzeit nur Patienten aus den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz AG aufgenommen, die dort bis zu ihrer endgültigen Entlassung betreut und versorgt werden. In der Orthopädischen Rehabilitation in Waldsassen wurden seit einigen Tagen keine neuen Patienten mehr aufgenommen. Inzwischen befinden sich dort fast keine Patienten mehr. Dort tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden während der Krise vorübergehend an den Akutstandorten der Kliniken Nordoberpfalz AG eingesetzt. Gerüchte, wonach die Räumung des Hauses aufgrund eines massiven Auftretens von CoVid-Erkrankungen nötig wurde, sind falsch.

Am heutigen Nachmittag wurden am Klinikum Weiden alle Chefärzte und Zentrumsleitungen noch einmal persönlich von Vorstand Dr. Thomas Egginger über die aktuelle Situation und die weiteren Planungen informiert. „Unsere Kolleginnen und Kollegen aller Berufsgruppen zeigen derzeit wieder einmal, was in ihnen steckt: enormes Fachwissen, hohe Motivation und großes Engagement. Dafür können wir uns nur bedanken. Und wir wissen, dass wir die aktuelle Situation nur gemeinsam bewältigen können“, so der Vorstand des Klinikverbunds.

Auch seitens Bevölkerung und Wirtschaft zeigt sich eine breite Unterstützung und großer Respekt für das Klinikpersonal. Eine Pizzeria wird ab Montag regelmäßig Pizzen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liefern, ein Blumenfachhandel bedankte sich mit mehreren Blumensträußen für die Leistung des Personals. „Es ist schön zu sehen, wie die herausragende Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen von der Bevölkerung geschätzt wird. Das macht uns und unser gesamtes Personal sehr stolz“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin.
Für alle Beschäftigten der Kliniken Nordoberpfalz AG, die Kontakt zu CoVid-19-Erkrankten oder Kontaktpersonen hatten und Symptome zeigen, wurde zudem die Möglichkeit einer kurzfristigen Testung eingerichtet. Über eine Hotline können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anmelden, einen Termin vereinbaren und erhalten dann einen Abstrich.

Seit vergangenem Freitag trifft sich der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG täglich. Zum Krisenstab gehören Vorstand Dr. Thomas Egginger, Medizinische Direktorin Michaela Hutzler, die Ärztlichen Direktoren der Regionen, Elisabeth Eißner und Chefarzt Prof. Dr. Christian Paetzel, Stefany Dürr, Leiterin der Abteilung für Hygiene und Infektionsprävention, die Krankenhausleitungen Claudia Kost, Dietmar Eine und Christian Stadler sowie Pressesprecher Michael Reindl. „Das ist für uns, basierend auf den Erfahrungen der ersten Woche, die beste organisatorische Konfiguration des Krisenstabs, weil von diesen Personen aus die nächsten Führungsebenen und entsprechend die Mitarbeiter informiert und geführt werden können“, so Vorstand Dr. Thomas Egginger. Auch am Samstag und Sonntag wird der Krisenstab die aktuelle Entwicklung analysieren und wenn nötig entsprechende Anpassungen der bisher eingeleiteten Maßnahmen vornehmen.

(Quelle: Pressemitteilung Kliniken Nordoberpfalz AG)

Update 20. März 14:15

Das Landratsamt Tirschenreuth hat eine Liste zur Nachbarschaftshilfe erstellt. Diese können Sie hier herunterladen:

Herunterladen

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Tirschenreuth)

Update 20. März 11:30

Auch in den US-Militärgemeinden Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels und Garmisch werden spezielle Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus eingeführt:

Die U.S. Army Garnison Bavaria kämpft gemeinsam mit dem Rest der Welt gegen
die Ausbreitung des Coronavirus, und hat den Gesundheitsschutz in den
US-Militärgemeinden Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels und Garmisch mit den
COVID-19 Massnahmen des US-Verteidigungsministeriums, den US-Zentren für
Seuchenkontrolle und -prävention, sowie der Bundesrepublik Deutschland und
der Bayerischen Staatsregierung, angepasst.

Darüber hinaus sind spezielle zusätzliche Maßnahmen an den Eingangstoren und
innerhalb unserer Militärgemeinschaften eingeführt worden. Es sind auch
Screeningstationen and den Eingangstoren angebracht. Zur Sicherheit aller.
unsere deutschen Nachbarn mit einbezogen, ist es auch unser Bestreben die
Verbreitung des Coronavirus zu reduzieren und zu verlangsamen. Viele
interne Maßnahmen, wie die Einrichtung einer täglich tagenden COVID-19
Arbeitsgruppe, zur ständigen Neubewertung und Anpassung aktueller
Ereignisse, wurden bereits vor den bayerischen und deutschen Maßnahmen,
eingeführt.

Schulen, Kindergärten, Restaurants, Fitness Center, Kirchen und
Freizeiteinrichtungen sind geschlossen oder auf sehr begrenzte Nutzung mit
nicht mehr als 10 Personen an einem Ort mit genügend Abstand
zueinander reduziert oder auf Onlinebetrieb umgestellt.
Lebensmittelgeschäfte bleiben geöffnet. Schon jetzt arbeiten viele unserer
Mitarbeiter per Telearbeit von zu Hause aus. Reisen von US-Soldaten,
Zivilisten und deren Familienangehörige sind untersagt und in
Übereinstimmung mit den Reiseeinschränkungen von Deutschland, der
Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika, auf Notfälle
reduziert.

Zur Gewährleistung der bestmöglichen medizinischen Versorgung arbeiten
unsere medizinischen Einrichtungen eng mit deren deutschen Partnern
zusammen.

(Quelle: Pressemitteilung US-Armee Garnison Bavaria)

Das NOC in Weiden ist weiterhin für seine Kunden da:

Entsprechend der wichtigen Versorgungsfunktion ist das NOC selbstverständlich in den aktuell in Bayern zulässigen Branchen für die Kunden da.
Mehr noch; Mieter und Centermanagement haben ein Konzept erarbeitet, welches für die Kunden ein in mehrerlei Hinsicht sicheres Angebot gewährleistet.

Der Lebensmittelmarkt Nahkauf sowie die meisten Gastroshops bieten ergänzend zu den erlaubten Öffnungszeiten bis auf weiteres einen Lieferservice.

Die Lieferung ist kostenlos und gilt ausschließlich für das Stadtgebiet Weiden.
Mindestbestellwert: 20,00 €

Bestellannahme telefonisch oder per Mail von 11-18:30 Uhr
Nahkauf: 0170 484 53 22
Gastronomie: 0160 16 45 081
noc.lieferservice@gmail.com

Im gemeinschaftlichen Sinne ist es wünschenswert, dass die Funktionsfähigkeit der komfortablen und möglichst sicheren Versorgungsfunktion des NOC auch aktiv durch Kundennachfrage gestützt wird.

„Miteinander ist Weiden stark – Danke allen Mitarbeitern der im NOC ansässigen Geschäften für diesen wichtigen Dienst an der Gemeinschaft!“

Das Centermanagement ist unter den bekannten Kontaktdaten erreichbar.

Stets aktualisierte Informationsmöglichkeiten:
www.noc-weiden.de
www.facebook.com/noc.nordoberpfalzcenter/
www.instagram.com/noc_nordoberpfalzcenterweiden/

(Quelle: Pressemitteilung NOC Weiden)

Update 20. März 11:15

Im Landkreis Neustadt an der Waldnaab wird ab dem 30. März die Sperrmüllsammlung eingestellt:

Wegen der aktuellen Lage setzt der Landkreis Neustadt die Sperrmüllsammlung ab 30. März aus. Die Sammlungen nächste Woche in der Stadt Grafenwöhr (23.03.) und in der Gemeinde Trabitz (26.03.) werden noch durchgeführt. Dies gilt auch für den Fall, dass zwischenzeitlich eine Ausgangssperre verhängt werden sollte. Die Sperrmüllsammlung wird ausgesetzt, um Personal für die auf jeden Fall aufrecht zu erhaltenen Restmüll- und Biomüllsammlungen zu schonen. Auch die Sammlung Gelber Säcke und die Leerung der Papiertonnen, Glas-/, Dosen-/ sowie der Grüngutcontainer usw. findet weiterhin wie gewohnt statt. Es ist beabsichtigt, die für die zweite Jahreshälfte angekündigte Sperrmüllsammlung durchzuführen, so dass die jetzt von der Aussetzung der Sammlung betroffenen Haushalte dann ihren Sperrmüll zur Abholung bereitstellen können. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Neustadt an der Waldnaab)

Das bayerische Staatministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat wichtige Informationen für die Beschäftigten in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft auf der Ministeriums-Homepage gebündelt. Die Informationen sowie relevante Fragen und Antworten (FAQ) werden laufend aktualisiert.

Update 20. März 9:00

Staatsminister Albert Füracker teilt mit, dass der Freistaat die Rückbürgschaft in Höhe von 500 Millonen Euro übernimmt:

Der Ministerrat hat im Kampf gegen das neuartige Coronavirus auch einen Schutzschild für die bayerische Wirtschaft beschlossen. Dazu gehört unter anderem eine Erhöhung des Bürgschaftsrahmens für die LfA-Förderbank Bayern, damit mehr Kredite zur Liquiditätssicherung für die Unternehmen im Freistaat bereitgestellt werden können. „Gestern hat der Landtag das Nachtragshaushaltsgesetz verabschiedet. Der Weg ist jetzt frei! Der Freistaat hat für das Förderprogramm der LfA eine globale Rückbürgschaft in Höhe von 500 Millionen Euro übernommen“, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit.

Mit der Übernahme der Rückbürgschaft durch den Freistaat kann ab sofort die LfA Förderbank zusammen mit den Hausbanken mehr Kredite zur Liquiditätssicherung bereitstellen, um bayerische mittelständische Unternehmen noch besser unterstützen zu können. Die LfA übernimmt einen größeren Haftungsanteil und entlastet dadurch das Risiko der Hausbanken. Das Antragsverfahren wird zudem erheblich beschleunigt. Füracker: „Die Übernahme von Bürgschaften durch die LfA soll es den Hausbanken ermöglichen, mittelständische Unternehmen verantwortungsvoll durch die Krise zu begleiten.“ Damit stellt Bayern eine eigenständige Schutzmaßnahme für kleine und mittlere Unternehmen bereit, die von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind.
Informationen zum Förderangebot der LfA finden Sie hier.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat)

Update 20. März 8:30

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände betont, dass die Lehrer aller Schularten die Coronakrise gemeinsam meistern werden:

Schule geht notfalls vorübergehend auch ohne Klassenzimmer. Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) bestärkt daher alle Kolleginnen und Kollegen, in diesem Katastrophenfall effektiv und kreativ zu arbeiten, alternative Wege der Wissensvermittlung zu nutzen und sich gegenseitig zu unterstützen. Trotz aller Umstände gilt es die Schülerinnen und Schüler im Blick zu behalten.

Die Menschen in Deutschland und in vielen Ländern, sind mit einer nie dagewesenen Krisensituation konfrontiert. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wurden in Bayern alle Schulen und Kitas geschlossen. Für die Lehrkräfte und Pädagogen greifen die gravierenden Veränderungen stark in ihr berufliches Leben ein. Dennoch leisten sie weiterhin ihren Dienst und erfüllen trotz der Ausnahmesituation ihren Bildungsauftrag.

Digitale Arbeitsformen stellen noch für viele Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung dar. Um den Unterricht möglichst gut ersetzen zu können, sind in der gesamten Schulfamilie Geschlossenheit und Teamarbeit gefragt. Dabei erfolgen Betreuung und Feedback durch die Lehrkräfte in vielfältiger Weise unter Nutzung digitaler Medien. Aber nicht nur Lehrerinnen und Lehrer sind hier gefordert, auch die Eltern sind durch ihre Unterstützung, Förderung und Motivation ein wichtiger Faktor, um diese Krise erfolgreich zu meistern.

Gerade in den Abschlussklassen muss es Schülerinnen und Schüler trotz dieser außergewöhnlichen Situation möglich sein, sich auf ihre Prüfungen vorzubereiten. Hier ist in besonderem Maße auch die Eigenverantwortung der Absolventinnen und Absolventen gefragt.

Ein richtiger Schritt des Kultusministeriums ist die Verschiebung der Abschlussprüfungen. Das Abitur wurde vom 30. April auf den 20. Mai verlegt. Die Prüfungen an den Mittelschulen, Realschulen und beruflichen Vollzeitschulen (Wirtschaftsschulen, FOSBOS, Fachschulen u. a.) werden ebenfalls zeitlich verschoben. Über eine Verschiebung der KammerAbschlussprüfungen (IHK, HWK u.a.) im Rahmen der dualen Berufsausbildung steht eine Entscheidung noch aus. Das gemeinsame, mit allen Verbänden abgesprochene Ziel, den Schülerinnen und Schülern aller Schularten eine erfolgreiche Teilnahme an den Prüfungen zu ermöglichen, rückt so wieder in erreichbare Nähe – vorausgesetzt, die Schulen gehen nach den Osterferien wieder in den Normalbetrieb zurück.

Sollten notwendigerweise längere Schließungen ausgesprochen werden, müssen die Prüfungen an allen Schularten Bayerns neu terminiert werden. Auch für diesen Fall sind wir bereits in gemeinsamer Abstimmung.
„Ungeachtet dessen, wann in diesem Schuljahr die Schulen wieder öffnen werden, steht trotz allem die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler, ihrer Familien, unserer Lehrkräfte und aller Personen, die für einen geregelten Schulbetrieb sorgen, im Vordergrund“, stellt die Präsidentin der abl, Walburga Krefting, klar.
Die Verbände der abl stehen im ständigen und konstruktiven Austausch mit allen Entscheidungsträgern in den Ministerien und Kammern, um geeignete Lösungen zu verschiedenen Szenarien zu entwickeln, bieten Betroffenen Hilfestellungen und informieren über die neuesten Entwicklungen.

(Quelle: Pressemitteilung Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände)

Die Stadt Weiden appelliert noch einmal an die Bevölkerung:

„Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.“

Mit diesem Zitat der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel wendet sich Bürgermeister Jens Meyer nochmals eindringlich an die Weidener Bürgerinnen und Bürger und verweist auf eine Postwurfsendung, die bis zum Wochenende auch alle Haushalte in Weiden erreichen soll.

Laut Bürgermeister Meyer ist es für die Stadt ein Anliegen, die Ausgangssperre möglichst zu vermeiden.

„Die allermeisten Weidener gehen äußerst souverän mit der derzeitigen Herausforderung um. Ich bedanke mich bei allen Menschen, die sich in diesen Zeiten für andere engagieren“, so Bürgermeister Meyer.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Update 19. März 17:00

Der Landkreis Tirschenreuth informiert gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Oberpfalz über die Lage in der Region:

Stand 18.03.2020 (15.00 Uhr) sind im Landkreis Tirschenreuth 62 Fälle mit dem Corona-Virus infiziert. Der Schwerpunkt ist weiterhin in der Stadt Mitterteich.

Für alle Fragen rund um das Thema wurden verschiedene Hotlines und Bürgertelefon eingerichtet, die genaue Aufteilung nach Themen entnehmen Sie bitte beiliegender Zusammenstellung.

Weiter sind auf der Homepage des Landkreises Tirschenreuth die aktuelleste Informationen abrufbar.

Polizeiliche Lage in der Stadt Mitterteich

Die Oberpfälzer Polizei, insbesondere die Polizeiinspektion Waldsassen, kontrolliert seit dem Inkrafttreten der Allgemeinverfügungen (Bayern und Tirschenreuth) konsequent die entsprechende Einhaltung. Dazu ist sie mit ausreichend Kräften im Einsatz, deren Zahl ständig variiert und fortlaufend der aktuellen Situation angepasst wird. Zum bisherigen Verlauf kann festgestellt werden, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im betroffenen Bereich Mitterteich ganz überwiegend richtig verhalten. In wenigen Fällen mussten die Einsatzkräfte das Gespräch suchen, konnten ihr gegenüber jedoch stets zur Einhaltung der Regeln überzeugen. Strafanzeigen mussten deshalb bisher nicht gefertigt werden. Zum Schutz der Bevölkerung ist es wichtig und notwendig, dass jeder Einzelne mitmacht, sich richtig verhält, indem er zu Hause bleibt und seine Sozialkontakte auf ein absolutes Minimum reduziert. Die Polizei sieht, dass diese Botschaft ankommt und appelliert an diejenigen, die sie noch nicht gänzlich verinnerlicht haben: Bleiben Sie zu Hause – sie retten dadurch Leben! Die Polizei Oberpfalz setzt weiterhin auf das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger und bedankt sich für das entgegengebrachte Verständnis.

Wichtige Telefonnummern:

Bürgertelefon der ILS Nordoberpfalz:(nur in medizinischen Belangen) 0961/19222
Hotline Gesundheitsamt Tirschenreuth: 09631/707676 und 09631/88-410
Allgemeines Bürgertelefon: 09631/88-0
Bei Fragen zur Ausgangssperre: 09631/88-244 oder 09631/88-324
Fragen von Arbeitgebern: 09631/88-706
Fragen zur Versorgung mitLebensmitteln/Hilfsdiensten: 09631/88-414

(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Tirschenreuth / Polizeipräsidium Oberpfalz)

Update 19. März 16:00

Die Krankenhäuser im Landkreis Amberg-Sulzbach mahnen zur Besonnenheit:

Angesichts der Corona-Krise mahnt die Klinikleitung des St. Anna Krankenhauses Sulzbach-Rosenberg und der St. Johannes Klinik Auerbach zur Besonnenheit. Bereits vor Ausruf des Katastrophenfalls haben beide Krankenhäuser mit der Vorbereitung auf den Krisenfall Corona begonnen. Die wichtigste Nachricht zuerst: Aktuell gibt es keinen COVID-19 Patienten im St. Anna Krankenhaus und in der St. Johannes Klinik.

Auch in den Landkreiskrankenhäusern tagt ein täglicher Krisenstab, in den Landrat Richard Reisinger eingebunden ist, um die dynamischen Veränderungen zu besprechen und entsprechende Maßnahmen abzuleiten.

Es herrscht ein allgemeines Besuchsverbot in beiden Krankenhäusern, Ausnahmen sind nach vorheriger telefonischer Absprache mit den Stationen in besonderen Situationen (Schwere Erkrankung, Sterbephase, Entbindung) möglich.
Besprechungen mit externen Kooperationspartnern werden auf das Notwendigste beschränkt bzw. verschoben. Operationstermine für planbare Operationen, z.B. Hüft- und Knie-Endoprothetik, werden ausgesetzt bzw. verschoben.
Ambulante diagnostische Termine werden ebenfalls zurückgefahren. Damit stellt das St. Anna Krankenhaus sicher, dass das Personal aus dem OP-Bereich und der Diagnostik kurzfristig zur Behandlung von Corona-Patienten mobilisiert werden kann.

All diese Maßnahmen dienen folgenden zentralen Zielen: Kontakte werden auf das behandlungsnotwendige Minimum begrenzt. Das Personal kann sich auf den Ernstfall stationärer Behandlung von Corona-Patienten konzentrieren. Parallel finden Hygieneschulungen speziell gegen Ausbreitung des Coronavirus innerhalb des Krankenhauses (Prävention) sowie für die spezielle Behandlung im Ernstfall statt.

Das St. Anna Krankenhaus ist auf die Behandlung von COVID-19-Patienten aller Schweregrade vorbereitet. Die Intensivkapazitäten können nach einem intern festgelegten Krisenplan dynamisch erhöht werden.
Entsprechende Unterweisungen und Schulungen für zusätzlich relevante Berufsgruppen wurden begonnen. Der Bedarf an weitergehender Materialausstattung wie z.B. Beatmungsgeräte wurde im Rahmen des Katastrophenschutzes mit enger Abstimmung dem Ministerium in München übermittelt.

Es gibt umfassende Maßnahmenpakete innerhalb der Landkreiskrankenhäuser, die zusätzlich greifen. Sie betreffen den Schutz des Personals, der Patienten sowie den sorgsamen Verbrauch von Schutzkleidung, Schutzhauben sowie Desinfektionsmaterialien.

Eine besondere Schutzmaßnahme wurde für die St. Johannes Klinik in Auerbach erlassen. Dort werden überwiegend geriatrische Patienten (Hochrisikogruppe) behandelt. Um diesen
Personenkreis besonders zu schützen, wurde ein eigener Sichtungsbereich für neu eintreffende Patienten eingerichtet. Bei definierter, COVID-19-verdächtiger Symptomatik erfolgt keine Aufnahme des Patienten, sondern eine umgehende Weiterleitung in das St. Anna Krankenhaus, um dort in vordefinierten Isolationsbereichen die weitere Diagnostik und Therapie zu sichern.

In täglichen Besprechungen und dynamischen Entscheidungen des Krisenstabs wird sichergestellt, dass die vorbereiteten Klinikprozesse auf das aktuelle Tagesgeschehen abgestimmt und ggf. modifiziert werden können.

Alle Mitarbeiter der Landkreiskrankenhäuser werden täglich über die getroffenen Entscheidungen informiert, ebenfalls der Krisenstab des Landkreises sowie Landrat Richard Reisinger persönlich. Die Mitglieder des Krisenstabes sind in das engmaschige Netz des Katastrophenschutzes Bayern integriert.

Informationen zum Coronavirus und Ansprechpartner mit Telefonnummern sind auf der Homepage des Landkreises Amberg-Sulzbach unter www.amberg-sulzbach.de zusammengefasst.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Amberg-Sulzbach)

Das Landgericht Amberg informiert:

Aufgrund der aktuellen Lage zum „Corona-Virus“ wird darauf hingewiesen, dass das Landgericht Amberg Verhandlungen in den kommenden Wochen stark reduzieren wird und Sitzungstermine zum Großteil aufgehoben werden.

Die allgemeinen Öffnungszeiten des Landgerichts Amberg sind nunmehr bis auf Weiteres:

Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr

Der für den Sitzungsbetrieb erforderliche Zugang für die Öffentlichkeit bleibt gewahrt.

(Quelle: Pressemitteilung Landgericht Amberg)

 

Das Polizeipräsidium Oberpfalz appelliert noch einmal an die Bevölkerung:

Wie gestern, 18.03.2020, bereits berichtet, wurde am Montag, den 16.03.2020, durch die Bayerische Landesregierung eine für jeden verbindliche Allgemeinverfügung mit zahlreichen Beschränkungen erlassen. Im Bereich der Oberpfalz kam es im Laufe des gestrigen Tages zu zahlreichen Verstößen gegen die genannten Verbote und Untersagungen. Die Polizei Oberpfalz wird die Einhaltung dieser Beschränkungen konsequent überwachen, überprüfen und zur Anzeige bringen. Dabei setzt sie auf das Verantwortungsbewusstsein und den Zusammenhalt der Bevölkerung.

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wurde bayernweit durch die Bayerische Staatsregierung eine Reihe von Maßnahmen erlassen. So gelten z.B. neue Öffnungszeiten für Ladengeschäfte des Einzelhandels und der Gastronomie. Auch dürfen keine Veranstaltungen oder Versammlungen im öffentlichen Raum abgehalten werden.

Im Bereich der Oberpfalz kam es gestern im Laufe des Tages zu etwa 50 polizeilichen Einsätzen im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Allgemeinverfügung. Dabei handelte es sich zumeist um die Nichteinhaltung der Öffnungszeiten von Gaststätten und das Zusammentreffen von größeren Personengruppen im öffentlichen Raum. Insbesondere trafen sich Studenten und Jugendliche auf Sport-/Spiel- und Fußballplätzen, sowie auf Grünflächen und Großparkplätzen zum privaten Beisammensein.

Die Oberpfälzer Polizei möchte nochmals ausdrücklich darauf hinweisen und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein aller Bürgerinnen und Bürger, die genannten Beschränkungen einzuhalten. Sie bittet insbesondere die jüngere Generation die sozialen Kontakte zu beschränken. In diesem Zusammenhang darf auf die Abstandsregelung des Robert-Koch-Instituts von 1,5 Metern hingewiesen werden. Die Polizeibeamten führen seit gestern zielgerichtete Kontrollen in der gesamten Oberpfalz durch, um die Einhaltung der notwendigen Einschränkungen zu überprüfen und gegebenenfalls zur Anzeige zu bringen. Bei den Verstößen handelt es sich um Straftaten, die mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden können.

„Die Bewältigung der Corona-Krise stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Der Fokus der polizeilichen Kontrollen liegt dabei auf dem Schutz von Leben und Gesundheit aller Bewohnerinnen und Bewohner. Unser Ziel ist es die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen bzw. zu stoppen“, so Polizeivizepräsident Thomas Schöniger.

Die detaillierten Vorgaben und Bestimmungen sowie die entsprechenden Ausnahmen sind den Veröffentlichungen der Bayerischen Staatsregierung zu entnehmen.

(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz)

Update 19. März 15:30

Das Klinikum St. Marien Amberg berichtet von der heutigen Kirsenstab-Sitzung:

Klinikumsvorstand richtet zwei Appelle an Bevölkerung

Im Zuge der Corona-Pandemie richtet Klinikumsvorstand Manfred Wendl zwei deutliche Appelle an die Bevölkerung. „In den vergangenen Wochen mussten wir leider vermehrt feststellen, dass Desinfektionsmittel an verschiedenen Plätzen bei uns im Haus und auch von Reinigungswägen entwendet worden sind. Gerade im Krankenhaus wird Desinfektionsmittel sehr dringend gebraucht.“ Gegebenenfalls stelle das Klinikum in einem solchen Fall auch Strafanzeige.

Zum eigenen Schutz, dem aller Patienten und dem aller Klinikums-Mitarbeiter weist das Klinikum auch noch einmal darauf hin das Besuchsverbot zu beachten.

„Hier haben wir bereits Strafanzeige gestellt. Ein Mann hat sich Zugang über das Ambulanzgebäude verschafft und sich damit über unsere Sperrvorrichtungen hinweggesetzt.“ Auch Videoaufnahmen existieren davon. „Aufgrund dieses Vorfalls bitten wir auch hier noch einmal eindringlich um die Einhaltung unseres Besuchsverbots. Wir appellieren an die Verantwortung und Vernunft jedes Einzelnen“, so Wendl. „Alle unsere Mitarbeiter leisten in dieser Krise hervorragende Arbeit. Helfen Sie bitte mit und unterstützen uns und halten Sie sich an die Vorgaben zum Schutz aller.“
Derzeit befinden sich 2 bestätigte Covid-19-Patienten sowie 12 Verdachtsfälle im Klinikum zur Behandlung.

(Quelle: Pressemitteilung Klinikum St. Marien Amberg)

Die Stadt Weiden informiert:

Das Amt für Soziale Dienste und das Amt für wirtschaftliche Hilfen haben ihren Notfall-Service angepasst. Zur Eindämmung von Infektionen mit dem Coronavirus wird der persönliche Kontakt auf ein Mindestmaß beschränkt. Dafür wurde die telefonische Erreichbarkeit beider Ämter verbessert. Das Amt für Soziale Dienste ist Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr und am Freitag von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr unter Telefonnummer: 0961 / 81 5105 erreichbar. In besonderen Fällen z.B. bei Kindswohlgefährdung muss die Verständigung über die Polizei erfolgen.

Sozialleistungen, wie Ausbezahlungen und Dauerleistungen laufen unvermindert weiter. Abzugebende Unterlagen an das Amt für wirtschaftliche Hilfen sind in den beiden Briefkästen vor und hinter dem Neuen Rathaus in Weiden einzuwerfen. Für Fragen steht das Amt für wirtschaftliche Hilfen von Montag bsi Donnerstag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr und am Freitag von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr unter der Telefonnummer: 0961 / 81 – 5018 zur Verfügung.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Update 19. März 14:15

Der SPD Ortsverband Tännesberg bietet seine Hilfe an:

In Krisenzeiten muss man zusammenhalten. Deshalb bieten wir für die besonders schutzbedürftige Zielgruppe, nämlich chronisch Kranke und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ab 65 in Tännesberg und den Ortsteilen einen kostenlosen Einkaufs-Service an. Einfach anrufen, alles weitere erfahrt ihr am Telefon. Je nach Menge der Bestellungen werden die Einkäufe dann gesammelt und zu den Bestellern bis an die Haustüre geliefert.
Aufträge für Hamsterkäufe können wir nicht ausführen.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Helferinnen und Helfern von SPD und Juku! Danke auch dafür das sich JUKU Tännesberg hier mit engagiert!

Kontaktmöglichkeit ab Freitag 20.03.2020 immer Werktags von 08-09 Uhr und 17-18.30 Uhr unter TEL. 0176/40786316

(Quelle: Facebook-Seite SPD Tännesberg)

Update 19.März 11:15

Die Bayerische Justiz hat in den letzten Tagen viele Fragen erreicht. Die Antworten zu den meist gestellten Fragen haben sie hier zusammengestellt:

1. Gerichte und Staatsanwaltschaften

Zentrale Aussagen des bayerischen Justizministers Georg Eisenreich:
„Es ist unsere Aufgabe, die Funktionsfähigkeit der Justiz aufrechtzuerhalten sowie die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen. Daher empfehlen wir: Konzentration auf die Kernbereiche und Reduzierung der öffentlichen Verhandlungen auf das Nötigste, insbesondere auf eilbedürftige und dringende Fälle.
Die Richterinnen und Richter entscheiden darüber in richterlicher Unabhängigkeit.
Bürgerinnen und Bürger bitten wir dringend, ihren Beitrag zu leisten und beispielsweise auf nicht dringend notwendige Besuche bei Gerichten und Justizbehörden zu verzichten.“

Werden Gerichtsverhandlungen abgesagt?
Wann Gerichtsverhandlungen stattfinden, entscheiden die Richterinnen und Richter im Rahmen ihrer richterlichen Unabhängigkeit. Auch die Entscheidung, ob ein Verhandlungstermin aufgehoben oder verlegt wird, trifft allein das zuständige Gericht.
Das Justizministerium kann lediglich Empfehlungen aussprechen. Für die ordentliche Gerichtsbarkeit in Bayern gibt es folgende Empfehlungen:
• Allgemein: Angesichts der Zuspitzung der Corona-Krise gilt es, sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren, Prioritäten zu setzen und zum Schutz der Gesundheit öffentliche Verhandlungen auf das Nötigste zu reduzieren.
• In Strafverfahren wird empfohlen, nach Möglichkeit auf die Durchführung einer Hauptverhandlung zu verzichten. Hauptverhandlungstermine sollen möglichst nur in folgenden Fällen durchgeführt werden:
o in Haft- und Unterbringungssachen,
o in Verfahren, bei denen Verjährung droht oder sonstige Fristen einzuhalten sind sowie
o in lang andauernden Verfahren, die sich schon in einem fortgeschrittenen Stadium befinden und sonst von neuem begonnen werden müssten.
Die Staatsanwaltschaften wurden gebeten, in geeigneten Verfahren anstelle einer Anklage einen Strafbefehl zu beantragen. Auch dadurch können unter bestimmten Umständen Hauptverhandlungen vermieden werden.
• Auch in Zivilverfahren und Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit sollen Verhandlungstermine möglichst nur in eilbedürftigen und dringenden Fällen durchgeführt werden. Z.B. in Familien- und Betreuungssachen sind dies u.a. Gewaltschutzsachen, Kindeswohlgefährdungen oder Unterbringungen.

Was tut die Justiz zum Schutz der Menschen bei Gerichtsverhandlungen, die dennoch stattfinden müssen?
Wenn dringend notwendige Verhandlungen stattfinden müssen, haben Richterinnen und Richter verschiedene Möglichkeiten, die Teilnehmer zu schützen. Sie können in größere Säle wechseln. Sie können auch anordnen, dass Abstände eingehalten werden, bestimmte Sitzreihen gesperrt werden o.a.

Was unternimmt die Justiz gegen Corona-Partys, Quarantäneverstöße und andere Straftaten unter Ausnutzung der aktuellen Krise?
Wer z.B. jetzt Corona-Partys feiert oder gegen eine vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne verstößt, macht sich nach dem Infektionsschutzgesetz strafbar.
Wer in strafbarer Weise die aktuelle Krise ausnutzt (z.B. Diebstahl von Desinfektionsmitteln und Schutzmasken, Corona-Betrugsmaschen), wird in Bayern konsequent und nachdrücklich verfolgt.

Welche Maßnahmen gelten bei dem Zugang von Gerichten aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus?
Bei den Eingangskontrollen zu Gerichtsgebäuden gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen:
Von sämtlichen Gerichts- und Behördenbesuchern – mit Ausnahme von Justizangehörigen, Polizeibeamten und Rettungskräften im Einsatz sowie Kindern und Jugendlichen – sind schriftliche Selbstauskünfte zu verlangen, die eine Gefährdungsbeurteilung ermöglichen (Bestehen von Atemwegsproblemen oder unspezifischen Allgemeinsymptomen, Aufenthalt in einem Risikogebiet bzw. Kontakt zu einem bestätigen Corona/COVID-19 Erkrankten). Von der Pflicht zur Selbstauskunft sind auch Rechtsanwälte, Notare, Kanzleipersonal, ehrenamtliche Richter und Pressevertreter erfasst. Soweit bei der Selbstauskunft ein Kreuz bei „JA“ gesetzt wird, ist der jeweiligen Person der Zutritt zum Gebäude zu verwehren. Werden die Fragen nicht eindeutig mit „NEIN“ beantwortet, ist die jeweilige Person genauer zu befragen.

Werden Öffnungs- und Sprechzeiten von Gerichten und Justizbehörden generell eingeschränkt?
Es wird gebeten, zunächst telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit dem Gericht oder der Justizbehörde aufzunehmen. Ein Besuch soll – außer in eilbedürftigen Fällen – erst nach individueller Terminvereinbarung erfolgen.
Die Öffnungs- und Sprechzeiten von Gerichten und Justizbehörden werden vor Ort vom Behördenleiter festgelegt. In der aktuellen Situation können sie eingeschränkt werden. Die Änderungen werden auf den Webseiten der Gerichte bzw. der Justizbehörden bekanntgegeben. Die Stellung insbesondere eiliger und fristgebundener Anträge wird weiterhin gewährleistet.

Wird der Zugang zu Gerichtsgebäuden und Gerichtsverhandlungen für Besucher beschränkt?
Für Besucher von Gerichtsverhandlungen gilt: Da die Öffentlichkeit zu gewährleisten ist, ist der Zugang zu Gerichtsverhandlungen weiterhin möglich. Die Bayerische Staatsregierung hat jedoch zahlreiche weitreichende Maßnahmen beschlossen, die eine weitere schnelle Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen sollen. Ziel der Maßnahmen ist es, Personenkontakt weitgehend einzuschränken. Gäste oder nicht am Verfahren beteiligte Personen werden dringend gebeten, auf nicht notwendige Besuche bei Gericht zu verzichten.

2. Justizvollzug

Wie sind Justizvollzugsanstalten in Bayern vorbereitet?
Die Vermeidung von Infektionskrankheiten ist stets ein wichtiges Thema im Justizvollzug.
Im Jahr 2005 wurde vom damaligen Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz der Bayerische Influenzapandemie-Rahmenplan herausgegeben. Dieser diente der Prävention vor einer epidemischen Ausbreitung der Influenza; die darin enthaltenen Maßnahmen sind für alle Infektionskrankheiten und somit auch für Infektionen mit dem Corona-Virus relevant. Alle bayerischen Justizvollzugsanstalten wurden damals gebeten, die im Rahmenplan enthaltenen Empfehlungen zu berücksichtigen und entsprechende Maßnahmen zu veranlassen. Hierzu zählen beispielsweise die Anschaffung von Infektionsschutzmaterialien oder Umbaumaßnahmen, um eine getrennte Unterbringung von Erkrankten und Verdachtsfällen gewährleisten zu können.

Welche zusätzlichen Maßnahmen wurden im Zuge der Verbreitung des Corona-Virus konkret ergriffen?
• Im Zuge der Ausbreitung des Corona-Virus wurden alle 36 bayerischen Justizvollzugsanstalten aufgefordert, die bestehenden Pandemieplanungen im Hinblick auf neue Erkenntnisse der Gesundheitsbehörden zu aktualisieren. Die Anstalten wurden zudem um eine sorgfältige Verdachtsabklärung bezüglich möglicher Corona-VirusInfektionen, insbesondere bei neu aufzunehmenden Gefangenen, gebeten. Welche konkreten Maßnahmen im Übrigen vor Ort aktuell zu treffen sind, richtet sich nach dem Hygieneplan (erstellt nach dem Infektionsschutzgesetz) und Pandemieplan der jeweiligen Justizvollzugsanstalt. Etwaige Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz wären insoweit von den Gesundheitsämtern bei den Kreisverwaltungsbehörden zu treffen. Die Justizvollzugsanstalten stimmen sich eng mit dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt ab.
• Um einer Einschleppung des Corona-Virus in den bayerischen Justizvollzug entgegenzuwirken, werden vorerst Personen, die eine Ersatzfreiheitsstrafe (als Folge der Nichtzahlung einer Geldstrafe), einen Jugendarrest (Freizeit-, Kurzarrest oder maximal vierwöchiger Dauerarrest) oder eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten verbüßen müssen, grundsätzlich erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Haftantritt geladen.
• Zudem finden – vorläufig bis zum 19. April 2020 – grundsätzlich keine Besuche in den Justizvollzugsanstalten mehr statt. Über dringend erforderliche Ausnahmen entscheidet die jeweilige Anstaltsleitung im Einzelfall. Besuche durch Rechtsanwälte sind weiterhin möglich. Die Maßnahme dient dem Schutz der Gefangenen vor einer möglichen Ansteckung. Dies wird gegenüber den Gefangenen auch entsprechend kommuniziert. Zum Ausgleich dieser Besuchseinschränkungen werden Telefonate großzügig zugelassen und bei Bedarf auch finanziell unterstützt.

Wie viele mit Corona/COVID-19 infizierte Inhaftierte sind derzeit in Justizvollzugsanstalten in Bayern bekannt? Ist bekannt, ob Bedienstete infiziert sind?
Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es im bayerischen Justizvollzug bislang keinen Fall einer Infektion eines Gefangenen oder Bediensteten mit dem Corona-Virus.

Welche Schritte werden unternommen, sobald eine infizierte Person registriert wird?
Sollte es zu einem Verdachtsfall in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt kommen, würden abhängig vom konkreten Einzelfall in Abstimmung mit dem jeweiligen Gesundheitsamt die gebotenen Maßnahmen ergriffen werden, z.B. Quarantäne des Betroffenen und der Kontaktpersonen.
In dem Fall, dass eine intensivmedizinische Behandlung wegen einer Infektion erforderlich werden sollte, würde diese in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt in einer klinischen Einrichtung außerhalb des Justizvollzugs erfolgen. Die erforderlichen Schutzmaßnahmen für Bedienstete und Mitgefangene werden wie durch das Robert-KochInstitut empfohlen durchgeführt.

3. Landesjustizprüfungsamt

Finden anstehende Prüfungen statt?
Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Ausbreitung des Virus ist es dem Landesjustizprüfungsamt derzeit nicht möglich, sichere Vorhersagen zur künftigen Entwicklung der Situation zu machen. Das Landesjustizprüfungsamt ist bestrebt, die anstehenden Prüfungen durchzuführen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung ist es aber notwendig, folgende Prüfungen zu verschieben:
• Die mündlichen Prüfungen der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2019/2, die planmäßig ab dem 17. April 2020 beginnen sollten, werden auf die Zeit ab dem 4. Mai 2020 verschoben. Das Ende der mündlichen Prüfungen wird sich voraussichtlich bis in den Juli hinein verschieben. Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung sollen plangemäß am 7. April 2020 an die Teilnehmer des Termins 2019/2 verschickt werden.
• Die Gerichtsvollzieherprüfung, die planmäßig vom 14. bis 17. April 2020 stattfinden sollte, wird auf die Zeit vom 2. bis 5. Juni 2020 verschoben.
Was den schriftlichen Teil der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2020/1, der Rechtspflegerprüfung sowie der Qualifikationsprüfung für den Justizfachwirtedienst angeht, ist derzeit nach wie vor vorgesehen, an den Terminen im Juni bzw. Juli 2020 festzuhalten. Die Entwicklung der allgemeinen Situation wird aber eng im Blick behalten. Zu gegebener Zeit wird eine erneute Bewertung der Situation erfolgen.

Was wird unternommen, um das Ansteckungsrisiko bei den Prüfungen zu reduzieren?
Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, soll sowohl bei den schriftlichen als auch bei den mündlichen Prüfungen sichergestellt werden, dass zwischen den Prüflingen untereinander und den Aufsichtführenden bzw. Prüfern ein ausreichender Abstand gehalten werden kann. Dazu werden auch größere oder zusätzliche Räume angemietet. Zudem wird auf die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen (z.B. Vermeiden von Händeschütteln bei der Begrüßung) hingewiesen werden.

Wie wird mit erkrankten Prüflingen bzw. Verdachtsfällen umgegangen?
Prüflinge, die am Corona-Virus erkrankt sind oder bei denen wegen eines vorangegangenen Aufenthalts in einem Risikogebiet oder Kontakts zu einer erkrankten Person ein Erkrankungsrisiko besteht, sind von der Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen. Sie werden mit der Ladung zur Prüfung darauf hingewiesen, dass sie sich in diesem Fall unverzüglich beim Landesjustizprüfungsamt melden sollen.
• Prüflinge, die an der schriftlichen Prüfung nicht teilnehmen können, können diese – wie in sonstigen Fällen von Erkrankungen – im kommenden Prüfungstermin nachholen.
• Bei der mündlichen Prüfung können die Prüflinge ggf. im gleichen Prüfungstermin zu einem späteren Zeitpunkt noch teilnehmen, sofern von ihnen eine Ansteckungsgefahr nachweisbar nicht mehr ausgeht.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Justiz)

Update 19. März 11:00

Die IHK Regensburg informiert alle Mitgliedsunternehmen und Kunden:

Gemeinsam durchleben wir derzeit eine schwierige Phase. Die Bewegungseinschränkungen wirken auch auf den Ausbildungsalltag ein und erschweren das betriebliche Geschehen. Nach Kräften versuchen wir, unsere Arbeit in der IHK aufrechtzuerhalten und wollen Sie in unregelmäßigen Abständen gerne per E-Mail über aktuelle Entwicklungen informieren. Auch auf unserer Webseite finden Sie tagesaktuell neue Informationen.

Das wichtigste zuerst: Die Zwischenprüfungen der Ausbildung im Frühjahr 2020 entfallen ersatzlos – es gibt keine Ersatztermine und es besteht keine Nachholpflicht für Prüflinge.

Die Teilnahme an der Frühjahrsprüfung 2020 wird nicht mehr als Zugangsvoraussetzung zur Abschlussprüfung gewertet. Alle weiteren Prüfungen unterliegen den regulären Zulassungskriterien.

Die Fortbildungsprüfungen sowie die Abschlussprüfungen Teil 1 der Ausbildung werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Wann die abgesagten Prüfungen nachgeholt werden können, ist derzeit noch offen. Hier laufen bundesweite Abstimmungen. Wir werden die neuen Termine bekannt geben, sobald sich die Risikoeinschätzung rund um das Coronavirus wieder verbessert hat. In der Zwischenzeit kann weder die IHK, noch der DIHK genauere Details mitteilen.

Wir bitten Sie, möglichst von direkten telefonischen Anfragen abzusehen. Die Ihnen bekannten Ansprechpartner stehen per E-Mail bereit.

Die Prüfungsgebühren für die Abschlussprüfungen Teil 1, die bis zum 24. April 2020 stattfinden sollten, bleiben bestehen und gelten automatisch für den noch festzulegenden Termin der Prüfung.
Die Gebührenbescheide für die Zwischenprüfung werden automatisch mit der Abschlussprüfungsgebühr verrechnet.
Für die bundeseinheitlichen Fortbildungsprüfungen und Sach- und Fachkundeprüfungen, die bis zum 24. April 2020 stattfinden sollten, bleiben die Gebührenbescheide bestehen und gelten somit automatisch für den noch festzulegenden Termin für die Ersatztermine der Prüfung.

Alle Prüfungen nach dem 24.04.2020 finden wie angekündigt statt.
Diese aktuelle Planung kann sich allerdings täglich ändern. Bitte prüfen Sie regelmäßig unsere Homepage .

Lernmaterialien der Berufsschule
Unsere Berufsschulen arbeiten daran, Lernmaterialien elektronisch bereitzustellen. Wir bitten alle Azubis, die mit ihrer jeweiligen Schule abgestimmten Verteilungswege aktiv zu nutzen. Die Ausbildungsbetriebe bitten wir, entsprechende Lernzeiten einzuräumen. Soweit möglich, können auch vom Betrieb Aufgaben für die Bearbeitung zu Hause bereitgestellt werden.

Es gilt nun, die Ausbildungssituation so zu gestalten, dass insbesondere jene Azubis, die kurz vor der Abschlussprüfung stehen, erfolgreich abschließen können. Dies ist keine leichte Aufgabe!

(Quelle: Pressemitteilung IHK Regensburg)

Update 19. März 10:30

Die Aktion Mensch appelliert: Informationen zum Coronavirus müsse allen Menchen zugänglich gemacht werden

Um sich selbst und andere zu schützen, müssen Informationen zum Corona-Virus allen Menschen gleichermaßen zugänglich gemacht werden. Viele Menschen mit Behinderung sind auf barrierefreie Informationen angewiesen. Aber wo findet man diese? Die Aktion Mensch bietet ab sofort eine neue Webseite, die barrierefreie Informationsangebote bündelt.

Auf der neuen Webseite finden Menschen, die aufgrund von Einschränkungen beim Sehen, Hören oder Verstehen auf eine besondere Aufbereitung der derzeitigen Ereignisse angewiesen sind, eine Übersicht über barrierefreie Informationsangebote zum Corona-Virus und den lebensnotwendigen Sicherheitsmaßnahmen, die damit verbunden sind.

Die Informationsübersicht wird fortlaufend aktualisiert.

Gleichzeitig weist die Aktion Mensch darauf hin, dass das Wohlergehen vieler Menschen aufgrund chronischer Erkrankungen, Alter oder Behinderungen von der Unterstützung ihrer Mitmenschen abhängig ist. Viele von ihnen sind auf Assistenz angewiesen. Wenn hier viele Menschen erkranken, ist für einige Menschen mit Behinderung der Alltag nicht mehr zu organisieren. Wir appellieren daher an jeden Einzelnen, sich seine Verantwortung gegenüber risikobehafteten Menschen bewusst zu machen und das eigene Verhalten zu überprüfen.

(Quelle: Pressemitteilung Aktion Mensch)

Die Sparkasse Amberg-Sulzbach und die Genossenschaftsbanken schließen vorübergehend kleinere Filialen für den bedienten Service.

Um auf die weiteren Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus vorbereitet zu sein und nachhaltig als Finanzdienstleistungsinstitute für die Kunden zur Verfügung zu stehen, ergreifen die Sparkasse und die Genossenschaftsbanken im Interesse der Allgemeinheit und zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern Vorsichtsmaßnahmen. Ab Montag, 23.03.2020, sind viele kleinere Filialen in Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach vorübergehend für den bedienten Service geschlossen.

Beratungen – möglichst telefonisch oder per Video – und der Zugang zu den Schließfachanlagen sind weiterhin nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.
Der Selbstbedienungsbereich an allen Standorten bleibt rund um die Uhr geöffnet. Es wird keine Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Bargeld geben.

Viele der größeren Filialen öffnen zu den gewohnten Geschäftszeiten. Alle Infos dazu finden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Institute.
„Wir bitten unsere Kunden zu deren Schutz und dem Schutz unserer Mitarbeiter, auf nicht dringend notwendige Besuche in der Filiale vorerst zu verzichten“, werben die Vorstände um Verständnis. „Im Gegenzug werden wir unsere telefonische Erreichbarkeit weiter ausbauen.“

Die Telefonfilialen der Sparkasse und der Genossenschaftsbanken stehen den Kunden für Serviceanliegen wie Überweisungen, Lastschriftrückgaben, Kontoauskünfte aber auch Terminvereinbarungen zur Verfügung.

Abgerundet wird das Angebot durch die Internet-Filialen und die Banking-Apps der einzelnen Institute, die unabhängig von Ort und Zeit zur Verfügung stehen. Somit sind alle Kunden der Sparkasse und der Genossenschaftsbanken auch in schwierigen Zeiten gut mit Finanzdienstleistungen versorgt.

Diese Erklärung ist Stand 19.03.2020. Aufgrund der Dynamik der Ereignisse kann jederzeit eine neue Bewertung der Situation stattfinden.

Weiterhin geöffnete Filialen:

Sparkasse Amberg-Sulzbach:

Amberg Marienstraße
Sulzbach
Haselmühl
Vilseck
Hirschau

Volks und Raiffeisenbank Amberg eG:

Amberg, Weinstraße
Amberg, Mosacherweg
Amberg, Sebastian
Haselmühl
Vilseck
Hohenburg
Ursensollen

Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG:

Sulzbach, Neustadt

Vorübergehend für den bedienten Service geschlossene Filialen – Selbstbedienungsbereich weiterhin geöffnet

Sparkasse Amberg-Sulzbach:

Amberg Bahnhofstr. (ehemals Herrnstr.)
Amberg Welserstraße
Königstein
Neukirchen
Weigendorf
Hahnbach
Rieden
Schmidmühlen
Kastl
Illschwang
Rosenberg

Volks und Raiffeisenbank Amberg eG:

Amberg, Bahnhofstraße
Poppenricht
Gebenbach
Utzenhofen

Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG:

Hahnbach
Illschwang
Vilseck
Edelsfeld
Königstein

(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Amberg-Sulzbach und Genossenschaftsbanken)

Update 18. März 18:00

Das Polizeipräsidium Oberpfalz informiert:

Polizeiliche Hinweise zu den Verboten und Untersagungen im Bereich der Oberpfalz

Mit Bekanntmachung des Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wurden am Montag, den 16.03.2020, Veranstaltungsverbote und Untersagungen für Betriebe erlassen. Die Polizei Oberpfalz wird die Allgemeinverfügung intensiv und konsequent durch Kontrollen zum Schutz der Bewohner vor dem Corona-Virus überwachen.

Ab heute, 18.03.2020, gelten die neuen Öffnungszeiten für Ladengeschäfte des Einzelhandels und der Gastronomie auch in der Oberpfalz. Zudem dürfen grundsätzlich keine Veranstaltungen oder Versammlungen im öffentlichen Raum abgehalten werden. Davon betroffen sind sämtliche Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, wie beispielsweise Spielplätze oder Bäder. Um eine Verbreitung des Corona-Virus und der damit einhergehenden Gefahr einer Ansteckung für die Bevölkerung einzudämmen, wurden derartige notwendige Maßnahmen zum Schutz aller Bewohnerinnen und Bewohner getroffen.

Die Polizei wird die Kontrollen in der gesamten Oberpfalz verstärken, um sicherzustellen, dass die Verbote und Untersagungen eingehalten werden. Ein Verstoß gegen die Allgemeinverfügung stellt immer den Tatbestand eines Vergehens, also eine Straftat, dar und ist damit schwerwiegender als eine Ordnungswidrigkeit. Die Kontrollen werden konsequent durchgeführt, allerdings weisen wir darauf hin, dass der Fokus auf der Sicherheit und dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor weiteren Ansteckungen liegt.

Die Oberpfälzer Polizei appelliert an die Bevölkerung, die Einschränkungen einzuhalten und für ernst zu nehmen. Im Falle einer Nichteinhaltung muss mit Schließungen, einer Strafanzeige und ggf. auch weiteren polizeilichen Maßnahmen gerechnet werden.

Den folgenden Links können weitere, aktuelle Informationen entnommen werden:
https://bayern.de/corona-pandemie-bayern-ruft-den-katastrophenfall-aus-veranstaltungsverbote-und-betriebsuntersagungen/
https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/03/20200317_aenderung_allgemeinverfuegung_veranstaltungsverbot_betriebsuntersagungen-1.pdf

Die Polizei Oberpfalz setzt auf das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger und bedankt sich für das entgegengebracht Verständnis.

(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz)

Update 18. März 17:30

Die Katastrophenschutzbehöre der Stadt Amberg hat die Arbeit aufgenommen:

Wie vom Bayerischen Innenministerium vorgegeben, hat nach entsprechender Verfügung von Oberbürgermeister Michael Cerny auch in der Stadt Amberg die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) unter der Leitung von Dr. Bernhard Mitko ihre Arbeit aufgenommen. Die örtliche FüGK agiert jedoch nicht selbstständig, sondern als Teil der Katastrophenschutzbehörde der Bayerischen Staatsregierung und übernimmt im Wesentlichen die Aufgabe, regelmäßige Lagemeldungen über die Regierung der Oberpfalz nach München weiterzugeben sowie diesen bedeutsame Ereignisse oder Entwicklungen Im Schadens- oder Einsatzverlauf zu melden.

Aus diesem Grund haben sowohl die FüGK als auch die katastrophenhilfspflichtigen Organisationen nicht den Auftrag, selbstständig Maßnahmen in die Wege zu leiten, sondern nur dann tätig zu werden, wenn ein entsprechender Aufruf vonseiten der Staatsregierung erfolgt. Der bei der Stadt Amberg ebenfalls eingerichtete Krisenstab bleibt weiterhin bestehen. Die Bevölkerung wird gebeten, bei Fragen und für Informationen rund um das Coronavirus die Notrufnummer 116 117 oder die Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 09131/6808-5101 anzurufen. Das Klinikum St. Marien und die Notrufnummer 112 sind hingegen nur im absoluten medizinischen Notfall der richtige Ansprechpartner.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Amberg)

Update 18. März 17:00

Das Landratsamt Tirschenreuth warnt vor Betrugsversuchen:

„Falsche“ Gesundheitsamt-Mitarbeiter sind laut neuesten Meldungen vereinzelt im Landkreis Tirschenreuth unterwegs und wollen sich unter Angabe fadenscheiniger Gründe in Bezug auf die derzeitige Corona-Krise Zutritt zu Privatwohnungen verschaffen.

Es wird hier u. a. behauptet, man müsse die Wohnung desinfizieren, bzw. die Hygiene-Umstände im Haushalt überprüfen.
Gewähren Sie in keinem Fall diesen Personen Zutritt zu Ihrem Haus/Ihrer Wohnung. Das Gesundheitsamt führt derartige Hausbesuche nicht durch!

Außerdem kam es bereits zu dubiosen Spendensammel-Aktionen, bei denen Personen verhältnismäßig hohe Geldbeträge an der Haustür forderten, mit dem Vorwand, die Spendengelder für Desinfektionsmittel nutzen zu wollen. Hier handelt es sich nicht um „echte“ Spenden-Aktionen, Ihr Geld wird von den Betrügern kassiert und kommt keinem guten Zweck zugute.

Weisen Sie bitte auch solche Personen umgehend ab und lassen sich am besten auf kein Gespräch ein!
Bitte verständigen Sie im Verdachtsfall umgehend die Polizei unter der Rufnummer 110 und sensibilisieren Sie auch Ihre Nachbarn zu der Thematik!

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Tirschenreuth)

Die Kliniken Nordoberpfalz AG informieren:

Auch heute haben die Task Forces und der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG getagt. Im Klinikverbund werden in dieser und der nächsten Woche keine ambulanten und planbaren stationären Operationen durchführen. Ausgenommen davon sind dringliche Operationen, Notfälle und Geburten. Die strengen Zugangsbeschränkungen bleiben bestehen.
„Wir beobachten die aktuelle Situation und Entwicklung natürlich sehr genau und bereiten uns auf das vor, was noch auf uns zukommen wird. Die laufenden Maßnahmen – sowohl in unseren Häusern als auch im Gesamtunternehmen – sind zwingend notwendig, um ein Auftreten neuer Fälle zu verhindern beziehungsweise über einen möglichst langen Zeitraum zu verteilen“, erklärt Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Aufgrund der Ausbreitung der Corona-Pandemie hat auch das Krankenhaus Tirschenreuth nun eine spezielle Station für CoVid-19-Patienten und Verdachtsfälle mit Symptomen eröffnet. Bisher wurden diese Fälle am Klinikum Weiden zentral behandelt und überwacht.

In der Geriatrischen Rehabilitation in Erbendorf und der Orthopädischen Rehabilitation in Waldsassen werden nur noch neue Patienten aus den anderen Häusern der Kliniken Nordoberpfalz AG aufgenommen. Dies soll zu einer Entlastung der akutstationären Kliniken und Krankenhäuser führen.

Auch am Klinikum Weiden bereitet man sich auf einen möglichen Anstieg von Patienten vor. Bisher anderweitig genutzte Stationen werden deshalb umgestaltet, um Raum für Patienten mit CoVid-19 zu schaffen, die eine stationäre Betreuung bedürfen.

Zudem wird die Schmerztagesklinik am Klinikum Weiden vorübergehend geschlossen. Das Team um Chefärztin Dr. Susanne Neumeier ist ab sofort nur noch in dringenden Fällen und telefonisch zu erreichen.
„Wir bitte noch einmal um Verständnis für unsere derzeitigen Besucherregelungen“, so Dr. Thomas Egginger. Demnach sind Patientenbesuche nur mehr in begründeten Ausnahmefällen möglich. Diese Regelung gilt auch für die MVZ-Praxen am Klinikum Weiden.

Auch morgen wird die Task Force und der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG wieder über die aktuellen Entwicklungen beraten. Dieser wird von Vorstand Dr. Thomas Egginger sowie von Medizinischer Direktorin Michaela Hutzler geleitet. Sie ist zudem Fachvertreterin im gemeinsamen Lagezentrum der Gebietskörperschaften.

(Quelle: Pressemitteilung Kliniken Nordoberpfalz AG)

Die Agentur für Arbeit Weiden informiert über Kurarbeitergeld:

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen. Um diesen entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung Neuregelungen für einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 1. März 2020 beschlossen.

Unsere Arbeitgeber in der Stadt Weiden, im Landkreis Neustadt-Waldnaab und in der Stadt Tirschenreuth möchten wir bitten, in diesen schwierigen Zeiten Ruhe zu bewahren, wir sind für Sie da.

Arbeitgeber können sich direkt an uns wenden unter der kostenlosen Rufnummer: 0800 45555 20.

In Anbetracht der aktuellen Vielzahl an Kurzarbeitsfällen und vor dem Hintergrund der momentanen Überlastung der Telefonie bitten wir um etwas Geduld. Nachteile entstehen Ihnen nicht. Solange technische Probleme mit dem Telefonnetz bestehen, ist eine telefonische Voranmeldung von Kurzarbeit nicht nötig – die Anzeige kann auch online erfolgen.

Die wichtigsten Informationen dazu finden Sie auch auf einer für unsere Arbeitgeber eingerichteten Internetseite.

(Quelle: Pressemitteilung Agentur für Arbeit Weiden)

Update 18. März 16:45

Landrat weist Firmen in Amberg-Sulzbach auf staatliche Hilfsprogramme hin:

Die Ausbreitung des Coronavirus belastet die regionale Wirtschaft. Seit der Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern durch Ministerpräsident Dr. Markus Söder haben die Betriebe unter erheblichen Einschränkungen zu leiden. Um die finanziellen Ausfälle sowie mögliche Liquiditätsengpässe aufzufangen, hat die Bayerische Staatsregierung ein Soforthilfeprogramm aufgelegt. Darauf macht die Wirtschaftsförderung des Landkreises Amberg-Sulzbach im Auftrag von Landrat Richard Reisinger rund 900 Betriebe in der Region aufmerksam.

„Wir lassen Sie nicht allein“, zitiert Landrat Richard Reisinger den Bayerischen Ministerpräsident, der ein umfangreiches Hilfsprogramm für die bayerische Wirtschaft auf den Weg geschickt hat. „Gerade für unsere florierende Wirtschaft sind die aktuellen Entwicklungen besonders belastend. Dadurch sind zahlreiche Ihrer Vorhaben verschoben oder abgesagt worden. Sie befinden sich, wie wir alle, im Zustand der ,Verunsicherung‘“, schreibt Reisinger den Unternehmern im Landkreis.

Das Förderprogramm der Staatsregierung richtet sich an Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern und maximal 250 Mitarbeiter haben. Die Soforthilfe ist gestaffelt: bis fünf Mitarbeiter 5.000 Euro, bis zehn Mitarbeiter 7.500 Euro, bis 50 Mitarbeiter 15.000 Euro, bis 250 Mitarbeiter 30.000 Euro.
Das Antragsformular sowie weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums sowie auf der Homepage des Landkreises Amberg-Sulzbach.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Amberg-Sulzbach)

Update 18. März 16:15

Der ADAC Nordbayern schließt vorläufig seine Geschäftsstellen:

Aufgrund der Ausrufung des Katastrophenfalls rund um die Ausbreitung des Corona Virus sind ab dem 18.03.2020 alle Geschäftsstellen des ADAC Nordbayern bis auf Weiteres (voraussichtlich für zwei Wochen) geschlossen. Gleiches gilt für das Prüfzentrum in Fürth und das Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld.

Mit dieser Maßnahme soll einer weiteren Ausbreitung des Virus und der Erkrankung Covid 19 entgegengewirkt und mögliche Übertragungsketten unterbrochen werden. Dieser Schritt ist notwendig, da es keine sicherere Möglichkeit der Eindämmung gibt.

Unsere Mitarbeiter sind telefonisch und per E-Mail unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:
Telefonnummer: 0911 95950
Kontaktadresse: mitgliederservice@nby.adac.de

Sowohl die technische Beratung, das Prüfzentrum als auch die Verkehrsberatung sind telefonisch wie gewohnt erreichbar.
Aktuelle News zu Reisebeschränkungen und Informationen, was Reisende jetzt wissen müssen finden Sie hier.

ADAC Mitglieder, die im Urlaub in Not geraten und Hilfe benötigen, können sich an den ADAC Auslandsnotruf (T 089 22 22 22) wenden.

(Quelle: Pressemitteilung ADAC Nordbayern)

Update 18. März 15:30

Das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab informiert über die Abfallentsorgung:

Schließung der Annahmestellen für Elektroaltgeräte

Um einer möglichen weiteren Verbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Entsorgungsfirmen vor einer Ansteckung zu schützen schließt der Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab ab dem 19. März 2020 die Sammelstellen für die Elektroaltgeräte (Eschenbach, Windischeschenbach, Lohma und Weiden). Es wird gebeten, die Anlieferung von gebrauchten oder defekten Elektroaltgeräten erst nach einer Wiederöffnung der Sammelstellen vorzunehmen. Bis dahin müssen die Elektroaltgeräte bei den Bürgerinnen und Bürgern in deren privaten Anwesen verbleiben. Es ist verboten, Elektroaltgeräte oder auch Batterien vor den verschlossenen Sammelstellen bzw. den Sammelbehältern abzulegen. Sobald sich die Lage insgesamt entspannt hat und eine Öffnung der Sammelstellen wieder für möglich erachtet wird, werden die Bürgerinnen und Bürger durch den Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab entsprechend informiert.

Schließung der Anlieferstelle für Kleinmengen auf der Deponie Kalkhäusl; keine Anlieferung von Abfällen bei den einschlägigen Entsorgungsunternehmen

Der Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab weist darauf hin, dass aufgrund der ab dem 20.03.2020 nicht mehr möglichen Annahme von Kleinmengen an Abfall aus dem privaten und gewerblichen Bereich bei der Müllumladestation Weiden und beim Zweckverband Müllverwertung Schwandorf ab diesem Zeitpunkt auch eine Annahme dieser Abfälle bei der Anlieferstelle auf der Deponie Kalkhäusl (Mantel) sowie bei den einschlägigen Entsorgungsbetrieben im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab nicht mehr möglich sein wird. Soweit eine Entsorgung von Abfällen aus dem privaten oder gewerblichen Bereich zwingend erforderlich sein sollte wird gebeten dies mit den Entsorgungsunternehmen im Vorfeld telefonisch abzuklären. Ferner wird gebeten, die angefallenen bzw. künftig anfallenden Abfälle zu einem späteren Zeitpunkt und damit nach einer Wiederöffnung der Müllumladestation dort anzuliefern. Es sollte wie bisher eine weitest gehende Müllvermeidung angestrebt werden. Die Leerung der durch die Haushalte bereitgestellten Rest- und Bioabfallbehältnisse bleibt davon unberührt und erfolgt daher in gewohnter Weise.

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Absage der Rama-Dama-Aktion wegen Corona-Virus

Aufgrund der aktuellen Situation zur Ausbreitung des Corona-Virus und der durch den Freistaat Bayern erlassenen Allgemeinverfügung muss die vom Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab für den Zeitraum vom 21.03.2020 bis 11.04.2020 geplante Rama-DamaAktion zum Schutz der teilnehmenden Helferinnen und Helfer vorerst abgesagt werden. Sofern es die Situation erlauben sollte, ist eine spätere Durchführung der diesjährigen Landschaftssäuberungsaktion angedacht. Die Gemeinden sowie die Teilnehmer werden darüber in gewohnter Weise wieder informiert werden.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Neustadt an der Waldnaab)

Update 18. März 12:30

Die Stadt Weiden verringert das ÖPNV-Angebot:

Die Stadt Weiden reduziert ab Montag, den 23.03.2020, wegen der allgemein zurückgehenden Nachfrage und zur
Aufrechterhaltung einer ÖPNV-Grundversorgung der Bevölkerung das Angebot im Stadtbus Weiden.

Ab Montag, den 23.03.2020 Betriebsbeginn, gilt von Montag bis Freitag das Fahrplanangebot wie im Monat August.
Praktisch bedeutet dies, dass auch auf den Linien 1, 2, 3, 4 und 5 so wie auf den Linien 6 und 7 durchgehend ein
30-Minuten-Takt gilt. Fahrten, die ab dem 23.03.2020 bis auf Weiteres entfallen, sind im Fahrplan und an den Bushaltestellen mit dem Hinweis „nA“ = nicht im August gekennzeichnet.

Die Fahrpläne an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen gelten unverändert.
Der Ein- und Ausstieg in die Busse ist weiterhin nur an der mittleren Türe, nicht aber beim Fahrer möglich.
Fahrpläne und aktuelle Information erhalten Sie über online unter www.wies-bus.de und telefonisch unter
0961/67032 – 0.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Update 18. März 12:00

Die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim richtet Expertenhotlines ein:

Seit Montag früh sind in der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim über 1.000 telefonische Anfragen von Gewerbetreibenden zur Coronakrise eingegangen. „Wir haben die Anfragen thematisch gebündelt und mehrere zentrale Expertenhotlines eingerichtet, damit wir unseren rund 91.000 Mitgliedsunternehmen zielgerichtet weiterhelfen können“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes. Vor allem Fragen zum Kurzarbeitergeld, zu den seit heute wegen Ausrufung des Krisenfalls in Bayern geltenden Betriebsschließungen und Einschränkungen im Einzelhandel und der Hotellerie gingen bislang Fragen bei der IHK ein.

Fragen nach Themen gebündelt
Wie regle ich Kurzarbeit? Welche Soforthilfen gibt es? Darf mein Betrieb noch offen haben? Auf der IHK-Website finden Unternehmen tagesaktuelle Informationen unter www.ihk-regensburg.de/corona

Für die wichtigsten Fragen der Unternehmen hat die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim Experten-Hotlines eingerichtet. Die IHK bittet um Verständnis, dass es wegen der vielen telefonischen Anfragen zu Wartezeiten kommen kann. Unternehmen können ihr Anliegen auch an die zentrale Mailadresse corona@regensburg.ihk.de richten, die umgehend bearbeitet wird. Die Experten-Hotlines der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim sind Montag bis Donnerstag von 8.00 17.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr erreichbar.

Finanzierung, Hilfsgelder, Überbrückungskredit, Selbstständige:    Tel. 0941 5694-111

Internationales Geschäft, Export, Logistik, Verkehr und Tschechien:    Tel. 0941 5694-112

Arbeitsrecht und weitere rechtliche Fragen:    Tel. 0941 5694-113

Dienstleistungen, Handel, Gastgewerbe und Steuern:    Tel. 0941 5694-114

Kurzarbeit:    Tel. 0941 5694-115

Ausbildung:    Tel. 0941 5694-116

Weiterbildung:    Tel. 0941 5694-117

In der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim sind 91.000 Unternehmen aus der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim organisiert. Sie profitieren vom Service der IHK, wenn es um standortrelevante Themen, Fachkräftesicherung und Außenwirtschaft geht. Rund 400 Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ehrenamtlich in den regionalen IHK-Gremien und Fachausschüssen. Hier erarbeiten die IHK-Mitglieder die Standpunkte der regionalen Wirtschaft – kommunal, auf Landesebene und über die IHK-Organisation bundes- und europaweit.

(Quelle: Pressemitteilung IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim)

Das Jobcenter und die Agentur für Arbeit Schwandorf hat für den Notfall neue Rufnummern eingerichtet:

Die bekannten Nummern der Agentur für Arbeit Schwandorf sowie der Jobcenter sind derzeit stark überlastet. Damit Kundinnen und Kunden im Notfall dennoch Kontakt aufnehmen können, sind folgende neue Nummern eingerichtet worden:

Agentur für Arbeit Schwandorf (Geschäftsstellen Schwandorf, Oberviechtach, Amberg, Sulzbach-Rosenberg, Cham und Bad Kötzting): 09431 200 400

Jobcenter im Landkreis Schwandorf: 09431 200 900

Jobcenter Landkreis Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg: 09621 912 900

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Cham sind weiterhin über die bekannte Nummer 09971 995 804 erreichbar.

(Quelle: Pressemitteilung Agentur für Arbeit Schwandorf)

Update 18. März 10:30

Das Rathaus in Tirschenreuth ist nur noch eingeschränkt erreichbar:

Die Stadt Tirschenreuth hat beschlossen, das Rathaus sowie alle weiteren städtischen Dienststellen für den Publikumsverkehr ab sofort bis vorerst einschließlich Freitag, den 27. März, zu schließen. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten wird um telefonische Terminvereinbarung gebeten. Die Kontaktdaten der entsprechenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind auf der Homepage der Stadt Tirschenreuth abrufbar. Der Bauhof ist in dringenden Fällen telefonisch unter (09631) 609-33 zu erreichen. Weiterhin wird um Verständnis gebeten, dass der Bürgermeister bis Ende Mai keine persönlichen Besuche mehr abstattet. Dies betrifft auch besondere Jubiläen.

Strom und Wasser
Die Vermittlung der Stadtwerke Tirschenreuth ist unter (09631) 7019-0 zu erreichen. Aktuelle Informationen werden regelmäßig auf der Stadtwerke-Internetseite www.stadtwerke-tir.de veröffentlicht.

Corona-Virus-Servicehotline
Das Landratsamt hat eine Telefon-Servicehotline zum Corona-Virus eingerichtet. Bürger können sich unter den Nummern (09631) 88410, (09631) 707676 und am Morgen 08.00 Uhr unter (0961) 19222 informieren. Infos gibt es auch auf der Internetseite des Landkreises.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Tirschenreuth)

Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf schließt die Umladestationen für Privatanlieferungen von Kleinmengen:

Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) schließt ab Freitag, den 20.März 2020 bis auf Weiteres die Umladestationen für Privatanlieferungen von Kleinmengen. Von der Schließung ausgenommen sind Anlieferungen aus dem Bereich der kommunalen Haus- und Sperrmüllabfuhr sowie Gewerbemüllanlieferungen mit Fahrzeugen, die selbstständig kippen bzw. entleeren können. Die Maßnahme dient dazu, eine weitere Verbreitung des Coroanvirus einzuschränken. Die Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Die Regierung der Oberpfalz erlaubt Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit, den Ruhepausen sowie der Sonn- und Feiertagsruhe:

Auch in Bayern sind in zunehmender Zahl Ansteckungen mit dem neuartigen Corona-Virus zu verzeichnen. Deshalb sind zunehmend schärfere Maßnahmen zur Eindämmung erforderlich geworden. Diese schränken inzwischen auch das öffentliche und wirtschaftliche Leben in Bayern ein. Umso wichtiger ist es, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs zu jeder Zeit sicherzustellen. Dazu sollen Betriebe vorübergehend Flexibilität bei den Arbeitszeitregeln erhalten.

Die Regierung der Oberpfalz hat daher – wie von Ministerpräsident Dr. Markus Söder am Montag angekündigt – eine befristete Allgemeinverfügung, die Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit, den Ruhepausen und der Sonn- und Feiertagsruhe zulässt, erlassen:

Zur Produktion von existentiellen Gütern und für Dienstleistungen zur Gewährleistung der Daseinsvorsorge, die im Zusammenhang mit den Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus anfallen, gelten von 18. März 2020 bis einschließlich 30. Juni 2020 befristet folgende Regeln:

• Arbeitnehmer dürfen täglich über acht beziehungsweise zehn Stunden hinaus und an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.
• Ruhepausen dürfen verkürzt werden, und zwar auf mindestens 15 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und auf mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt. Soweit erforderlich, darf die Gesamtdauer der Ruhepausen auf Kurzpausen von angemessener Dauer aufgeteilt werden.
• Die Ruhezeit darf um bis zu zwei Stunden verkürzt werden.

Die sofortige Vollziehung dieser Allgemeinverfügung ist angeordnet.

Die Allgemeinverfügung und ihre Begründung sind hier abrufbar.

(Quelle: Pressemitteilung Regierung Oberpfalz)

Update 18. März 9:45

Kultusminister Michael Piazolo hat den neuen Fahrplan für das Abitur 2020 vorgestellt:

Das Bayerische Kultusministerium hat entschieden, den Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 zu verlegen. „Trotz der Corona-Krise wollen wir faire Bedingungen für unsere Abiturientinnen und Abiturienten sicherstellen“, erklärt Kultusminister Michael Piazolo. Wegen der Einstellung des Unterrichts bis nach den Osterferien hätten die Schülerinnen und Schüler ohne eine Änderung des Terminplans nicht genügend Vorbereitungszeit. Piazolo weiter: „Wichtig war es mir, die neuen Prüfungstermine mit Lehrkräften, Eltern, Schülern und Direktoren abzustimmen.“

Mit dem neuen Terminplan stellt das Kultusministerium sicher, dass die Schülerinnen und Schüler eine angemessene Vorbereitungszeit auf die Prüfungen erhalten. Ebenso gewinnt man auf diese Weise ausreichend Zeit für ausstehende Leistungsnachweise im Vorfeld der Abiturprüfungen.

Neuer Terminplan für das Abitur 2020:

Schriftliche Prüfungen
20. Mai: Deutsch
26. Mai: Mathematik
29. Mai: 3. Abiturprüfungsfach (mit Französisch)

Mündliche Prüfungen (Kolloquien)
15. Juni bis 26. Juni 2020

Die mündlichen Zusatzprüfungen werden am 3. Juli 2020 abgeschlossen.

Auch die Nachholtermine für die schriftlichen Abiturprüfungen werden so angesetzt, dass eine termingerechte Bewerbung für bundesweit bzw. örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge möglich ist.

Aufgrund der dynamischen Entwicklungen können weitere Veränderungen im Ablauf der Abiturprüfung 2020 nicht ausgeschlossen werden. Michael Piazolo abschließend: „Die aktuelle Situation ist eine Herausforderung für die ganze Schulgemeinschaft und erfordert flexibles Handeln. Wir müssen auf Veränderungen reagieren. Dabei müssen wir immer die Interessen unserer Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen und die Belastungen für die Schulen im Blick behalten. Mein herzlicher Dank gilt noch einmal ausdrücklich allen Lehrerinnen und Lehrern für ihre hervorragende Arbeit.“

Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus)

Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken der Region stellen die kreditwirtschaftliche Versorgung der nördlichen Oberpfalz auch in der Krise sicher:

Die Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken der nördlichen Oberpfalz stehen auch in einer verschärften Corona-Krise für eine stabile Bargeldversorgung und Zahlungsverkehrsinfrastruktur. Das betonten übereinstimmend die jeweiligen Vorstände der Sparkasse Oberpfalz Nord Hans-Jörg Schön, der Vereinigten Sparkassen Eschenbach i.d.OPf., Neustadt a.d. Waldnaab, Vohenstrauß Gerhard Hösl sowie der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG Bernhard Wolf. Im gleichen Tenor äußern sich die Vorstände Karl Völkl (Raiffeisenbank Neustadt-Vohenstrauß eG), Jürgen Schnappauf (Rb Floss eg) und Joachim Geyer (Raiffeisenbank Oberpfalz-Nordwest). Alle Verantwortlichen betonen: „Es gibt keinen Anlass, Bargeld zu hamstern“.

Die Corona-Krise stellt für alle eine Herausforderung dar, auf die sich die jeweiligen Institute mit den notwendigen Maßnahmen vorbereitet haben.

Alle Finanztransaktionen können wie immer abgewickelt werden. Das gilt z.B. für Bargeldverfügungen und Überweisungen. Alle Beteiligten bereiten sich umfangreich darauf vor, Anträge auf Mittel aus den Förderprogrammen für Liquiditäts- und Kredithilfen für betroffene Gewerbe- und Firmenkunden schnell und reibungslos abwickeln zu können, sobald die Umsetzung startet.

Service und Bargeldversorgung über SB-Geräte und online

Die Bargeldversorgung der Bevölkerung wird flächendeckend über das dichte Netz an Geldausgabeautomaten sichergestellt, bei hohen Bartransaktionen werden individuelle Lösungen angeboten. Gerade jetzt bietet sich die verstärkte Nutzung von Kartenzahlungen bzw. kontaktlosem Bezahlen mit den gängigen Karten, mit einer Kreditkarte oder mit dem Smartphone an.

Die allermeisten Serviceanliegen der Kundinnen und Kunden können online auf den jeweiligen Internetseiten, mobil über die Apps sowie vor Ort in den SB-Bereichen der Geschäftsstellen abgewickelt werden. Darüber hinaus stehen die Sparkassen und VR-Banken der nördlichen Oberpfalz den Kunden selbstverständlich telefonisch umfassend zur Verfügung.

Beratung telefonisch, digital und medial

Beratungsgespräche mit den Kunden können komfortabel und bequem medial oder telefonisch abgewickelt werden. Dort, wo noch persönlicher Kundenkontakt stattfindet, wird auf die nötigen Distanz- und Hygienemaßnahmen geachtet.

Geschäftsstellen bleiben geöffnet

Die Geschäftsstellen bleiben für die Kundinnen und Kunden zumindest zum jetzigen Zeitpunkt flächendeckend geöffnet, werden allerdings in Abhängigkeit vom zu erwartenden stark rückläufigen Kundenaufkommen ihre Öffnungszeiten zumindest an manchen kleineren Standorten deutlich reduzieren.

Gemeinsam werden die Sparkassen und VR-Banken der Region auch in der Krise ihrer Verantwortung für die Menschen gerecht und stellen sich den Herausforderungen. Wir stehen fest an der Seite unserer Kundinnen und Kunden.

(Quelle: Pressemitteilung Sparkassen und der Volks- und Raiffeisenbanken der Region)

Update 18. März 9:30

Die Arbeitsagentur und das Jobcenter in Schwandorf sind weiterhin für Sie da, auch wenn die Türen geschlossen sind:

Persönlicher Kontakt im Notfall möglich / Geldauszahlung ist sichergestellt

Die Jobcenter und Arbeitsagenturen konzentrieren sich in der aktuellen Lage darauf, Geldleistungen wie Arbeitslosengeld I und II, Kurzarbeitergeld, Kindergeld und Kinderzuschlag sowie alle weiteren Leistungen auszuzahlen. Um dies zu gewährleisten, um die Gesundheit aller zu schützen und um die Pandemie einzudämmen, gibt es ab Mittwoch, 18. März, keinen offenen Kundenzugang in unsere Gebäude mehr.

Für Notfälle wird vor Ort eine Kontaktmöglichkeit geschaffen. Wir informieren über die regionale Presse, auf unserer Homepage und über Aushänge über diese Möglichkeiten.

Zudem hat die Agentur für Arbeit Schwandorf die zusätzliche Rufnummer 09431 200 400 eingerichtet. Wir bitten weiter darum, nur im Notfall den Kontakt zu suchen.

Tutorials und Flyer zur Hilfe bei den Online-Anträgen finden Sie hier.

(Quelle: Pressemitteilung Bundesagentur für Arbeit Schwandorf)

Die Stadt Weiden hat das Bürgertelefon „Corona“ eingerichtet:

Bürgertelefon „Corona“ bei der Stadt Weiden ab sofort geschaltet.

In der heutigen Sitzung der Führungsgruppe Katastrophenschutz ordnete Bürgermeister Meyer an, dass ein „Bürgertelefon Corona“ für Weidener Bürger eingerichtet wird.
Für nichtmedizinische Fragen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung unter der Rufnummer 09 61 / 81 – 38 38 von 08:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.

Dort werden beispielsweise Fragen zum Einkauf, zur Rückkunft von Angehörigen aus dem Ausland, Auskünfte zu Geschäftsschließungen und Ausnahmen, Rückfragen zur Durchführung von Veranstaltungen sowie Fragen zu wirtschaftlichen Härtefallregelungen geklärt.

„Die Führungsgruppe Katastrophenschutz ist selbstverständlich auch
Ansprechpartner für die Sorgen unserer Bürgerinnen und Bürger, die sich aus der Herausforderung Corona ergeben“, so Bürgermeister Jens Meyer.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Die Servicezentren der Bayerischen Finanzämter schließen vorsorglich:

Ab morgen, Mittwoch 18. März 2020, wird der Publikumsverkehr in den Servicezentren an den bayerischen Finanzämtern bis einschließlich zum 19. April vorübergehend vorsorglich eingestellt. Leider ist dieser Schritt nötig als Maßnahme gegen die weitere Verbreitung des neuartigen Coronavirus. In dieser besonderen Situation bitten wir um das Verständnis aller Bürgerinnen und Bürger.

Die Steuerverwaltung ist und bleibt aber voll funktionsfähig. Der Service der Finanzämter bleibt weiterhin in vollem Umfang gewährleistet ist. Der Kontakt zu den Finanzämtern und der Erhalt von Informationen ist für die Bürgerinnen und Bürger weiter über verschiedene Wege möglich, z.B.:
– Telefon
– Schriftlich per Post oder durch den Einwurf von Steuererklärungen und Anträgen in den Briefkasten des Finanzamts
– Via E-Mail (unter Abwägung der Sicherheitsrisiken)
– Über das umfassende Onlineangebot der Steuerverwaltung. Über das Portal kann z.B. schnell und einfach die Steuererklärungen abgegeben oder eine elektronische Nachricht (z.B. Fristverlängerungen, Einsprüche) an die Finanzämter versandt werden.

Die Vereinbarung eines persönlichen Termins mit dem jeweiligen Sachbearbeiter bleibt weiterhin möglich.

Außerdem stellt die Bayerische Steuerverwaltung auch online viele Informationen zu steuerlichen Themen sowie diverse Formulare zum Download auf den Internetseiten der Finanzämter zur Verfügung.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat)

Außerdem gibt Staatsminister Albert Füracker steuerliche Soforthilfen bekannt:

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen Staat und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Bayern hat deshalb den Katastrophenfall ausgerufen. „Schnelle und möglichst unbürokratische Hilfen für unmittelbar Betroffene sind das Gebot der Stunde“, betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Dies gilt auch für den Bereich der Steuern.“ Im Vorgriff auf eine bundesweite Regelung zu steuerlichen Hilfsmaßnahmen hat Finanzminister Füracker für Bayern daher mit sofortiger Wirkung folgende Maßnahmen in Kraft gesetzt:

Fällige Steuerzahlungen werden – soweit diese aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nicht geleistet werden können – auf Antrag befristet zinsfrei gestundet. In solchen Fällen können die Betroffenen bis zum 31. Dezember 2020 entsprechende Anträge auf Stundung stellen. Dies betrifft die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer. Daneben kann auf Antrag die Höhe der Vorauszahlungen angepasst werden. Hierfür werden vereinfachte Formblätter zur Beantragung von Steuererleichterungen zum Download auf den Seiten der Steuerverwaltung bereitgestellt.

Bei unmittelbarer Betroffenheit will der Freistaat zudem grundsätzlich bis zum Ende des Jahres von Vollstreckungsmaßnahmen absehen. Dabei wird auch auf gesetzlich anfallende Säumniszuschläge in dieser Zeit verzichtet werden.

Soweit daneben pandemiebedingt Probleme bestehen, Steuererklärungen fristgerecht abzugeben, wird auch hier geholfen „Die bayerischen Finanzämter werden mit Anträgen auf Fristverlängerungen wegen Corona großzügig und möglichst unbürokratisch verfahren“, teilte Füracker mit.

Betroffene können sich wegen der für sie im Einzelfall in Betracht kommenden Hilfsmaßnahmen schriftlich, telefonisch oder per Email umgehend mit ihrem zuständigen Finanzamt in Verbindung setzen. Auf diesem Wege ist auch die Vereinbarung eines persönlichen Termins möglich. Die Servicezentren an den Finanzämtern sind als Maßnahme gegen die weitere Verbreitung des neuartigen Coronavirus vorübergehend geschlossen.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat)

Der Burschenverein und Nachbarschaftshilfe bietet in Wackersdorf Einkaufshilfen an:

Veranstaltungen werden abgesagt, das soziale Leben auf ein notwendiges Muss heruntergefahren: Risikopersonen – also ältere und vorerkrankte Menschen – sollen soweit wie möglich und vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden. Der Burschenverein „Glück-Auf“ und die Nachbarschaftshilfe möchten das Risiko für betroffene Wackersdoferinnen und Wackersdorfer weiter reduzieren. Ab sofort erledigen sie auf Wunsch deren Einkäufe.

„Wir haben eine gute Dorfgemeinschaft. In der Regel hilft man sich sowieso“, erklärt der zweite Vorstand der Wackersdorfer Burschen, Luca Rzychon. Es gebe aber immer auch Ausnahmen oder besondere Umstände. Für diese Fälle stehe man bereit. „Die Leute sagen uns, was sie brauchen. Wir liefern ihnen die Besorgungen aus dem Supermarkt oder der Apotheke nach Hause“, ergänzt der Vorstand der Nachbarschaftshilfe, Artur Gut. Das Prinzip ist denkbar einfach: Wer einen Einkauf benötigt, setzt sich dienstags oder freitags telefonisch mit dem Burschenverein (0162/ 7557270) oder der Nachbarschaftshilfe (01520/ 6098441) in Verbindung und gibt seine Wünsche durch. Am nächsten Tag erfolgt die Lieferung, nach Absprache auch völlig „kontaktlos“, indem die Einkäufe einfach vor die Tür gestellt werden. „Das ist eine genauso wichtige wie wertvolle Aktion für unsere Gemeinde. Herzlichen Dank dafür“, freut sich Bürgermeister Thomas Falter. Der Dank gelte auch allen weiteren Vereinen und Personen, die derzeit ähnliche Hilfsdienste im Ort planen.

(Quelle: Pressemitteilung Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf)

Das Bayerische Sozialministerium hat gemeinsam mit den Bayerischen Wohlfahrtsverbänden und den Bayerischen Kommunalen Spitzenverbänden eine neue Kampagne für ältere Menschen ins Leben gerufen:

Unter dem Motto „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ hat das Bayerische Sozialministerium gemeinsam mit den Bayerischen Wohlfahrtsverbänden und den Bayerischen Kommunalen Spitzenverbänden eine neue Kampagne für ältere Menschen gestartet. Dazu Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner: „Gerade um unsere Seniorinnen und Senioren müssen wir uns verstärkt kümmern. Sie sind als Risikogruppe stärker durch den Coronavirus gefährdet als andere Bevölkerungsteile. Alle die helfen können, müssen jetzt an einem Strang ziehen. In dieser besonderen Situation müssen wir als Gesellschaft zusammenstehen und zusammenhalten. Mit unserer Kampagne ‚Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!‘ zeigen wir gemeinsam mit den Hauptamtlichen in den Kommunen und den vielen ehrenamtlichen Verbänden vor Ort, dass Bayern niemanden allein lässt!“

Vor allem denjenigen, die in dieser schwierigen Zeit nicht bereits von Familie, Freunden oder Nachbarn unterstützt werden, müssen wir alle unsere Hilfe anbieten. Die Eckpunkte der Kampagne sind:

• Alle älteren Menschen in Bayern: Wenden Sie sich – am besten telefonisch – an Ihre Gemeinde vor Ort. Hier können Ihnen zentrale Anlaufstellen genannt werden, die Ihnen bei Ihren Fragen weiterhelfen.
• Alle Pfarrgemeinden: Gehen Sie auf Ihre Mitglieder zu und unterstützen Sie gerade hilfebedürftige ältere Menschen.
• Die örtlichen Versorger: Kümmern Sie sich vor allem um Lieferungen an ältere Menschen, die nicht mehr mobil sind. Nutzen Sie alle Möglichkeiten für ein unkompliziertes System zur Bestellung und Auslieferung der lebensnotwendigen Dinge wie Lebensmittel und Medikamente.
• Alle Postboten: Seien Sie bei Ihrer Arbeit aufmerksam und gehen Sie auf hilfebedürftige ältere Menschen zu!
• Alle jüngeren Menschen: Achten Sie auf Ihre älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger! Bieten Sie Ihre Unterstützung bei Besorgungen und Ansprache an!
• Alle Nachbarn: Gehen Sie auf Ihre Mitmenschen in der Nachbarschaft zu und bieten Sie Ihre Hilfe an!
Natürlich alles immer unter Beachtung der Handreichungen zur Gesundheitsvorsorge.

„Ich bin sehr froh, dass es bereits jetzt überall im Land Initiativen gibt – wie Hilfeangebote auf Nachbarschaftsportalen, Aushänge im Hausflur, ehrenamtliche Helferkreise und vieles mehr. Dafür allen, die seit Tagen und auch weiterhin hier besonders Wertvolles leisten, mein Dank und höchste Anerkennung!“, so Trautner.

Weitere Informationen zur Kampagne „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ gibt es hier.

(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium)

Update 17. März 18:30

Die Stadt Amberg informiert über weitere Maßnahmen:

Die Stadt Amberg macht nochmals darauf aufmerksam, dass es aufgrund der Corona-Pandemie derzeit zwingend erforderlich ist, sämtliche Sozialkontakte auf ein notwendiges Mindestmaß zu beschränken. Aus diesem Grund sind die regulären Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung derzeit ausgesetzt und die Bevölkerung wird gebeten, sich in dringenden Angelegenheiten entweder telefonisch oder per E-Mail mit der Stadt Amberg bzw. der zuständigen Dienststelle oder dem Sachbearbeiter in Verbindung zu setzen und, falls unaufschiebbar, einen Termin zu vereinbaren.

Zur Beantwortung allgemeiner Fragen zum Thema Coronavirus wurden von der Staatsregierung zwei spezielle Hotline-Nummer eingerichtet. Medizinische Fragen beantwortet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter der Hotline 09131/6808-5101. Für Eltern und Lehrkräfte steht von 7.30 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 089/2186-2971 ein Telefondienst rund um das Thema Schule des Kultusministeriums zur Verfügung.

Zu allen städtischen Themen finden sich die Rufnummern auch auf der Homepage der Stadt Amberg. Beispielhaft hier die Erreichbarkeit ausgewählter Fachämter:

Amt für Ordnung und Umwelt 10-1292
Straßenverkehrsamt/Zulassung 10-1300
Einwohneramt 10-1333
Ausländerbehörde 10-1334
Standesamt 10-1800
Friedhofsamt 10-1838
Amt für soziale Angelegenheiten 10-1342
Jugendamt 10-1856
Bauordnungsamt 10-1407
Hoch-/bzw. Tiefbauamt 10-1444
Allgemeine Fragen nehmen die Bürgerinfo der Stadt Amberg unter der Nummer 09621/10-1555 oder die zentrale Telefonvermittlung unter 10-0 entgegen.

Müllabfuhr und Sperrmüllabholung finden statt – Wertstoffhöfe vorübergehend geschlossen
Die regelmäßige Müllabfuhr ist trotz Katastrophenfall zum jetzigen Zeitpunkt gewährleistet. Darauf weist die Stadt Amberg angesichts der aktuellen Corona-Pandemie hin. Damit finden auch in dieser und den nächsten Wochen die reguläre Müllabfuhr sowie die Sperrmüllabholung statt. Bei zusätzlichem Bedarf an „Gelben Säcken“ liegt ein Kontingent bei der Firma Schmid & Zweck in der Max-Planck-Straße 25 bereit.

Es wird jedoch um Verständnis gebeten, dass mit Rücksicht auf die Mitarbeiter der beiden Wertstoffhöfe deren Betrieb vorläufig bis 4. April eingestellt wurde. Die gewerbliche Grüngutanlieferung am Abladeplatz des Wertstoffhofs IG Nord in der Max-Planck-Straße 25 steht aber auch weiterhin zur Verfügung. Der Anlieferschein ist beim Bürogebäude der Firma Schmid & Zweck einzuwerfen. Ebenso können die am Wertstoffhof befindlichen Altglas- und Dosencontainer von außerhalb des abgezäunten Wertstoffhofgeländes befüllt werden. Daneben besteht nach wie vor die Möglichkeit, Glas, Dosen und Grüngut an den Wertstoffinseln abzugeben.

Mit diesem Angebot ist die abfallwirtschaftliche Grundversorgung in der Stadt Amberg gesichert. Die Wertstoffhöfe bieten den Service zusätzlicher Entsorgungsleistungen, die nicht unbedingt zeitnah erforderlich sind. Fragen rund um die Abfallentsorgung nimmt die städtische Abfallberatung unter der Telefonnummer 10-1248 entgegen.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Amberg)

Update 17. März 16:30

Die Stadt Schwandorf kündigt neue Maßnahmen an:

Die Stadt Schwandorf hat unter der Leitung von Oberbürgermeister Andreas Feller bereits am 10. März 2020 einen Krisenstab eingerichtet, der sich regelmäßig trifft, um auf die sich ständig ändernde Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie schnell und angemessen reagieren zu können.

Um den allgemeinen Dienstbetrieb im Rathaus uns seinen Einrichtungen auch weiterhin aufrecht erhalten zu können und zum Schutz der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Bürgerinnen und Bürger vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, hat Oberbürgermeister Andreas Feller verfügt, den allgemeinen Parteiverkehr im Rathaus vorübergehend bis auf Weiteres einzuschränken. Die regulären Öffnungszeiten haben daher aktuell keine Gültigkeit mehr.

Die Bürger werden gebeten, ihre Angelegenheiten soweit möglich per Post, Mail oder Telefon zu erledigen. Nur für Behördengänge, die unumgänglich sind, ist es möglich, zuvor telefonisch unter der TelNr. 09431 / 45-0 oder unter info@schwandorf.de einen Besuchstermin zu vereinbaren. Die telefonische Erreichbarkeit im Rathaus und den städtischen Einrichtungen bleibt jedoch weiterhin gewährleistet.

Die gilt auch für den Dienstbetrieb der Städtischen Wasser- und Fernwärmeversorgung. Hier ist eine Terminvereinbarung unter der TelNr. 09431 / 7437-0 möglich.

Sämtliche Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse entfallen in der Zeit bis zum 19. April 2020.

Aktuelle Informationen sind auf der Homepage der Stadt Schwandorf  und der Internetseite des Landkreises Schwandorf abrufbar.

(Quelle: Pressemitteilung Große Kreisstadt Schwandorf)

Außerdem werden in Schwandorf die städtischen Einrichtungen geschlossen. Veranstaltungstickets werden zurückgenommen:

Das Tourismusbüro Schwandorf ist bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Auch die Stadt- und Felsenkellerführungen wurden eingestellt.
Die städtische Einrichtung ist jedoch zu folgenden Zeiten weiterhin telefonisch unter 09431 / 45-550 oder per Mail unter tourismus@schwandorf.de erreichbar:
Mo – Fr: 09:00 – 18:00 Uhr | Sa: 09:00 – 13:00 Uhr

Ok.ticket – Rücknahme von Veranstaltungstickets
Aufgrund der aktuellen Lage müssen auch viele Veranstaltungen, die über die Ticketplattform ok.ticket verkauft wurden, abgesagt werden.
Natürlich bekommen Ticketkäufer die Eintrittsgelder aber rückerstattet. Die Tickets können jedoch nur in der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, in der sie erworben wurden. Online erworbene Tickets werden automatisch über ok.ticket zurückerstattet.

Die Ticketrücknahme erfolgt via Überweisung:
Teilen Sie dem Tourismusbüro bitte telefonisch oder per Mail sowohl die Bestell- als auch die Ticketnummer auf ihren Tickets mit. Des Weiteren wird Ihre Anschrift (Name, Straße, PLZ, Ort, Telefon) und Ihre Bankverbindung (Kontoinhaber, Bank, IBAN, BIC) benötigt. Im Anschluss werden Ihnen die Eintrittsgelder überwiesen.

In Ausnahmefällen können die Eintrittsgelder auch bar ausgezahlt werden. In diesem Fall machen Sie sich bitte während der Bürozeiten über die Klingel oder über Klopfen am Fenster bemerkbar und bringen Sie Ihre Tickets mit. Sie erhalten den Ticketpreis danach bar. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass das Tourismusbüro diese Maßnahme nur in Ausnahmefällen anwenden wird um unnötige Kontakte zu vermeiden.

(Quelle: Pressemitteilung Große Kreisstadt Schwandorf)

In der Stadt Weiden bleiben die Leichen- und Aussegnungshallen geschlossen:

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Katstrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. Es gilt, alle Maßnahmen zu ergreifen um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Aus diesem Anlass bleiben ab sofort die Leichen- sowie Aussegnungshallen auf den städtischen Friedhöfen –auch für die Trauerfeierlichkeiten- geschlossen. Am Stadtfriedhof wird ersatzweise ein entsprechender Pavillon aufgestellt, gleiches soll am Waldfriedhof erfolgen. Vonseiten der Stadtverwaltung wird zudem darum gebeten, Beisetzungen nur noch im engsten Familienkreis stattfinden zu lassen.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Update 17. März 15:30

Was Kundinnen und Kunden der Arbeitsagentur Weiden, der Job-Center Weiden/Neustadt und Tirschenreuth und des Allgemeinen Sozialdienstes des Jugendamtes der Stadt Weiden jetzt wissen müssen:

Jobcenter, Arbeitsagentur und Jugendamt Weiden sind weiter für die Kunden da / Telefon- und Online-Zugang werden intensiviert und ausgebaut / Persönliche Kontakte werden reduziert

Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentrieren sich die Arbeitsagentur und die Job-Center auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen. Dafür schaffen wir die Voraussetzungen, dass diese Fragen und Anliegen auch ohne persönlichen Kontakt geklärt werden können. So wollen wir einen Beitrag zum Gesundheitsschutz und zum Eindämmen der Pandemie leisten und gleichzeitig die Zahlung von Geldleistungen in dieser schwierigen Lage sicherstellen.

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir für alle Kundinnen und Kunden der Arbeitsagentur Weiden, der Job-Center Weiden/Neustadt und Tirschenreuth und des Jugendamts der Stadt Weiden folgende Informationen:

1. Persönliche Vorsprachen
Der Publikumsverkehr wird ab Mittwoch, 18. März 2020, eingestellt. Der Zugang zu den Räumlichkeiten ist ausschließlich Notfällen vorbehalten. Die Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen. Ein Antrag auf Grundsicherung kann in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Sie müssen diese Termine weder absagen und Sie müssen diesbezüglich auch nicht anrufen. Sie können Anträge über unsere eServices (www.arbeitsagentur.de/eServices) stellen oder ausgedruckt in den Hausbriefkasten einwerfen. Es entstehen Ihnen keine Nachteile, wenn Sie nicht persönlich vorsprechen. Bitte kommen Sie wirklich nur im Notfall in die Dienststelle.

2. Anliegen telefonisch klären – auch die Arbeitslosmeldung
Die persönliche Vorsprache bei Arbeitslosmeldung in den Arbeitsagenturen entfällt vorläufig. Sie können die Meldung telefonisch vornehmen. Anträge werfen Sie bitte in den Hauspostkasten (Keine Originaldokumente beifügen).

Da wir unsere telefonischen Kapazitäten auf Grund des zu erwartenden hohen Anrufaufkommens auch technisch verstärken müssen und dies einige Tage in Anspruch nehmen wird, kann unsere Erreichbarkeit vereinzelt eingeschränkt sein.

Telefonisch erreichbar von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr sind:

– die Agentur für Arbeit unter: 0800 45555 00 / 0961 409 1000
– das Job-Center Weiden-Neustadt unter: 0961 409 1500 / 0961 409 1600
– das Job-Center Tirschenreuth unter: 09631 7034 1700 / 09631 7034 1717
– den ASD des Jugendamtes (Stadt Weiden) unter: 0961 81 5105

Außerdem finden Sie hier:
Anträge auf Arbeitslosengeld I
Weiterbewilligungsanträge für die Grundsicherung

3. Keine finanziellen Nachteile, die Leistungsgewährung wird sichergestellt
Wenn jetzt Termine entfallen oder persönlicher Kontakt nicht möglich ist, entstehen für unsere Kundinnen und Kunden keine finanziellen Nachteile. Wir agieren so gut es geht in diesen schwierigen Zeiten unbürokratisch und flexibel, so dass die Versorgung aller Menschen, die auf Geldleistungen von Job-Center oder Arbeitsagentur angewiesen sind, sichergestellt ist. Dies gilt auch für die Auszahlung von Kindergeld und Kinderzuschlag. Unsere Arbeitsfähigkeit ist sichergestellt. Die sichere Auszahlung von Geldleistungen hat für uns oberste Priorität.
Gesundheitsschutz von Kundinnen und Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat höchste Priorität. Öffentliche Dienstleister, die für viele Menschen auch ein sozialer Anker sind, haben in der aktuellen Situation eine besondere Verantwortung. Eine gut funktionierende Bearbeitung und die Gewährung finanzieller Leistungen haben daher Priorität.

(Quelle: Pressemitteilung Agentur für Arbeit Weiden)

Auch der Bezirk Oberpfalz muss seinen Parteiverkehr einschränken:

Der Bezirk Oberpfalz bittet aufgrund der aktuellen Gesundheitslage, von persönlichen Besuchen in der Bezirksverwaltung in Regensburg abzusehen. Die Mitarbeiter stehen für Anliegen und Anträge gerne telefonisch, per Post, Fax oder email zur Verfügung.
Dringende unaufschiebbare Gespräche können derzeit nur nach Terminvereinbarung mit dem jeweiligen Sachbearbeiter erfolgen.

(Quelle: Pressemitteilung Bezirk Oberpfalz)

Update 17. März 15:30

Der Coronavirus macht auch in Schwandorf vor der Abfallwirtschaft keinen Halt:

Um eine weitere Verbreitung einzuschränken, setzt der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) an allen Müllumladestationen im gesamten Verbandsgebiet sowie direkt beim Müllkraftwerk in Schwandorf ab Freitag, 20. März bis auf Weiteres die Annahme von Kleinmengen an Anfall aus dem privaten und gewerblichen Bereich aus. Für den Müllumschlagplatz Tirschenreuth auf der Deponie Steinmühle gilt diese Maßnahme bereits ab Donnerstag, 19. März.
Von der Schließung ausgenommen sind Anlieferungen aus dem Bereich der kommunalen Haus- und Sperrmüllabfuhr sowie Gewerbemüllanlieferungen mit Fahrzeugen, die selbständig kippen bzw. entleeren können.

Bei übermäßigem Andrang behält sich ZMS zur Gewährleistung eines geordneten Betriebsablaufs vor, auch während der regulären Öffnungszeiten die Umladestationen vorübergehend zu schließen.

Die Entsorgungssicherheit für Haus- und Sperrmüll ist weiterhin gewährleistet. Dies gilt bei Einhaltung der genannten Bedingungen auch für Gewerbeabfälle. Um Verständnis für die in dieser Notsituation zwingend gebotenen Maßnahmen wird gebeten.

(Quelle: Pressemitteilung Zweckverband Müllverwertung Schwandorf)

Update 17. März 15:00

In Amberg verschiebt sich der Strom-, Gas-, Wasser und Fernwärmezähler-Turnuswechsel der Stadtwerke:

Durch die Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern werden auch die turnusmäßigen, planbaren Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwämezähler-Turnuswechsel der Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH bis auf weiteres ausgesetzt.

Die bereits versendeten Kunden-Terminanschreiben der für die Stadtwerke Amberg Versorgungs Gmbh tätigen Firma Smetex GmbH, sind somit hinfällig. Alle bisher angeschriebenen Kunden erhalten die Information über den Terminausfall, bzw. die Neuterminierung zusätzlich direkt per Anschreiben.

Fragen zum Strom-Zähleraustausch beantwortet Georg Fröhler von den Messdiensten der Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH, Tel. 09621 603-641 oder per E-Mail: georg.froehler@stadtwerke-amberg.de.
Fragen zum Gas-, Wasser- und Fernwärme-Zähleraustausch beantwortet Herbert Ströhl von den Messdiensten der Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH, Tel. 09621 603-741 oder per E-Mail: herbert.stroehl@stadtwerke-amberg.de.

(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH)

Update 17. März 14:30

Auf den Wertstoffhöfen im Landkreis Amberg-Sulzbach herrscht Notbesetzung:

Der Krisenstab des Landkreises Amberg-Sulzbach unter Führung von Landrat Richard Reisinger hat heute Vormittag entschieden, die Wertstoffhöfe im Landkreis weiter zu den regulären Zeiten zu öffnen, allerdings mit deutlich reduziertem Personal. Landrat Richard Reisinger appelliert deshalb an die Bevölkerung, auch im Eigeninteresse der Bürgerinnen und Bürger, aktuell tatsächlich nur das Nötigste zu den Wertstoffhöfen zu liefern und vor Ort nach Möglichkeit den persönlichen Kontakt zu Mitarbeitern des Wertstoffhofes und anderen Menschen zu vermeiden.

Am Montag, 16. März 2020 wurde durch Ministerpräsident Dr. Markus Söder der Katastrophenfall ausgerufen. Kurz danach hat der Landkreis Amberg-Sulzbach unter Leitung von Landrat Richard Reisinger einen Krisenstab eingerichtet. Dieser trifft sich regelmäßig, um die aktuelle Situation zu bewerten und Entscheidungen zu treffen.

Die erste Entscheidung war noch am Montag, den Parteiverkehr im Landratsamt Amberg-Sulzbach sowie in sämtlichen Außenstellen wie Führerschein-/Zulassungsstelle, TouristInfo, Veterinäramt und vhs Amberg-Sulzbach komplett einzustellen. Die Bevölkerung ist aufgerufen, verstärkt per E-Mail oder telefonisch zu agieren. „Wir wollen damit unseren Beitrag leisten, die exponentielle Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen“, erklärt Landrat Richard Reisinger die Maßnahme.
Zudem wurde am Landratsamt Amberg-Sulzbach ein Bürgertelefon (09621 39-890) eingerichtet, das am Dienstag bereits sehr stark ausgelastet war. Landrat Richard Reisinger appelliert an den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft und verspricht auch Unternehmen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, dass sie nicht alleine gelassen werden.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Amberg-Sulzbach)

Auch der Christliche Verein Junger Menschen Amberg zieht die Konsequenzen aus der Corona-Pandemie:

Auch wir werden unserer Verantwortung gerecht und tragen unseren Teil dazu bei, dass die Infektionskurve so flach wie möglich verläuft.

Am vergangenen Samstag haben wir im CVJM-Vorstand entschieden
alle Angebote bis mind. zum Ende der Osterferien abzusagen. Dies gilt auch für die Annahme von Büchern und anderer Medien.
Die Abgabestelle am Hoftor in der Rosengasse ist bis auf Weiteres nicht mehr besetzt und erreichbar. Es wird darum gebeten, auch nichts vor dem Eingang abzustellen.

Wie es ab dem 20.04.2020 aussieht kann derzeit Niemand sagen.
Wir halten Euch auf dem Laufenden.

(Quelle: Pressemitteilung CVJM Amberg)

Update 17. März 14:00

Die BayernSPD stellt bis 19. April auf Notbetrieb um:

Ab Mittwoch den 18.03.2020 bis zum 19.04.2020 stellt die BayernSPD ihren Geschäftsbetrieb in ganz Bayern auf einen Notbetrieb um. Die Geschäftsstellen in der Fläche sind in diesem Zeitraum personell nicht besetzt, ebenso die beiden Landesgeschäftsstellen in München und Regensburg. Der Schatzmeister der BayernSPD Thomas Goger dazu:

„Unsere Geschäftsstellen sind Orte der Begegnung und des Austauschs. Momentan gilt es aber, persönliche Begegnungen auf das unbedingt Notwendige zu beschränken. Selbstverständlich werden wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vollem Umfang weiter bezahlen. Wir bitten auch alle anderen Arbeitgeber, trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen nach Möglichkeiten zu suchen, Gehaltseinbußen bei den Beschäftigten zu vermeiden.“

Soweit es die Tätigkeit zulässt, arbeiten die Angestellten der BayernSPD im Homeoffice. Die Arbeitsfähigkeit der BayernSPD bleibt in diesem Zeitraum erhalten, insbesondere sind die Postbearbeitung, der Zahlungsverkehr und die Einhaltung von Fristen und Auflagen nach dem Parteiengesetz sichergestellt.
Im Kampf gegen das Corona-Virus muss geschlossen gehandelt werden. Es geht um Gesundheitsschutz – und darum, die Folgen der Pandemie für Menschen, Arbeitsplätze, Unternehmen und unsere Gesellschaft abzufedern. Die BayernSPD unterstützt die Maßnahmen der Bundesregierung und der Staatsregierung und bittet die Bevölkerung in Bayern mitzuhelfen, achtsam zu sein und ihren Beitrag zur Bewältigung dieser schwierigen Lage zu leisten. Bei aller gebotenen Vorsicht kann jeder Einzelne viel Gutes tun, indem er besonders ältere und hilfsbedürftige Menschen in den kommenden Wochen unterstützt.

(Quelle: Pressemitteilung BayernSPD)

Das Jobcenter im Landkreis Schwandorf ist trotz der Corona-Epidemie noch erreichbar:

Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können,
konzentriert sich das Jobcenter auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen.

Dafür schaffen wir die Voraussetzungen, dass diese Fragen und Anliegen auch ohne
persönlichen Kontakt geklärt werden können, um diese Kontakte zu minimieren.
So wollen wir einen Beitrag zum Gesundheitsschutz und zum Eindämmen
der Pandemie leisten und gleichzeitig die Zahlung von Geldleistungen in dieser
schwierigen Lage sicherstellen.

Aufgrund der aktuellen Lage haben wir für alle Kundinnen und Kunden des
Jobcenters im Landkreis Schwandorf folgende Informationen:

1. Persönliche Vorsprachen:

Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt in unseren Dienststellen bleibt für Notfälle
bestehen. Bitte vereinbaren Sie vorab telefonisch einen Termin.

Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Sie müssen diese
Termine *nicht* absagen, Sie müssen diesbezüglich auch nicht anrufen.

Sie können Anträge auf Grundsicherung formlos per Mail, telefonisch oder über unsere
eServices (https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld-2) stellen oder in den Hausbriefkasten einwerfen.
Es entstehen Ihnen keine Nachteile, wenn Sie nicht persönlich vorsprechen.

2. Anliegen telefonisch klären:

Aufgrund des zu erwartenden sehr hohen Anrufaufkommens wurde die telefonische Erreichbarkeit verstärkt.
Das Jobcenter im Landkreis Schwandorf ist ab Mittwoch, den 18.03. zusätzlich, zur bekannten Service-Nummer 09431 200 990, unter einer weiteren Hotline 09431 200 900 zu erreichen.

3. Keine finanziellen Nachteile, die Leistungsgewährung wird sichergestellt

Wenn jetzt Termine entfallen oder persönlicher Kontakt nicht möglich ist, entstehen für unsere Kundinnen und Kunden keine finanziellen Nachteile. Wir agieren so gut es geht in diesen schwierigen Zeiten unbürokratisch und flexibel, so dass die Versorgung aller Menschen, die auf Geldleistungen vom Jobcenter angewiesen sind, sichergestellt ist.

Unsere Arbeitsfähigkeit ist sichergestellt. Die sichere Auszahlung von Geldleistungen hat für uns oberste Priorität.

(Quelle: Pressemitteilung Jobcenter Landkreis Schwandorf)

Update 17. März 13:00

Das Telefonnetz der Bundesagentur für Arbeit Weiden sind überlastet:

Aufgrund des hohen Anrufaufkommens sind die Arbeitsagenturen und Jobcenter derzeit telefonisch nur eingeschränkt erreichbar. Das Telefonnetz unseres Providers ist derzeit überlastet. Wir bitten darum, Anrufe auf Notfälle zu beschränken.

– Für alle Termine gilt: Kundinnen und Kunden müssen den Termin NICHT absagen. Es gibt keine Nachteile. Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen.
– Fristen in Leistungsfragen werden vorerst ausgesetzt. Die Kundinnen und Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern.
– Die Arbeitsagenturen und Jobcenter schalten derzeit auch lokale Rufnummern. Diese werden örtlich bekannt gemacht.

Das Anrufaufkommen ist in den letzten Tagen auf das zehnfache des üblichen Niveaus gestiegen. Durch die vielen Anrufe ist das Telefonnetz unseres Providers überlastet.

(Quelle: Pressemitteilung Bundesagentur für Arbeit Weiden)

Die nördliche Oberpfalz managt die Corona-Pandemie gemeinsam:

Nachdem Ministerpräsident Markus Söder am Montagvormittag den Katastrophenfall ausgerufen hatte, begannen die verschiedenen Akteure aus den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth sowie der kreisfreien Stadt Weiden umgehend mit dem Aufbau eines gemeinsamen Lagezentrums. Auch wenn das Gesetz jeweils eigene „Führungsgruppen Katastrophenschutz“ (FüGK) vorschreibt, ist eine enge Zusammenarbeit schon wegen vieler gemeinsamer relevanter Strukturen sinnvoll und erforderlich. So sind die Kliniken Nordoberpfalz und die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz für das gesamte Gebiet zuständig. Gesundheitsämter gibt es eines in Tirschenreuth und ein gemeinsames für Weiden und Neustadt an der Waldnaab. Der gemeinsame Lagedienst ist ab sofort jeden Tag im Einsatz, ist aber keine öffentlich zugängliche Anlaufstelle, sondern eine Führungsstruktur. Dort werden weder Beratungen noch Untersuchungen oder Testungen durchgeführt!

Am Dienstag wurde zunächst einmal die Situation für das Gebiet mit insgesamt rund 209.500 Einwohnern erfasst. Wie viele Krankenhausbetten gibt es, wie viele davon sind Intensivplätze und wie viele sind ausgelastet? Welche Ressourcen gibt es beim Personal in den Bereichen Ärzte, Kranken- und Altenpflege, Rettungsdienst, Leitstelle, Gesundheitsämter usw. Und wie sieht es mit persönlicher Schutzausrüstung und den Kapazitäten in den Testlaboren aus? Welche Abläufe sind sinnvoll und praktikabel und welche Arbeitsschutzvorschriften sind unbedingt einzuhalten? Das Team in Neuhaus arbeitet intensiv an der Beantwortung dieser Fragen. Außerdem wird versucht, bestehende Kapazitäten in all diesen Bereichen aufzustocken. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung der Lage ist eine ständige Anpassung und vorausschauendes Arbeiten wichtig, aber auch hochkompliziert.

Auf diese Erkenntnisse können die drei Führungsgruppen aus Weiden Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth gleichermaßen zugreifen und dann ihre Entscheidungen treffen, die sofern sie gemeinsame Strukturen betreffen natürlich auch eng abgestimmt werden. Die Landräte Andreas Meier und Wolfgang Lippert und Oberbürgermeister Kurt Seggewiß stehen in ständigem Austausch.

Auch wenn die meisten Corona-Infizierten einen eher milden Krankheitsverlauf durchleben, kann diese Krankheit, insbesondere bei Älteren und Menschen mit Vorerkrankung, lebensbedrohliche bis tödliche Folgen haben. Bei einer unkontrollierten Ausbreitung könnten sich in den nächsten Wochen bis zu 70 % der Menschen infizieren. Nach bisherigem Kenntnisstand über Covid-19 müsste dabei mit bis zu 12.500 Patienten gerechnet werden, die intensiv-medizinisch betreut und teils auch beatmet werden müssten. Da diese Kapazitäten nicht vorhanden sind, sind die derzeit laufenden, sehr einschneidenden Maßnahmen unbedingt notwendig, um das Auftreten neuer Fälle über einen möglichst langen Zeitraum zu verteilen.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Neustadt a.d. Waldnaab)

Update 17. März 12:00

Das Landratsamt Neustadt a.d. Waldnaab und Außenstellen sind für Besucher geschlossen:

Um die Bevölkerung und die Mitarbeiter vor Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen und den Dienstbetrieb aufrechterhalten zu können, sind das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab sowie die Außenstellen innerhalb Neustadts (Jugendamt, Wasserrecht), in Weiden (Gesundheits- und Veterinäramt), in Vohenstrauß (Zulassungsstelle) und in Eschenbach (Führerschein- und Zulassungsstelle) ab Mittwoch für den Besucherverkehr geschlossen. Die Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, ihre Angelegenheiten nach Möglichkeit per Post oder E-Mail zu erledigen. Sofern dies nicht möglich erscheint, kann mit den jeweiligen Sachbearbeitern selbstverständlich auch telefonisch Kontakt aufgenommen werden.

Alle Außentüren sind nur noch mit Zugangsberechtigung zu betreten. Persönliche Vorsprachen sind nur mehr in sehr dringenden, unaufschiebbaren Fällen nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung mit dem Sachbearbeiter möglich. Die Kontaktdaten der Ansprechpartner sind auf der Homepage zu finden. Wer einen Termin hat, meldet sich bei Eintreffen telefonisch und wird dann abgeholt.

Die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Eschenbach sowie die Zulassungsstelle in Vohenstrauß schließen komplett, dringende Angelegenheiten sind nur nach Terminvereinbarung in Neustadt an der Waldnaab möglich.Das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab bittet die Bevölkerung um Verständnis für diese Maßnahme. Wie lange der Parteiverkehr nicht möglich sein wird, steht momentan noch nicht fest.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Neustadt a.d. Waldnaab)

Update 17. März 11:30

Die Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf-Steinberg am See schränkt Publikumsverkehr ein:

Der Publikumsverkehr im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf-Steinberg am See wird ab Mittwoch, den 18.03., eingeschränkt. Die Behörde hält ihre Dienstfähigkeit voll aufrecht, empfängt Besucher aber nur noch in dringenden Fällen und nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0 94 31 / 74 36 – 0 oder info@wackersdorf.de. Dies gilt insbesondere für Bürgerbüro und Standesamt.

Falls Sie dazu Fragen haben, melden Sie sich direkt bei mir. Aktuellen befinde ich mich im Homeoffice und bin telefonisch nur mobil unter 0151 626 356 04 erreichbar.

(Quelle: Pressemitteilung VG Wackersdorf-Steinberg am See)

Update 17. März 10:00

Stadt Weiden stellt Parteiverkehr ein:

Zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Weiden vor Infektionen mit dem Coronavirus, aber auch um den Dienstbetrieb solange wie möglich aufrechterhalten zu können, wird der Parteiverkehr im Neuen Rathaus und in den Außenstellen ab sofort ausgesetzt.
Persönliche Vorsprachen sind nur noch in dringenden Fällen nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Angelegenheiten nach Möglichkeit per Post oder E-Mail zu erledigen. Sofern dies nicht möglich erscheint, kann mit den Sachbearbeitern selbstverständlich auch telefonisch Kontakt aufgenommen werden.

Von der Maßnahme nicht betroffen sind die Wertstoffhöfe der Stadt Weiden. Dort sind die Mitarbeiter allerdings angehalten, möglichst den direkten Kontakt mit den Bürgern zu meiden. Auch der öffentliche Personennahverkehr wird unter den bereits veröffentlichten Einschränkungen weiter aufrechterhalten.

Zudem weist die Stadt Weiden darauf hin, dass Informationen zum Coronavirus auch auf der städtischen Homepage unter www.weiden.de veröffentlicht sind.
Die Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten. Wie lange der Parteiverkehr ausgesetzt bleiben wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Weiden)

Der Bezirk Oberpfalz informiert über die Lage an der bayerisch-tschechischen Grenze:

Nach Verkündigung des Corona-Notstands in der Tschechischen Republik können die am Freitag vom Tschechischen Innenministerium bekanntgegebenen Grenzübergänge (Schirnding, Waidhaus Autobahn, Furth im Wald, Bayerisch Eisenstein und Philippsreut ganztägig sowie Eschlkam als reiner Pendlerübergang von 05.00 bis 23.00 Uhr) von Berufspendlern beiderseits der Grenze mit einem Arbeitsplatz in einem Radius von 100 Kilometern (ab der Grenze) genutzt werden. Zu beachten ist, dass eine Bestätigung des jeweiligen tschechischen oder deutschen Arbeitgebers bzw. ein Arbeitsvertrag und ein Ausweisdokument mitgeführt werden müssen. Einschränkungen im Pendlerverkehr sind nach Rücksprache mit der Bundespolizei bislang nicht bekannt. Allerdings kann die tschechische Polizei im Verdachtsfall von Corona die Einreise verweigern und bei tschechischen Staatsbürgern eine zweiwöchige Quarantäne anordnen. Der grenzüberschreitende Lkw-Verkehr und Rettungskräfte sind von der Regelung ausgenommen, Privatreisen ins Nachbarland sind beidseitig nicht mehr möglich.

Landwirte dürfen nach gegenwärtigem Kenntnisstand ebenfalls die Grenze überqueren, wenn Sie in der Tschechischen Republik Felder bewirtschaften, müssen aber einen Eigentumsnachweis (Grundbuchauszug o.ä.) bzw. eine Bestätigung des zuständigen tschechischen Bürgermeisters sowie ein Ausweisdokument mit sich führen und die Notwendigkeit ihrer Tätigkeit (z.B. Aussaat) belegen. In diesem Fall ist zu beachten, dass ebenfalls nur die offiziell ausgewiesenen Grenzübergänge genutzt werden dürfen. Die Nutzung von grenzüberschreitenden Feld- und Waldwegen oder Nebenstrecken ist untersagt und wird von den tschechischen Behörden streng geahndet. Das gilt auch für grenzüberschreitende Rad- und Wanderwege, die derzeit nicht von Freizeitsportlern genutzt werden dürfen.

Bezirkstagspräsident und Landrat Franz Löffler bittet, die Regelungen zu beachten und von Grenzübertritten außerhalb der festgelegten Übergangsstellen abzusehen, um Komplikationen mit den tschechischen Behörden zu vermeiden.

(Quelle: Pressemitteilung Bezirk Oberpfalz)

Auch die Integrierte Leitstelle Amberg hat mit den Folgen des Coronavirus zu kämpfen und wenden sich mit eienr Bitte an die Öffentlichkeit:

Werte Bürgerinnen und Bürger,

uns ist bewusst, dass die laufenden Veränderungen zur Thematik Corona-Virus bzw. Covid 19 zu Verunsicherungen in der Bevölkerung führen. Viele Infos dazu können Sie sich direkt über die Homepage des RKI besorgen.

Um einen weiteren sicheren Ablauf der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst zu ermöglichen, bitten wir von Auskunftsanfragen zu Corona abzusehen. Hierfür sind die Gesundheitsämter zuständig. Auch wir wissen, dass eine Abfrage dort, aufgrund der Menge an Anrufen, mitunter länger dauern kann.

Bei Erkältungsanzeichen und wenn Sie den Verdacht haben, es könnte sich um eine Infektion mit Corona handeln, rufen Sie bitte den Kassenärztlichen Notdienst unter 116117 an. Auch hier wird es, aufgrund der Menge an Anrufen, zu längeren Wartezeiten kommen.

Bei lebensbedrohlichen Zuständen, Unfällen, Bränden stehen wir natürlich weiterhin rund um die Uhr und kürzester Zeit für Sie zur Verfügung.

(Quelle: Pressemitteilung Integrierte Leitstelle Amberg)

Update 17. März 8:00

Die Verbraucherzentrale Bayern stoppt die persönliche Beratung:

Ab Dienstag, den 17. März, findet in sämtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Bayern kein Publikumsverkehr mehr statt. Doch wie gewohnt stehen Verbrauchern die telefonische Beratung und die Online-Beratung zur Verfügung. Die Kapazitäten für diese Beratungswege werden zügig aufgestockt. „Wir wollen mit dieser Entscheidung unser Möglichstes tun, Ansteckungen und eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern“, sagt Marion Zinkeler, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern. Die Maßnahme gilt zunächst bis zum 20. April.

Alle Ratsuchenden, die in diesem Zeitraum bereits einen Termin vereinbart haben, werden von der Verbraucherzentrale Bayern informiert und erhalten Alternativen genannt. Auch Vorträge und Veranstaltungen der Verbraucherzentrale Bayern sind bis zum 20. April abgesagt.

Beratungen online und telefonisch In den nächsten Wochen erfolgt die Beratung ausschließlich online oder telefonisch. Beide Beratungswege und die jeweiligen Themen sind unter dieser Adresse zu finden. Auf der Homepage veröffentlicht die Verbraucherzentrale auch täglich aktuelle Informationen zum Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie etwa bei Stornierungen von Reisen oder Veranstaltungen.

(Quelle: Pressemitteilung Verbraucherzentrale Bayern)

Update 16. März 8:00

Landratsamt Amberg Sulzbach für Parteiverkehr ab sofort geschlossen
Aufruf an Bevölkerung verstärkt E-Mail und Telefon zu nutzen
Zusätzliches Bürgertelefon wird eingerichtet

Um sowohl die Bevölkerung als auch die Mitarbeiter des Landratsamtes vor Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen und solange wie möglich den Dienstbetrieb aufrechterhalten zu können, wird der Parteiverkehr im Landratsamt Amberg-Sulzbach sowie in den Außenstellen, wie bspw. Veterinäramt, Zulassungs- und Führerscheinstelle, Tourist-Info und Volkshochschule Amberg-Sulzbach, ausgesetzt.
Persönliche Vorsprachen sind bereits ab sofort nicht mehr möglich. Die Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, ihre Angelegenheiten nach Möglichkeit per Post oder E-Mail zu erledigen. Sofern dies nicht möglich erscheint, kann mit den jeweiligen Sachbearbeitern selbstverständlich auch telefonisch Kontakt aufgenommen werden.

Von der Maßnahme nicht betroffen sind die Wertstoffhöfe des Landkreises. Dort sind die Mitarbeiter allerdings angehalten, möglichst den direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern zu meiden.Auch der Öffentliche Personennahverkehr im Amberg-Sulzbacher Land soll weiter aufrechterhalten werden. Allerdings sind laut ZNAS ab sofort die Verstärkerfahrten eingestellt. Informationen sind online unter www.znas.de abrufbar.
Für rein medizinische Fragen steht weiterhin ausschließlich das Gesundheitsamt Amberg-Sulzbach telefonisch unter 09621 39-669 oder per Mail an gesundheitsamt@amberg-sulzbach.de zur Verfügung.Das Landratsamt Amberg-Sulzbach richtet zudem im Laufe des Dienstags ein Bürgertelefon ein. Mehrere Mitarbeiter des Landratsamtes stehen dort für Auskünfte zur Verfügung. Die Telefonnummer des Bürgertelefons lautet 09621 39-890.

Zudem weist das Landratsamt daraufhin, dass Informationen zum Coronavirus auch auf der Homepage des Landkreises Amberg-Sulzbach unter www.amberg-sulzbach.de veröffentlicht sind.
Das Landratsamt Amberg-Sulzbach bittet die Bevölkerung um Verständnis für die Maßnahme. Wie lange der Parteiverkehr nicht möglich sein wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Amberg-Sulzbach)

Auch die Stadt Amberg informiert über die Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie:

Am Morgen des Montag, 16. März 2020, hat die Bayerische Staatsregierung unter der Führung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder aufgrund der Corona-Pandemie für ganz Bayern den Katastrophenfall ausgerufen. Parallel dazu hat die Stadt Amberg unter der Leitung von Oberbürgermeister Michael Cerny einen Krisenstab eingerichtet, der täglich zusammentreffen wird, um die neueste Entwicklung zu besprechen und wichtige Ergebnisse in der Öffentlichkeit bekannt zu geben.
Für die Bürgerinnen und Bürger hat dieser K-Fall, mit dem die Ausbreitung des hochinfektiösen Coronavirus verlangsamt werden soll, weitreichende Folgen. So werden nach den Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen und bereits bekannten Einschränkungen ab sofort auch sämtliche bis 19. April 2020 anberaumte Veranstaltungen und Versammlungen untersagt. Auch der Betrieb der Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens, sondern der Freizeitgestaltung dienen, ist komplett verboten.

Für die Stadt Amberg bedeutet das, dass neben den Schulen und Schulturnhallen auch das Amberger Kurfürstenbad inklusive der Sauna, das Kino, sämtliche Tagungs- und Veranstaltungsräume und damit auch das komplette Amberger Congress Centrum, das Stadttheater, das Stadtmuseum und die beiden Bibliotheken, die Volkshochschule, die Tourist-Information, das Jugendzentrum Klärwerk sowie sämtliche Sport- und Spielplätze geschlossen bleiben respektive nicht mehr genutzt werden dürfen. Ebenso bis 19. April geschlossen sind Fitnessstudios und Wellnesszentren, Tanzschulen, Vergnügungsstätten, Fort- und Weiterbildungsstätten sowie Clubs, Bars, Diskotheken, Spielhallen und Vereinsräume.

Im Gastronomiebereich dürfen ab Mittwoch, 18. März, bis einschließlich 30. März nur noch Speiselokale sowie Betriebskantinen von 6 Uhr bis 15 Uhr öffnen. Dabei muss jedoch sichergestellt sein, dass der Abstand zwischen den Gästen mindestens 1,50 Meter beträgt und sich in den Räumen nicht mehr als 30 Personen aufhalten. Von dieser Regelung ausgenommen sind lediglich Hotels, wenn Übernachtungsgäste bewirtet werden, sowie die Abgabe von Speisen zum Mitnehmen und die Auslieferung.

Auch die Ladengeschäfte des Einzelhandels müssen von 18. bis 30. März geschlossen bleiben. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel sowie weitere Betriebe, die zusammen mit weiteren Informationen unter anderem auch auf der Homepage der Stadt Amberg unter amberg.de/corona nachgelesen werden können. Der Wochen- und der Bauernmarkt, die beide der Versorgung mit Lebensmitteln dienen, finden nach wie vor statt.
Außerdem macht die Stadt Amberg darauf aufmerksam, dass in den städtischen Verwaltungsgebäuden der allgemeine Parteiverkehr vorübergehend eingestellt ist, die regulären Öffnungszeiten daher aktuell keine Gültigkeit haben. Nur für Behördengänge, die unumgänglich sind, ist es möglich, zuvor telefonisch oder auf elektronischem Weg einen Besuchstermin zu vereinbaren. Für medizinische Rückfragen rund um das Thema Corona-Pandemie steht weiterhin das Gesundheitsamt unter 09621/39 669 oder per E-Mail (gesundheitsamt@amberg-sulzbach.de) zur Verfügung.

Von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen und Selbstständigen schnell und unbürokratisch helfen – Infos bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Gewerbebau

Nachdem der Ausruf des Katastrophenfalls zahlreiche Einrichtungsschließungen und Beschränkungen zur Folge hat und diese große Schwierigkeiten für die betroffenen Firmen und Personen mit sich bringen können, setzt sich neben der Bayerischen Staatsregierung auch die Stadt Amberg für eine Soforthilfe der lokalen Unternehmen und Selbstständigen ein. So können neben steuerlichen Erleichterungen auch unbürokratische Hilfen gewährt werden, sollte es zu akuten Liquiditätsschwierigkeiten kommen. Weitere Informationen rund um dieses Thema sind bei der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Gewerbebau erhältlich, die auf ihrer Website informiert und für Fragen vonseiten der Unternehmen unter der Telefonnummer 09621/9164023 ein Infotelefon eingerichtet hat.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Amberg)

Update 16. März 14:45

Aktuelle Informationen der Kliniken Nordoberpfalz AG zur Corona-Pandemie Tägliche Sitzungen der Task Force und des Krisenstabs – Lage in Häusern der Kliniken Nordoberpfalz AG stabil

Weiden, 16.03.2020. Der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG war auch an beiden Tagen am Wochenende tätig. Die Situation in allen Häusern des Klinikverbunds ist weiterhin stabil.

„Wir beobachten die aktuelle Situation und Entwicklungen genau und können mit unserem Krisenstab und der eigens eingerichteten Task Force schnell reagieren“, erklärt Dr. Thomas Egginger, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG.
Alle ambulanten und für diese Woche geplanten elektiven Eingriffe wurden abgesagt, NotfallOperationen und dringliche Eingriffe werden weiterhin durchgeführt.Gültig bleibt auch in den nächsten Tagen die seit Freitag geltende Besuchsregelung, die den Zugang zu den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz AG nur berechtigten Personen erlaubt, in begründeten Ausnahmefällen. „Wir stoßen hier auf großes Verständnis unserer Patienten und Besucher für diese Maßnahmen, die wichtig sind, um unsere Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen zu schützen“, betont Dr. Egginger.
Auswirkungen hat die aktuelle Situation auch auf das Sozialpädiatrische Zentrum. Hier erfolgt bei dringendem Bedarf eine Behandlung unter entsprechenden Schutzbedingungen. Die Mitarbeiter stehen zudem für telefonische Beratung bereit.

Doch nicht nur die Situation der Patientinnen und Patienten im Haus wird eng überwacht, ein besonderes Augenmerk liegt auch auf den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Was unser Personal in dieser turbulenten Zeit leistet, ist herausragend. Gerade in einer solch schwierigen Zeit zeigt sich die Qualität und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, lobt der Vorstand des Klinikverbunds. Über das Intranet werden diese regelmäßig über neue Entwicklungen informiert. Innerhalb des Klinikverbunds wurden in den letzten Wochen individuelle Schulungen für das Personal durchgeführt. Die Lagerbestände für Schutzausrüstung werden eng überwacht und in regelmäßigen Abständen aufgefüllt.

(Quelle: Pressemitteilung Kliniken Nordoberpfalz)

Update 13. März 12:45 Uhr:

Um die Funktionsfähigkeit der Häuser aufrechtzuerhalten und die aktuelle Situation bestmöglich bewältigen zu können, hat der Krisenstab der Kliniken Nordoberpfalz AG die bereits vor einigen Wochen eingeleiteten Maßnahmen weiter verstärkt. So wurden beispielsweise vorerst alle ambulanten und planbaren stationären Operationen abgesagt bzw. verschoben. Ausgenommen davon sind dringliche Operationen und Notfälle. Auch die Behandlung von Patienten in den Klinikambulanzen ist auf das medizinisch dringlichste reduziert.

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen in der aktuellen Situation.

(Zitat: Vorstand Dr. Thomas Egginger)

Ab sofort gelten außerdem strenge Zugangsbeschränkungen für alle Häuser der Kliniken Nordoberpfalz AG einschließlich der Rehakliniken. Patientenbesuche sind dabei nur mehr in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Auch das Klinikum St. Marien in Amberg hat eine Pressemitteilung herausgegeben:

Das Klinikum St. Marien Amberg setzt ab kommender Woche die gestern Abend verkündeten Vorgaben der Bundes- und Landesregierung um.
Planbare Behandlungen bzw. Operationen werden, wenn dies medizinisch vertretbar ist, verschoben. Dies gilt sowohl für stationäre als auch für ambulante Behandlungen. Notfallversorgungen und medizinisch dringend gebotene Behandlungen werden selbstverständlich weiterhin durchgeführt.

Die betroffenen Patientinnen und Patienten werden durch die Abteilungen des Klinikums St. Marien Amberg kontaktiert. Erfolgt keine Kontaktaufnahme können die Termine von den Patientinnen und Patienten wie geplant wahrgenommen werden.

Sollten bei Patienten mit geplanten Behandlungen bis zum Behandlungsbeginn Krankheitssymptome (Husten, Schnupfen, Fieber) auftreten, muss unbedingt vorher telefonisch mit dem Klinikum Kontakt aufgenommen werden.
Die Maßnahmen sind erforderlich, um Kontakte zu reduzieren und dadurch die Infektionsgefahr für die Patienten und das Personal herabzusetzen und um sukzessive zusätzliche Kapazitäten für Covid-19-Patienten zu schaffen.